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Gaben, Waren und Tribute

Stoffkreisläufe und antike Textilökonomie : Akten eines Symposiums (9./10. Juni 2016 in Hannover)

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Feine Wolle, Purpurfarben, exotische Gewänder, Leinen- und Seidenstoffe waren in der Antike begehrte Güter. Auf sie zugreifen zu können, war seit der Bronzezeit bis in die Spätantike hinein eine wesentliche Machtressource. Der älteste Seefahrermythos der Griechen, die Suche der Argonauten nach dem goldenen Vlies, erzählt davon ebenso wie spätantike Gesetze, die dem römischen Kaiser das Ankaufmonopol für Seide sicherten. Textilien zirkulierten über weite Räume als Gastgeschenke, Tributleistung, Handels- und Beutegut; in sozialen Netzwerken fungierten sie als Identitäts- und Erinnerungszeichen. Die Autorinnen und Autoren bringen in diesem Band die Perspektiven verschiedener Disziplinen zusammen, etwa der Mykenologie, der Archäologie, der Alten Geschichte, der Klassischen Philologie und der Philosophie. In ihren Beiträgen verfolgen sie diese textilen Güter auf ihrem Weg durch verschiedene Räume und Zeitläufte und nehmen ihre verschiedenartigen Gebrauchsweisen in den Blick. So hatten textile Techniken beispielsweise auch Auswirkungen in andere Künste wie der Vasenmalerei und der Bauornamentik und hinterließen auf diese Weise eine Anschauung von der Wirkung textiler Kunstwerke, die selbst nicht mehr erhalten sind.

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Gaben, Waren und Tribute, Beate Wagner-Hasel, Marie-Louise B. Nosch

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2019
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Titre
Gaben, Waren und Tribute
Sous-titre
Stoffkreisläufe und antike Textilökonomie : Akten eines Symposiums (9./10. Juni 2016 in Hannover)
Langue
Allemand
Publié
2019
Format
rigide
Pages
485
ISBN10
3515122575
ISBN13
9783515122573
Séries
Description
Feine Wolle, Purpurfarben, exotische Gewänder, Leinen- und Seidenstoffe waren in der Antike begehrte Güter. Auf sie zugreifen zu können, war seit der Bronzezeit bis in die Spätantike hinein eine wesentliche Machtressource. Der älteste Seefahrermythos der Griechen, die Suche der Argonauten nach dem goldenen Vlies, erzählt davon ebenso wie spätantike Gesetze, die dem römischen Kaiser das Ankaufmonopol für Seide sicherten. Textilien zirkulierten über weite Räume als Gastgeschenke, Tributleistung, Handels- und Beutegut; in sozialen Netzwerken fungierten sie als Identitäts- und Erinnerungszeichen. Die Autorinnen und Autoren bringen in diesem Band die Perspektiven verschiedener Disziplinen zusammen, etwa der Mykenologie, der Archäologie, der Alten Geschichte, der Klassischen Philologie und der Philosophie. In ihren Beiträgen verfolgen sie diese textilen Güter auf ihrem Weg durch verschiedene Räume und Zeitläufte und nehmen ihre verschiedenartigen Gebrauchsweisen in den Blick. So hatten textile Techniken beispielsweise auch Auswirkungen in andere Künste wie der Vasenmalerei und der Bauornamentik und hinterließen auf diese Weise eine Anschauung von der Wirkung textiler Kunstwerke, die selbst nicht mehr erhalten sind.