Bookbot

Europäische Hochschulschriften - I/1331: Liebe, Erkenntnis und Dichtung

Ganzheitliches Welterfassen bei Goethe und Hölderlin

Paramètres

  • 448pages
  • 16 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Der Ansatz streicht das Besondere der Liebe als Teilhabe am Sein und als Moment des Vollendens des Endlichen heraus. Die lange philosophisch-mystische Tradition der Erkenntnis des Wesens der Liebe als Göttliches wird herausgearbeitet. Mit Goethes und Hölderlins gewandeltem Natur- und Geistverständnis gewinnt die Liebe eine kosmische Dimension, die gerade für uns Heutige wieder erneute Bedeutung erlangt. Natur wird als von «Logos» bzw. «Sinn» durchwaltet begriffen, dem das innere Licht des Menschen zu entsprechen strebt. Mit der «intuitiven Erkenntnis» ist das Zentralproblem produktiver Einbildungskraft und des Schöpferischen überhaupt berührt. Im Sinnen des Dichters, das Eines wird mit dem Sinnen der Seele, findet eine neue Sprachform ihren Niederschlag: Dichtung als Ausdruck des Ganzheitsdenkens oder «mit dem Herzen Denkens». In der vermittelten Unmittelbarkeit des Schauens, welche Mythos und Symbol als Betrachtungsweise «sub specie aeternitatis» (Spinoza) enthüllt, offenbart sich das Dasein in seinem Grunde als «dichterisch».

Achat du livre

Europäische Hochschulschriften - I/1331: Liebe, Erkenntnis und Dichtung, Josefine Müllers

Langue
Année de publication
1992
product-detail.submit-box.info.binding
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
13,99 €

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Europäische Hochschulschriften - I/1331: Liebe, Erkenntnis und Dichtung
Sous-titre
Ganzheitliches Welterfassen bei Goethe und Hölderlin
Langue
Allemand
Éditeur
Peter Lang
Publié
1992
Format
souple
Pages
448
ISBN10
363144849X
ISBN13
9783631448496
Séries
Description
Der Ansatz streicht das Besondere der Liebe als Teilhabe am Sein und als Moment des Vollendens des Endlichen heraus. Die lange philosophisch-mystische Tradition der Erkenntnis des Wesens der Liebe als Göttliches wird herausgearbeitet. Mit Goethes und Hölderlins gewandeltem Natur- und Geistverständnis gewinnt die Liebe eine kosmische Dimension, die gerade für uns Heutige wieder erneute Bedeutung erlangt. Natur wird als von «Logos» bzw. «Sinn» durchwaltet begriffen, dem das innere Licht des Menschen zu entsprechen strebt. Mit der «intuitiven Erkenntnis» ist das Zentralproblem produktiver Einbildungskraft und des Schöpferischen überhaupt berührt. Im Sinnen des Dichters, das Eines wird mit dem Sinnen der Seele, findet eine neue Sprachform ihren Niederschlag: Dichtung als Ausdruck des Ganzheitsdenkens oder «mit dem Herzen Denkens». In der vermittelten Unmittelbarkeit des Schauens, welche Mythos und Symbol als Betrachtungsweise «sub specie aeternitatis» (Spinoza) enthüllt, offenbart sich das Dasein in seinem Grunde als «dichterisch».