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"Schwarze Venus" ist eine Anthologie von Kurzgeschichten, in der Angela Carter reale Personen und literarische Legenden – meist Frauen – neu interpretiert, die mythologisiert oder marginalisiert wurden. In einem sinnlichen, intellektuellen und fast hypnotischen Stil beschreibt "Die Fall River Axe-Murders" die letzten Stunden vor Lizzie Bordens berüchtigtem Verbrechen: die drückende Hitze, das Gewicht von Flanell und Korsetts, das Läuten der Fabrikglocken, das aufgewärmte Essen trotz unzureichender Kühlung, das Haus "voller verschlossener Türen, die nur in andere Räume mit weiteren verschlossenen Türen führen." In "Unsere Dame des Massakers" hinterfragt die pragmatische Stimme einer Prostituierten/Flüchtigen aus dem achtzehnten Jahrhundert, wer zivilisiert ist – die Indianer oder die weißen Männer? "Schwarze Venus" gibt der kreolischen Geliebten von Charles Baudelaire, Jeanne Duval, eine Stimme: "Man könnte sagen, nicht so sehr, dass Jeanne die lapidare, troubled serenity der Poesie ihres Liebhabers nicht verstand, sondern dass sie eine ständige Beleidigung für sie war." "Der Kuss" nimmt die traditionelle Geschichte von Tamburlaines Frau und verleiht ihr ein neues, erfrischendes Ende. Manchmal beunruhigend, manchmal lustig, immer zum Nachdenken anregend, bieten Angela Carters Geschichten eine feministische Revision von Bildern, die tief im öffentlichen Bewusstsein verankert sind.
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Schwarze Venus, Angela Carter, Joachim Kalka
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