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Russische Malerei

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Russland hat über Jahrhunderte keine großen Maler hervorgebracht, da die kreative Energie auf die systematische Darstellung von Ikonen konzentriert war. Mit der Thronbesteigung von Peter dem Großen hielt die Aufklärung Einzug in das als rückständig geltende Reich. Sankt Petersburg entstand aus den Sümpfen, geschaffen durch das Genie eines italienischen Architekten, und wurde über ein Jahrhundert lang ein kulturelles Zentrum. Der mächtige Zar und später Katharina die Große ermöglichten einen regen Austausch zwischen russischen und europäischen Künstlern, was zu einer Malerei führte, die sich von Italien inspirieren ließ und gleichzeitig der russischen Seele treu blieb. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine nationale Malerei, verkörpert durch die Wanderer und die Blaue Rose. Es folgte eine Zeit der Revolutionen, die die russische Avantgarde und den Modernismus hervorbrachte. Der Autor des Buches untersucht die russische Kultur als ein Zusammenspiel westlicher und östlicher Elemente, die in jedem Bild und jeder Zeichnung hervorgehoben werden. Alle Stilrichtungen und Bewegungen werden berücksichtigt, um die Vielfalt der russischen Malerei zu zeigen. Künstler wie Borowikowski, Serow, Wrubel, Brüllow, Fedotow, Repin, Schischkin und Lewitan haben einen fundamentalen Beitrag zur Kunstgeschichte geleistet. Nach dem Fall des Kommunismus bietet der Autor eine neue Perspektive auf die Geschichte der russischen Malerei.

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Russische Malerei, Peter Leek

Langue
Année de publication
1999
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Titre
Russische Malerei
Langue
Allemand
Auteurs
Peter Leek
Publié
1999
Format
rigide
Pages
208
ISBN10
1859953573
ISBN13
9781859953570
Séries
Mots clés
Beaux-arts, Art
Description
Russland hat über Jahrhunderte keine großen Maler hervorgebracht, da die kreative Energie auf die systematische Darstellung von Ikonen konzentriert war. Mit der Thronbesteigung von Peter dem Großen hielt die Aufklärung Einzug in das als rückständig geltende Reich. Sankt Petersburg entstand aus den Sümpfen, geschaffen durch das Genie eines italienischen Architekten, und wurde über ein Jahrhundert lang ein kulturelles Zentrum. Der mächtige Zar und später Katharina die Große ermöglichten einen regen Austausch zwischen russischen und europäischen Künstlern, was zu einer Malerei führte, die sich von Italien inspirieren ließ und gleichzeitig der russischen Seele treu blieb. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine nationale Malerei, verkörpert durch die Wanderer und die Blaue Rose. Es folgte eine Zeit der Revolutionen, die die russische Avantgarde und den Modernismus hervorbrachte. Der Autor des Buches untersucht die russische Kultur als ein Zusammenspiel westlicher und östlicher Elemente, die in jedem Bild und jeder Zeichnung hervorgehoben werden. Alle Stilrichtungen und Bewegungen werden berücksichtigt, um die Vielfalt der russischen Malerei zu zeigen. Künstler wie Borowikowski, Serow, Wrubel, Brüllow, Fedotow, Repin, Schischkin und Lewitan haben einen fundamentalen Beitrag zur Kunstgeschichte geleistet. Nach dem Fall des Kommunismus bietet der Autor eine neue Perspektive auf die Geschichte der russischen Malerei.