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Leopold Trepper war der „Grand Chef“ der Roten Kapelle, einer bedeutenden antifaschistischen Nachrichtendienstorganisation im Zweiten Weltkrieg. In seiner Autobiographie beschreibt er den Aufbau, die Tarnung und die Erfolge dieses weit verzweigten Netzwerks, das der faschistischen Führung entscheidende militärische Geheimnisse entlockte. Er thematisiert auch das Martyrium vieler Widerstandskämpfer dieser Organisation, die in der westdeutschen Geschichtsschreibung oft ignoriert wurden. Treppers Engagement in der kommunistischen Bewegung führte ihn durch verschiedene Länder und Gefängnisse, darunter Palästina, Paris und Moskau. Seine Autobiographie ist ein leidenschaftlicher Aufruf zum Widerstand gegen Anpassungsdruck und Unterdrückung. Geboren 1904 in Neumarkt (heute Nowy Targ), war Trepper als Jugendlicher in der zionistischen Jugendorganisation Haschomer Hazaïr aktiv und strebte eine Zusammenarbeit mit der polnischen KP an. Nach seiner Auswanderung nach Palästina 1924 war er an der Gründung einer proarabischen kommunistischen Gruppe beteiligt. Ab 1925 Mitglied der KP Palästinas, wurde er mehrfach verhaftet und 1929 ausgewiesen. 1938 baute er in Brüssel die Zentrale der Roten Kapelle auf, die die sowjetische Führung über deutsche Kriegsvorbereitungen informierte. Nach seiner Festnahme durch die Gestapo 1942 und Flucht 1943 kehrte er nach dem Krieg in die Sowjetunion zurück, wo er bis zu Stalins Tod inhaftiert war. 1973 emigrie
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Die Wahrheit, Leopold Trepper
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