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Bilder und Gespenster

Essays aus dem letzten europäischen Jahrhundert

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Józef Czapski, Abkomme eines vornehmen Adelsgeschlechts, erlebte die Revolution in St. Petersburg noch als Student, war Maler und in den 1920er-Jahren Mitbegründer der eine ganze Generation prägenden Kunstströmung der »Kapisten«, diente als Offizier im polnischen Heer beim Überfall Nazideutschlands, überlebte Stalins Lager im Osten und kehrte mit der polnischen Exilarmee über den Nahen Osten und Italien zurück nach Mitteleuropa. Nach dem Krieg gehörte er zu den Gründern der legendären polnischen Exilzeitschrift Kultura in Paris. Aus einem winzigen Zimmer in Maisons-Laffitte, in dem er seine zweite Lebenshälfte schreibend und malend verbrachte, sollte er zum Zentralgestirn der polnischen Exilkultur des 20. Jahrhunderts werden. Doch ob als Soldat, Diplomat, Autor oder Reisender – sein Blick war stets der eines Künstlers, der die Wirklichkeit in Farben und Schattierungen wahrnahm, und prägte auch maßgeblich sein Schreiben. Mit den Pinselstrichen nur weniger Sätze weiß er ganze Panoramen zum Leben zu erwecken. Es sind Bilder und Gespenster eines ganzen Jahrhunderts, die er in seinen Essays und Erinnerungen heraufbeschwört. Erstmals ins Deutsche übersetzt, zeichnen die hier versammelten Texte Czapskis zugleich das Porträt ihres Autors und des »Zeitalters der Extreme«. Mit seinen Augen betrachtet, entdecken wir sogar in Wüsten und Ruinen Schönheit und Güte.

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Bilder und Gespenster, Józef Czapski

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Bilder und Gespenster
Sous-titre
Essays aus dem letzten europäischen Jahrhundert
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
rigide
Pages
240
ISBN13
9783751880701
Séries
Description
Józef Czapski, Abkomme eines vornehmen Adelsgeschlechts, erlebte die Revolution in St. Petersburg noch als Student, war Maler und in den 1920er-Jahren Mitbegründer der eine ganze Generation prägenden Kunstströmung der »Kapisten«, diente als Offizier im polnischen Heer beim Überfall Nazideutschlands, überlebte Stalins Lager im Osten und kehrte mit der polnischen Exilarmee über den Nahen Osten und Italien zurück nach Mitteleuropa. Nach dem Krieg gehörte er zu den Gründern der legendären polnischen Exilzeitschrift Kultura in Paris. Aus einem winzigen Zimmer in Maisons-Laffitte, in dem er seine zweite Lebenshälfte schreibend und malend verbrachte, sollte er zum Zentralgestirn der polnischen Exilkultur des 20. Jahrhunderts werden. Doch ob als Soldat, Diplomat, Autor oder Reisender – sein Blick war stets der eines Künstlers, der die Wirklichkeit in Farben und Schattierungen wahrnahm, und prägte auch maßgeblich sein Schreiben. Mit den Pinselstrichen nur weniger Sätze weiß er ganze Panoramen zum Leben zu erwecken. Es sind Bilder und Gespenster eines ganzen Jahrhunderts, die er in seinen Essays und Erinnerungen heraufbeschwört. Erstmals ins Deutsche übersetzt, zeichnen die hier versammelten Texte Czapskis zugleich das Porträt ihres Autors und des »Zeitalters der Extreme«. Mit seinen Augen betrachtet, entdecken wir sogar in Wüsten und Ruinen Schönheit und Güte.