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200 Mittagessen

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„Hablen piedad de mí, Señor, cubano soy“. Im Jahr 1962 war Carlos Eire einer der 14.841 Kinder, die im Rahmen der Luftbrücke bekannt als Operation Pedro Pan aus Kuba transportiert wurden – exiliert von seiner Familie, seiner Heimat und seiner eigenen Kindheit durch die Revolution. Die Erinnerungen an sein Leben in Havanna werden in diesen eindringlichen und unvergesslichen Memoiren lebendig. „Nieve en La Habana“ ist sowohl ein Exorzismus als auch eine Ode an eine verlorene Welt. Das Kuba von Carlos' Kindheit, mit seinen Eidechsen und dem türkisblauen Meer, das von einer strahlenden Sonne beschienen wird, verwandelt sich in eine verfluchte Insel mit dem Machtantritt eines Guerillakämpfers namens Fidel Castro. Plötzlich verwandelt sich die Straßenmusik in Schüsse, die Weihnachtsfeiertage werden verboten, Dissidenz führt zur Inhaftierung und fast alle Freunde von Carlos müssen Kuba in ein so fernes und unvorstellbares Land wie die Vereinigten Staaten verlassen. Carlos wird ebenfalls in diesem Exil enden und den Wunsch seiner Mutter erfüllen, ein moderner amerikanischer Mann zu werden – auch wenn seine Seele in dem Land bleibt, das ihn geboren hat. Mit der Dringlichkeit eines Geständnisses erzählt, ist „Nieve en La Habana“ ein Lobgesang auf eine ruinierte Heimat und ein liebevolles Zeugnis des kollektiven Geistes aller Kubaner, wo immer sie auch sein mögen.

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200 Mittagessen, Ilse Froidl

Langue
Année de publication
1979
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4,0
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Titre
200 Mittagessen
Langue
Allemand
Éditeur
Heyne
Publié
1979
ISBN10
3453400968
ISBN13
9783453400962
Séries
Évaluation
4 sur 5
Description
„Hablen piedad de mí, Señor, cubano soy“. Im Jahr 1962 war Carlos Eire einer der 14.841 Kinder, die im Rahmen der Luftbrücke bekannt als Operation Pedro Pan aus Kuba transportiert wurden – exiliert von seiner Familie, seiner Heimat und seiner eigenen Kindheit durch die Revolution. Die Erinnerungen an sein Leben in Havanna werden in diesen eindringlichen und unvergesslichen Memoiren lebendig. „Nieve en La Habana“ ist sowohl ein Exorzismus als auch eine Ode an eine verlorene Welt. Das Kuba von Carlos' Kindheit, mit seinen Eidechsen und dem türkisblauen Meer, das von einer strahlenden Sonne beschienen wird, verwandelt sich in eine verfluchte Insel mit dem Machtantritt eines Guerillakämpfers namens Fidel Castro. Plötzlich verwandelt sich die Straßenmusik in Schüsse, die Weihnachtsfeiertage werden verboten, Dissidenz führt zur Inhaftierung und fast alle Freunde von Carlos müssen Kuba in ein so fernes und unvorstellbares Land wie die Vereinigten Staaten verlassen. Carlos wird ebenfalls in diesem Exil enden und den Wunsch seiner Mutter erfüllen, ein moderner amerikanischer Mann zu werden – auch wenn seine Seele in dem Land bleibt, das ihn geboren hat. Mit der Dringlichkeit eines Geständnisses erzählt, ist „Nieve en La Habana“ ein Lobgesang auf eine ruinierte Heimat und ein liebevolles Zeugnis des kollektiven Geistes aller Kubaner, wo immer sie auch sein mögen.