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Auf 216 maschinenschriftlich getippten Seiten schildert Lola Jaerschky (1902–1991) nach dem Krieg ihre Erlebnisse aus ihrer Gestapo-Haft und im KZ Ravensbrück aus dem Jahr 1941 – und wie sie eindrücklich versuchte, diese Zeiten größter Not in ihren geistigen Entwicklungsweg zu integrieren. Ihre Gefangenschaft ermöglichte es ihr, die Rolle einer Beobachterin einzunehmen, auch wenn sie mitten im Geschehen stand. Aus diesen Wahrnehmungen ließ sie Antworten auf wesentliche Fragen entstehen, die ihren geistigen Weg berührten. So vermochte sie es, ihrem Leiden einen Sinn abzuringen. In ihrer Gefangenschaft zeigte Lola Jaerschky, wie freies Denken wirkt.
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Ich fragte und lernte, Lola Jaerschky
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