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Wagner und unsere Zeit

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Dieser Band versammelt Thomas Manns lebenslange Reflexionen über den Komponisten, dem er sich am nächsten fühlte. Die Bewunderung des Romanciers für Wagner war jedoch keineswegs unkritisch. Mann wusste, dass man die Pflicht hatte, sowohl 'pro als auch contra Wagner' zu sein – daher der Titel dieser Sammlung. Das Zentrum bildet 'Die Leiden und die Größe Richard Wagners', einer der aufschlussreichsten Essays über den Komponisten, die je geschrieben wurden. Manns blasphemische Sicht auf Wagners Kunst als 'Dilettantismus, der zum Genie erhoben wurde', war der unmittelbare Grund für sein langes Exil von deutschem Boden. Dieser und der andere bedeutende Essay in diesem Buch (über den Ring) sind seit langem vergriffen. Sie werden hier in völlig neuen Übersetzungen präsentiert, die den Ton und die literarische Unterscheidung der Originaltexte treuer erfassen als frühere Fassungen. Die vierundvierzig anderen Texte, die zwischen 1902 und 1951 verfasst wurden, enthalten viele, die bisher nie verfügbar waren.

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Wagner und unsere Zeit, Thomas Mann

Langue
Année de publication
1983
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Titre
Wagner und unsere Zeit
Langue
Allemand
Publié
1983
Format
souple
Pages
187
ISBN10
3596225345
ISBN13
9783596225347
Séries
Évaluation
3 sur 5
Description
Dieser Band versammelt Thomas Manns lebenslange Reflexionen über den Komponisten, dem er sich am nächsten fühlte. Die Bewunderung des Romanciers für Wagner war jedoch keineswegs unkritisch. Mann wusste, dass man die Pflicht hatte, sowohl 'pro als auch contra Wagner' zu sein – daher der Titel dieser Sammlung. Das Zentrum bildet 'Die Leiden und die Größe Richard Wagners', einer der aufschlussreichsten Essays über den Komponisten, die je geschrieben wurden. Manns blasphemische Sicht auf Wagners Kunst als 'Dilettantismus, der zum Genie erhoben wurde', war der unmittelbare Grund für sein langes Exil von deutschem Boden. Dieser und der andere bedeutende Essay in diesem Buch (über den Ring) sind seit langem vergriffen. Sie werden hier in völlig neuen Übersetzungen präsentiert, die den Ton und die literarische Unterscheidung der Originaltexte treuer erfassen als frühere Fassungen. Die vierundvierzig anderen Texte, die zwischen 1902 und 1951 verfasst wurden, enthalten viele, die bisher nie verfügbar waren.