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Worpswede

Die Geschichte einer deutschen Künstlerkolonie

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Im August 1889 kehren die befreundeten Maler Otto Modersohn und Fritz Mackensen dem Akademiebetrieb den Rücken. Sie lassen sich in dem niedersächsischen Dorf Worpswede am Rande des Teufelsmoors nieder, einem Recken in der Nähe von Bremen, den in dieser Zeit kaum jemand in Deutochland kennt Die Kollegen Heinrich Vogeler, Hans am Ende und Fritz Overbeck folgen ihrem Beispiel. Schon 1895 erhält Fritz Mackensen für sein in Münchenausgestelltes Bild GOTTESDIENST IM MOOR die Goldene Medaille 1. Klasse, Otto Modersohns Bild STURM IM TEUFELSMOOR wird von der Neuen Pinakothek angekauft »Der Erlolg, den die Maler von Worpswede auf der Jahresausstellung im Münchner Glaspalast errangen, hat in der Geschichte der neueren Kunst nicht seinesgleichen«, befand danach ein Kritiker. Ein Bauerndorf wurde zu einem Begriff der Kunstgeschichte. Vollends zum Mythos wurde Worpswede dann, als Rainer Maria Rilke sein Buch über die Künstlerkolonie veröffentlichte. Selbst um die Jahrhundertwende sporadisch in Worpswede lebend, heiratete der Dichter 1901 die Bildhauerin und Malerin Clara Westhoff. Zentrum des künstlerischen Lebens war In jenen Jahren der von Heinrich Vogeler erworbene und umgebaute Barkenhoff. Waran die «Alten Worpsweder noch von den französichen Landschaftsmalern der Schule von Barbizon beeinflußt, gelangte mit Paula Modersohn-Becker die Moderne nach Worpswede. Nach 1945 erlangte der Surreallst Richard Oelze internationale Anerkennung. Heute beeindruk-ken Kunstler wie Waldemar Otto, Frauke Migge und Fritz Meckseper mit Werken, die das Wissen um die Gefährdung des Menschen und der Natur reflektieren. Hundert Jahre nach Ihrer Gründung legt Hans-Christian Kirsch mit diesem Buch eine sich auf exakte Recherchen und bisher unbekannte Aufzeichnungen stützende Darstellung der Künstlerkolonie vor.

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Worpswede, Hans-Christian Kirsch, Frederik Hetmann

Langue
Année de publication
1987,
État du livre
Bon
Prix
5,19 €

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Titre
Worpswede
Sous-titre
Die Geschichte einer deutschen Künstlerkolonie
Langue
Allemand
Éditeur
Bertelsmann
Publié
1987
Pages
317
ISBN10
3570006611
ISBN13
9783570006610
Séries
Description
Im August 1889 kehren die befreundeten Maler Otto Modersohn und Fritz Mackensen dem Akademiebetrieb den Rücken. Sie lassen sich in dem niedersächsischen Dorf Worpswede am Rande des Teufelsmoors nieder, einem Recken in der Nähe von Bremen, den in dieser Zeit kaum jemand in Deutochland kennt Die Kollegen Heinrich Vogeler, Hans am Ende und Fritz Overbeck folgen ihrem Beispiel. Schon 1895 erhält Fritz Mackensen für sein in Münchenausgestelltes Bild GOTTESDIENST IM MOOR die Goldene Medaille 1. Klasse, Otto Modersohns Bild STURM IM TEUFELSMOOR wird von der Neuen Pinakothek angekauft »Der Erlolg, den die Maler von Worpswede auf der Jahresausstellung im Münchner Glaspalast errangen, hat in der Geschichte der neueren Kunst nicht seinesgleichen«, befand danach ein Kritiker. Ein Bauerndorf wurde zu einem Begriff der Kunstgeschichte. Vollends zum Mythos wurde Worpswede dann, als Rainer Maria Rilke sein Buch über die Künstlerkolonie veröffentlichte. Selbst um die Jahrhundertwende sporadisch in Worpswede lebend, heiratete der Dichter 1901 die Bildhauerin und Malerin Clara Westhoff. Zentrum des künstlerischen Lebens war In jenen Jahren der von Heinrich Vogeler erworbene und umgebaute Barkenhoff. Waran die «Alten Worpsweder noch von den französichen Landschaftsmalern der Schule von Barbizon beeinflußt, gelangte mit Paula Modersohn-Becker die Moderne nach Worpswede. Nach 1945 erlangte der Surreallst Richard Oelze internationale Anerkennung. Heute beeindruk-ken Kunstler wie Waldemar Otto, Frauke Migge und Fritz Meckseper mit Werken, die das Wissen um die Gefährdung des Menschen und der Natur reflektieren. Hundert Jahre nach Ihrer Gründung legt Hans-Christian Kirsch mit diesem Buch eine sich auf exakte Recherchen und bisher unbekannte Aufzeichnungen stützende Darstellung der Künstlerkolonie vor.