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Der König der letzten Tage

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1534 zu Münster: Die Wiedertäufer haben die Stadt in ihrer Hand. Sie warten auf Gott, darauf, daß er endlich sein tausendjähriges Reich errichten wird. Sie glauben, daß Münster das "Neue Jerusalem" sein wird. Eine Massenbewegung ist entstanden. Und wie jede Zeit des Auf- und Abbruchs, so findet auch diese ihre Führer: In Münster sind es Jan Matthys, Bernd Knipperdollinck und Jan Backelson, der "König der letzten Tage". Diese Männer sehen sich als die Auserwählten Gottes und als Hüter der Wahrheit. Der Leser ahnt, welche Mechanismen in Bewegung geraten, wenn Gralshüter der "alleinigen Wahrheit" die Szene beherrschen. Aberwitzige Prophezeiungen und Visionen erzeugen Massenpsychosen und erzwingen neue Lebensweisen - wie Gemeineigentum und Vielweiberei. Belagert und umstellt von den Landsknechten des Bischofs fiebert die Stadt Münster ihrer Erlösung durch Gott entgegen. Doch was sie erwartet, ist nicht das "ewige Heil", sondern verheerendes Unheil.

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Der König der letzten Tage, Pierre Barret, Jean Noël Gurgand

Langue
Année de publication
1987
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Titre
Der König der letzten Tage
Langue
Allemand
Éditeur
Pawlak
Publié
1987
Format
rigide
ISBN10
3881993576
ISBN13
9783881993579
Séries
Titre original
Le roi des derniers jours
Évaluation
3 sur 5
Description
1534 zu Münster: Die Wiedertäufer haben die Stadt in ihrer Hand. Sie warten auf Gott, darauf, daß er endlich sein tausendjähriges Reich errichten wird. Sie glauben, daß Münster das "Neue Jerusalem" sein wird. Eine Massenbewegung ist entstanden. Und wie jede Zeit des Auf- und Abbruchs, so findet auch diese ihre Führer: In Münster sind es Jan Matthys, Bernd Knipperdollinck und Jan Backelson, der "König der letzten Tage". Diese Männer sehen sich als die Auserwählten Gottes und als Hüter der Wahrheit. Der Leser ahnt, welche Mechanismen in Bewegung geraten, wenn Gralshüter der "alleinigen Wahrheit" die Szene beherrschen. Aberwitzige Prophezeiungen und Visionen erzeugen Massenpsychosen und erzwingen neue Lebensweisen - wie Gemeineigentum und Vielweiberei. Belagert und umstellt von den Landsknechten des Bischofs fiebert die Stadt Münster ihrer Erlösung durch Gott entgegen. Doch was sie erwartet, ist nicht das "ewige Heil", sondern verheerendes Unheil.