Bookbot

Leget Anmut in das Geben

Zum Verhältnis von Ökonomie und Theologie

En savoir plus sur le livre

Gott und Geld? Geht beides zusammen? Die Kirche steht unter dem Druck, marktfähig zu werden, während die christlich-jüdische Tradition von den Propheten bis zu den Armutsbewegungen des Mittelalters eine unkritische Marktanpassung verbietet. Der erste Band der Reihe Jabboq untersucht das Verhältnis von Theologie und Ökonomie aus verschiedenen Perspektiven. Die Beiträge sind scharfsinnig, parteiisch und manchmal polemisch, und kritisieren die fortschreitende Ökonomisierung der Realität. Unter dem Motto „Leget Anmut in das Geben“ beleuchtet Martin Leutzsch die Beziehung zwischen Zeit und Ökonomie im Neuen Testament. Magdalene L. Frettlöh diskutiert die gegenwärtige Gabe im Kontext biblischer Theologie und Ethik. Hans-Martin Gutmann betrachtet den Gegensatz zwischen einer Ökonomie des Gabenaustausches und dem kapitalistischen Warenaustausch und kritisiert die Sichtweise, die Kirche als marktabhängiges Unternehmen zu gestalten. Wolfgang Stierle bringt Strukturpapiere zweier Landeskirchen in die Debatte ein. Dieter Schellong und Michael Weinreich fragen, ob sich Theologie und Kirche dem Dominanzanspruch der Ökonomie anpassen. Die Herausgeber sind erfahrene Theologen, die eine interdisziplinäre Theologie fördern, die den Austausch mit anderen Wissenschaften sucht. Der Band interpretiert die Geschichte vom Kampf am Jabboq als „Geschichte voller Verdrehungen“.

Achat du livre

Leget Anmut in das Geben, Jürgen Ebach, L. Magdalene Frettlöh, Hans Martin Gutmann

Langue
Année de publication
2001
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Leget Anmut in das Geben
Sous-titre
Zum Verhältnis von Ökonomie und Theologie
Langue
Allemand
Format
souple
Pages
268
ISBN10
3579053302
ISBN13
9783579053301
Séries
Description
Gott und Geld? Geht beides zusammen? Die Kirche steht unter dem Druck, marktfähig zu werden, während die christlich-jüdische Tradition von den Propheten bis zu den Armutsbewegungen des Mittelalters eine unkritische Marktanpassung verbietet. Der erste Band der Reihe Jabboq untersucht das Verhältnis von Theologie und Ökonomie aus verschiedenen Perspektiven. Die Beiträge sind scharfsinnig, parteiisch und manchmal polemisch, und kritisieren die fortschreitende Ökonomisierung der Realität. Unter dem Motto „Leget Anmut in das Geben“ beleuchtet Martin Leutzsch die Beziehung zwischen Zeit und Ökonomie im Neuen Testament. Magdalene L. Frettlöh diskutiert die gegenwärtige Gabe im Kontext biblischer Theologie und Ethik. Hans-Martin Gutmann betrachtet den Gegensatz zwischen einer Ökonomie des Gabenaustausches und dem kapitalistischen Warenaustausch und kritisiert die Sichtweise, die Kirche als marktabhängiges Unternehmen zu gestalten. Wolfgang Stierle bringt Strukturpapiere zweier Landeskirchen in die Debatte ein. Dieter Schellong und Michael Weinreich fragen, ob sich Theologie und Kirche dem Dominanzanspruch der Ökonomie anpassen. Die Herausgeber sind erfahrene Theologen, die eine interdisziplinäre Theologie fördern, die den Austausch mit anderen Wissenschaften sucht. Der Band interpretiert die Geschichte vom Kampf am Jabboq als „Geschichte voller Verdrehungen“.