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Die Paragonefrage, erstmals ausgiebig von Leonardo diskutiert, besitzt im gesamten Quattrocento eine rege Vorgeschichte, die bei allen fr�hen Impulsen durch Petrarca als die entscheidende Phase der Formierung der Debatte betrachtet werden muss. Spektakul�re Textfunde der Humanisten, Kunsttraktate, auch eigenh�ndig von Malern oder Bildhauern verfasst, die Bl�te an Vielfachbegabungen, �ffentlichen K�nstlerwettbewerben und gattungsm��igen Grenz�berschreitungen verliehen dem wertenden Vergleich der K�nste im Italien des 15. Jahrhunderts sein ganz eigenes Gepr�ge. Erstmals steht dieses - mitsamt dem Fundus an eruierten Quellen - im Zentrum einer grundlegenden Monographie. Leonardos argumentativer Eigenanteil gewinnt ebenso Konturen wie die Genese der Diskussion. Vorweg zweiseitig bemalte Bildnistafeln wie Leonardos Portr�t der Ginevra de� Benci bieten mit Steinimitationen und Versen spannungsreiche "�bergriffe" in die Nachbargattungen. F�r Piero della Francesca waren sie Programm, als er das vierteilige Landschaftspanorama im buchartigen Montefeltro-Diptychon zum Ariadnefaden einer poetischen Erz�hlung machte.
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Ars et Scientia - 6: Zum Paragone, Christiane J. Hessler
- Langue
- Année de publication
- 2014
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- (rigide),
- État du livre
- Abîmé
- Prix
- 8,79 €
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- Titre
- Ars et Scientia - 6: Zum Paragone
- Sous-titre
- Malerei, Skulptur und Dichtung in der Rangstreitkultur des Quattrocento (German Edition)
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Christiane J. Hessler
- Publié
- 2014
- Format
- rigide
- Pages
- 925
- ISBN10
- 3050061006
- ISBN13
- 9783050061009
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Romans d'amour, Art, Moyen Âge, Histoire de l'art, Renaissance (époque)
- Description
- Die Paragonefrage, erstmals ausgiebig von Leonardo diskutiert, besitzt im gesamten Quattrocento eine rege Vorgeschichte, die bei allen fr�hen Impulsen durch Petrarca als die entscheidende Phase der Formierung der Debatte betrachtet werden muss. Spektakul�re Textfunde der Humanisten, Kunsttraktate, auch eigenh�ndig von Malern oder Bildhauern verfasst, die Bl�te an Vielfachbegabungen, �ffentlichen K�nstlerwettbewerben und gattungsm��igen Grenz�berschreitungen verliehen dem wertenden Vergleich der K�nste im Italien des 15. Jahrhunderts sein ganz eigenes Gepr�ge. Erstmals steht dieses - mitsamt dem Fundus an eruierten Quellen - im Zentrum einer grundlegenden Monographie. Leonardos argumentativer Eigenanteil gewinnt ebenso Konturen wie die Genese der Diskussion. Vorweg zweiseitig bemalte Bildnistafeln wie Leonardos Portr�t der Ginevra de� Benci bieten mit Steinimitationen und Versen spannungsreiche "�bergriffe" in die Nachbargattungen. F�r Piero della Francesca waren sie Programm, als er das vierteilige Landschaftspanorama im buchartigen Montefeltro-Diptychon zum Ariadnefaden einer poetischen Erz�hlung machte.




