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Zwischenräume sind jene Schnittstellen, Intervalle und Abstände, in denen sich elementare Prozesse der Wissensproduktion ansiedeln. Zwischenräume sind eine epistemologische Kategorie für sich. Das gewohnte Bild geordneter Wissenschaftlichkeit schwindet, wenn die Produktion von Wissen auf spezifische materielle Kulturen zurückgeführt wird: auf die Begegnung von Instrumenten, Schreibgeräten und experimentellen Verfahren, aber auch auf das Zusammenspiel von Diskursen, Medien und Mythen. Verknüpfungen und Trennungen werden so zu epistemischen Ereignissen, die dem Zufall stärker verpflichtet sind als dem Geplanten und Erwarteten. Dieses Buch verdeutlicht, dass es die Lücken und Leerstellen in der medialen Wissenschaftspraxis sind, die wesentlich zur Entstehung des Neuen beitragen.
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Parasiten und Sirenen, Bernhard J. Dotzler, Henning Schmidgen
- Langue
- Année de publication
- 2008
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- (souple)
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- Titre
- Parasiten und Sirenen
- Sous-titre
- Zwischenräume als Orte der materiellen Wissensproduktion
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Bernhard J. Dotzler, Henning Schmidgen
- Éditeur
- Transcript
- Publié
- 2008
- Format
- souple
- Pages
- 247
- ISBN10
- 3899428706
- ISBN13
- 9783899428704
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Technologie & Ingénierie, Histoire, Études littéraires, Informatique & Internet, Science, Culture et Société, Sociologie, Médecine, Littérature spécialisée, Critique littéraire, Médias et communication médiatique, Pop culture, Connaissances et savoir, Histoire des sciences, Histoire sociale, Science littéraire
- Évaluation
- 2 sur 5
- Description
- Zwischenräume sind jene Schnittstellen, Intervalle und Abstände, in denen sich elementare Prozesse der Wissensproduktion ansiedeln. Zwischenräume sind eine epistemologische Kategorie für sich. Das gewohnte Bild geordneter Wissenschaftlichkeit schwindet, wenn die Produktion von Wissen auf spezifische materielle Kulturen zurückgeführt wird: auf die Begegnung von Instrumenten, Schreibgeräten und experimentellen Verfahren, aber auch auf das Zusammenspiel von Diskursen, Medien und Mythen. Verknüpfungen und Trennungen werden so zu epistemischen Ereignissen, die dem Zufall stärker verpflichtet sind als dem Geplanten und Erwarteten. Dieses Buch verdeutlicht, dass es die Lücken und Leerstellen in der medialen Wissenschaftspraxis sind, die wesentlich zur Entstehung des Neuen beitragen.


