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Vollkommenes Unvollkommenes

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Vom Vergnügen am sprachlichen Abgrund und vom Sprachspiel als Denkspiel und Gefühlsdechiffrierung. Nicht nur die Philosophie stellt Fragen, auch das Leben, und manchmal sind diese Fragen recht absonderlich, aber doch quälend, und am Ende stellen sie sich oft genug als Scheinfragen heraus, als Sprachspiele. Im vierten Band ihrer Trilogie erforscht Sissi Tax ('provinz ist, wo ich bin') wieder mit genialer Insistenz die Übergangszonen von Existenz, Philosophie und Grammatik, und es ist schwer zu sagen, ob Witz oder Ernst ihr die Feder führen. Fest steht nur, dass man am Ende der 32 Exerzitien jegliche Orientierung und den Boden unter den Füßen verloren hat. Selten arbeiten Autoren so zielstrebig am Abbau aller Gewissheiten – bei gleichzeitig maximaler Lust am Spiel der Idiome, an der Verschiebung des Sinns, am exzessiven Einsatz niedrigster Wortarten, am Unübersetzbaren, an Listen und Reihungen, Neologismen und seltenen Begriffen. 'ideenspringfluten, erleuchtungshits, phantasieräusche, hirnschmalzsprünge, einfallsschwärme, erkenntnisschnuppen, vorstellungsvermögensquellen' – ist das noch sprachmaterial oder schon denkstoff, noch hirnschmalz oder schon sprachfett? 'aber vielleicht oder wahrscheinlich läßt sich das alles zwar nicht so leicht sagen, aber dafür ganz leicht singen und tanzen und aufführen.'

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Vollkommenes Unvollkommenes, Sissi Tax

Langue
Année de publication
2014
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
13,99 €

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Titre
Vollkommenes Unvollkommenes
Langue
Allemand
Auteurs
Sissi Tax
Publié
2014
Format
rigide
Pages
95
ISBN10
3854209541
ISBN13
9783854209546
Séries
Description
Vom Vergnügen am sprachlichen Abgrund und vom Sprachspiel als Denkspiel und Gefühlsdechiffrierung. Nicht nur die Philosophie stellt Fragen, auch das Leben, und manchmal sind diese Fragen recht absonderlich, aber doch quälend, und am Ende stellen sie sich oft genug als Scheinfragen heraus, als Sprachspiele. Im vierten Band ihrer Trilogie erforscht Sissi Tax ('provinz ist, wo ich bin') wieder mit genialer Insistenz die Übergangszonen von Existenz, Philosophie und Grammatik, und es ist schwer zu sagen, ob Witz oder Ernst ihr die Feder führen. Fest steht nur, dass man am Ende der 32 Exerzitien jegliche Orientierung und den Boden unter den Füßen verloren hat. Selten arbeiten Autoren so zielstrebig am Abbau aller Gewissheiten – bei gleichzeitig maximaler Lust am Spiel der Idiome, an der Verschiebung des Sinns, am exzessiven Einsatz niedrigster Wortarten, am Unübersetzbaren, an Listen und Reihungen, Neologismen und seltenen Begriffen. 'ideenspringfluten, erleuchtungshits, phantasieräusche, hirnschmalzsprünge, einfallsschwärme, erkenntnisschnuppen, vorstellungsvermögensquellen' – ist das noch sprachmaterial oder schon denkstoff, noch hirnschmalz oder schon sprachfett? 'aber vielleicht oder wahrscheinlich läßt sich das alles zwar nicht so leicht sagen, aber dafür ganz leicht singen und tanzen und aufführen.'