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Die von Johann B. Metz konstatierte "Gotteskrise" betrifft nicht nur die Theologie, sie stellt radikal die universalen Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage: die Verantwortung dem bzw. den anderen und Fremden gegenuber. Wo der uberlieferte starke Grund nicht langer tragt und Krisenerfahrungen das menschliche Handeln bestimmen, ist nach neuen Begrundungen unserer Hoffnung zu fragen. Ulrich Engel macht deshalb die philosophische Dekonstruktion der Postmoderne fur den politisch-theologischen Diskurs fruchtbar. Seine Reflexionen setzen an bei den Erfahrungen des Nichtidentischen, des Bruchs, der Leerstelle. Im Gesprach mit Denkern wie G. Agamben, M. de Certeau, J. Derrida oder J.-L. Nancy erprobt er ein anderes, theologisch-schwaches Denken des Politischen.
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Politische Theologie nach der Postmoderne, Ulrich Engel
- Langue
- Année de publication
- 2016
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- (souple)
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- Titre
- Politische Theologie nach der Postmoderne
- Sous-titre
- Geistergespräche mit Derrida & Co.
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Ulrich Engel
- Éditeur
- Matthias-Grünewald-Verlag
- Publié
- 2016
- Format
- souple
- Pages
- 222
- ISBN10
- 3786730946
- ISBN13
- 9783786730941
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Esotérisme & Religion, Religion, Philosophie, Thèmes chrétiens, Christianisme, Allemagne, Théologie, Europe, Foi, Théories politiques, Culture, Livres, Église, Identité, Villes, Lutte pour le pouvoir, Pauvreté, Métaphysique, Études religieuses, Responsabilité, Théologie chrétienne, Ecclésiologie, Rationalité
- Description
- Die von Johann B. Metz konstatierte "Gotteskrise" betrifft nicht nur die Theologie, sie stellt radikal die universalen Grundlagen unseres Zusammenlebens in Frage: die Verantwortung dem bzw. den anderen und Fremden gegenuber. Wo der uberlieferte starke Grund nicht langer tragt und Krisenerfahrungen das menschliche Handeln bestimmen, ist nach neuen Begrundungen unserer Hoffnung zu fragen. Ulrich Engel macht deshalb die philosophische Dekonstruktion der Postmoderne fur den politisch-theologischen Diskurs fruchtbar. Seine Reflexionen setzen an bei den Erfahrungen des Nichtidentischen, des Bruchs, der Leerstelle. Im Gesprach mit Denkern wie G. Agamben, M. de Certeau, J. Derrida oder J.-L. Nancy erprobt er ein anderes, theologisch-schwaches Denken des Politischen.


