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Das habe ich doch nicht gewollt

Fahrlässigkeit als Thema der philosophischen Ethik

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Die meisten zwischenmenschliche Konflikte rühren nicht daher, dass wir uns böse gesinnt sind. Im fahrlässigen Umgang untereinander steckt allerdings eine Menge an Konfliktpotential. Und auch in gesellschaftlicher Hinsicht sind viele Fehlentwicklungen offenbar fahrlässig verursacht. Grund genug, die Fahrlässigkeit statt nur im Recht auch in der Ethik zum Thema zu machen. Aber sind wir überhaupt für das verantwortlich, was wir trotz bester Vorsätze an Ungutem auslösen? Wie lässt sich diese über den guten Vorsatz hinausgehende Verantwortung fassen? Wofür tragen wir Verantwortung und wie lässt sich fahrlässiges Tun vermeiden? Warum ist der Vorschlag, auch über mögliche Gefahren des eigenen Handelns nachzudenken, wenig hilfreich? Kapitel um Kapitel nimmt das Buch Lesende mit, um die Fahrlässigkeit schließlich als Charakterschwäche zu entlarven. Der Typus des Fahrlässigen verfolgt eigensinnig seine Ziele und lebt dabei eine zu große Lässigkeit im Umgang mit anderen, die gleichwohl von seinem Handeln betroffen sind.

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Das habe ich doch nicht gewollt, Gudrun Mittelstedt

Langue
Année de publication
2025
Reliure
(rigide)
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Titre
Das habe ich doch nicht gewollt
Sous-titre
Fahrlässigkeit als Thema der philosophischen Ethik
Langue
Allemand
Publié
2025
Format
rigide
Pages
140
ISBN13
9783948682743
Séries
Description
Die meisten zwischenmenschliche Konflikte rühren nicht daher, dass wir uns böse gesinnt sind. Im fahrlässigen Umgang untereinander steckt allerdings eine Menge an Konfliktpotential. Und auch in gesellschaftlicher Hinsicht sind viele Fehlentwicklungen offenbar fahrlässig verursacht. Grund genug, die Fahrlässigkeit statt nur im Recht auch in der Ethik zum Thema zu machen. Aber sind wir überhaupt für das verantwortlich, was wir trotz bester Vorsätze an Ungutem auslösen? Wie lässt sich diese über den guten Vorsatz hinausgehende Verantwortung fassen? Wofür tragen wir Verantwortung und wie lässt sich fahrlässiges Tun vermeiden? Warum ist der Vorschlag, auch über mögliche Gefahren des eigenen Handelns nachzudenken, wenig hilfreich? Kapitel um Kapitel nimmt das Buch Lesende mit, um die Fahrlässigkeit schließlich als Charakterschwäche zu entlarven. Der Typus des Fahrlässigen verfolgt eigensinnig seine Ziele und lebt dabei eine zu große Lässigkeit im Umgang mit anderen, die gleichwohl von seinem Handeln betroffen sind.