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Der Verrat der Intellektuellen

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'Der Verrat der Intellektuellen' - dieser Titel ist zum geflügelten Wort geworden. Die denkenden Schichten haben, so Bendas Diagnose, willentlich aufgehört, zwischen rationalem Argument und sentimentalem Betroffensein zu unterscheiden. Sie haben sich damit von ihrer genuinen Aufgabe, der unbeteiligten, unvoreingenommenen und an den Idealen der Klassik orientierten Entwicklung und Prüfung von Positionen und Theorien verabschiedet und sind zu einer zwar politisch aktiven, zugleich aber geistig irrelevanten Gruppe abgestiegen. 1927 geschrieben und 1948 umfassend ergänzt, ist Bendas Diagnose heute so aktuell wie nie. Was damals nur zu ahnen war, zeigt sich heute in voller Blüte: Intellektuelle sind in ihrem Bestreben, mitzumachen und politisch 'aktiv' zu sein, zu den Hauptpropagandisten von Militarismus, Nationalismus, Klassenhass, Rassismus und Irrationalismus geworden. Bendas Essay ist ein mitreißendes Plädoyer für eine Rückbesinnung der Denkelite auf ihre eigentlichen Aufgaben und zugleich ein Appell an das lesende Publikum, sich mit dieser Entwicklung nicht abzufinden.

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Der Verrat der Intellektuellen, Benda Julien

Langue
Année de publication
1983
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3,9
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Langue
Allemand
Éditeur
Ullstein
Publié
1983
Pages
253
ISBN10
3548351816
ISBN13
9783548351810
Séries
Première publication
1927
Titre original
La trahison des clercs
Évaluation
3,9 sur 5
Description
'Der Verrat der Intellektuellen' - dieser Titel ist zum geflügelten Wort geworden. Die denkenden Schichten haben, so Bendas Diagnose, willentlich aufgehört, zwischen rationalem Argument und sentimentalem Betroffensein zu unterscheiden. Sie haben sich damit von ihrer genuinen Aufgabe, der unbeteiligten, unvoreingenommenen und an den Idealen der Klassik orientierten Entwicklung und Prüfung von Positionen und Theorien verabschiedet und sind zu einer zwar politisch aktiven, zugleich aber geistig irrelevanten Gruppe abgestiegen. 1927 geschrieben und 1948 umfassend ergänzt, ist Bendas Diagnose heute so aktuell wie nie. Was damals nur zu ahnen war, zeigt sich heute in voller Blüte: Intellektuelle sind in ihrem Bestreben, mitzumachen und politisch 'aktiv' zu sein, zu den Hauptpropagandisten von Militarismus, Nationalismus, Klassenhass, Rassismus und Irrationalismus geworden. Bendas Essay ist ein mitreißendes Plädoyer für eine Rückbesinnung der Denkelite auf ihre eigentlichen Aufgaben und zugleich ein Appell an das lesende Publikum, sich mit dieser Entwicklung nicht abzufinden.