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Er starb, und kein Causeur-Hahn krähte nach ihm ... Warum? Vielleicht wegen literarischer Unbildung oder weil der Verstorbene zur edlen Minorität gehörte und nicht den Zeitungsgefälligen. Doch der Hauptgrund lag sicher darin, dass Franz Kafka, dessen Werk die Sprache wieder zum Leben erweckt, nie der affektierten Verhimmelung und Anbiederung nachgab. Er lebte jenseits der Zeitungswelt, in der einsamen Dreidimensionalität der Kunst. Anton Kuh, ein Wiener Schriftsteller und Kritiker, äußerte dies sieben Tage nach Kafkas Tod. Kafka ist zur Ikone geworden, und der Begriff kafkaesk ist im Alltag gängig. Sein Werk droht unter den vielen Bedeutungen zu ersticken, was die Zudringlichkeit der Interpreten nur belegt. Kafkas Leben ließ von einem solchen Nachleben wenig ahnen: Er suchte selten Kontakt über seinen Freundeskreis hinaus und verließ kaum je Prag. Doch die komprimierte Existenz und die Dichte der Prager Verhältnisse inspirierten seine Prosa, die bis heute Leser in ihren Bann zieht. Themen im Werk umfassen Kafkas Beziehung zu seiner Heimat, seine Rolle als Gebrauchsschriftsteller, familiäre Konflikte und die Herausforderungen des Schreibens in Krisenzeiten.

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Franz Kafka, Detlev Arens, Martin Sulzer-Reichel

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2001
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