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Die Wissenschaft hat eine heilige Scheu vor dem Unbewussten. Für die wissenschaftliche Rationalität stellt es Bedrohung und Faszination zugleich dar - und aus dieser Ambivalenz speist sich auch die geschlechtliche Codierung des Unbewussten durch die Wissenschaften. Doch so sehr sich die wissenschaftliche Logik durch dieses »Andere« gefährdet sieht - sie ist auf diese Störungen angewiesen. Ähnlich wie das Weibliche als Katalysator für die künstlerische Einbildungskraft fungiert, wirkt das Unbewusste als Motor wissenschaftlicher Wissensproduktion.Den vielfältigen Dynamiken des Unbewussten in der Wissens- und Geschlechterordnung will der Band auf die Spur kommen. Die Beiträge befassen sich sowohl mit der Wissensgeschichte des Unbewussten, den unbewussten Gendercodes der Wissensordnung als auch mit dem visuellen und politischen Unbewussten.
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GenderCodes: Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften, Christina von Braun, Dorothea Dornhof, Eva Johach
- Langue
- Année de publication
- 2009
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- (souple)
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- Titre
- GenderCodes: Das Unbewusste. Krisis und Kapital der Wissenschaften
- Sous-titre
- Studien zum Verhältnis von Wissen und Geschlecht
- Langue
- Allemand
- Éditeur
- Transcript
- Publié
- 2009
- Format
- souple
- Pages
- 444
- ISBN10
- 3837611450
- ISBN13
- 9783837611458
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Art / Culture, Thème historique, Thèmes psychologiques, Art, Science, Culture et Société, Histoire et théorie de l’art, Histoire de l'art, Genre, Psychoanalyse, Pop culture, Connaissances et savoir, Histoire des sciences, Histoire sociale, Histoire des sciences naturelles, Culture visuelle, Inconscient
- Description
- Die Wissenschaft hat eine heilige Scheu vor dem Unbewussten. Für die wissenschaftliche Rationalität stellt es Bedrohung und Faszination zugleich dar - und aus dieser Ambivalenz speist sich auch die geschlechtliche Codierung des Unbewussten durch die Wissenschaften. Doch so sehr sich die wissenschaftliche Logik durch dieses »Andere« gefährdet sieht - sie ist auf diese Störungen angewiesen. Ähnlich wie das Weibliche als Katalysator für die künstlerische Einbildungskraft fungiert, wirkt das Unbewusste als Motor wissenschaftlicher Wissensproduktion.Den vielfältigen Dynamiken des Unbewussten in der Wissens- und Geschlechterordnung will der Band auf die Spur kommen. Die Beiträge befassen sich sowohl mit der Wissensgeschichte des Unbewussten, den unbewussten Gendercodes der Wissensordnung als auch mit dem visuellen und politischen Unbewussten.


