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Maulkorbrepublik Deutschland?

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Der Begriff der „Political Correctness“ hat in Deutschland zu zahlreichen Denkschablonen und Sprachregelungen geführt, die das Recht auf Meinungsfreiheit, verankert in Artikel 5 des Grundgesetzes, zunehmend einschränken. Ein Beispiel ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann, der nach der Feststellung, dass weder Deutsche noch Juden ein „Tätervolk“ seien, aus seiner Partei ausgeschlossen wurde. Hohmann wurde als „CDU-Hetzer“ und „Antisemit“ diffamiert. Auch andere Politiker und Intellektuelle wie Phillipp Jenninger und Martin Walser wurden mit der „Faschismus-Keule“ angegriffen. Selbst ausländische Persönlichkeiten wie Norman Finkelstein wurden in Deutschland zum Schweigen gebracht. Gegen viele „unbequeme Geister“ wird sogar das Strafgesetzbuch wegen „Volksverhetzung“ eingesetzt. Der Autor dokumentiert in seinem Werk über 50 Fälle von Meinungsdiktatur und Zensur in einer Gesellschaft, die sich als die „freieste“ in der deutschen Geschichte bezeichnet. Er zeigt, wie Moralwächter die Meinungsfreiheit in ein „politisch korrektes“ Korsett schnüren. Verbote und Tabus sind allgegenwärtig, und viele Bürger wissen, dass sie bestimmte Dinge „besser nicht“ sagen. Eggers plädiert für den Mut, die eigene Meinung frei zu äußern, und warnt davor, dass Antisemitismus-Vorwürfe und die „Faschismus-Keule“ zu Instrumenten der Machtsicherung werden. Sein Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung einer demokratischen Streitkultur.

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Maulkorbrepublik Deutschland?, Sven Eggers

Langue
Année de publication
2004
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
4,43 €

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Titre
Maulkorbrepublik Deutschland?
Langue
Allemand
Publié
2004
Format
souple
Pages
143
ISBN10
3924309701
ISBN13
9783924309701
Séries
Description
Der Begriff der „Political Correctness“ hat in Deutschland zu zahlreichen Denkschablonen und Sprachregelungen geführt, die das Recht auf Meinungsfreiheit, verankert in Artikel 5 des Grundgesetzes, zunehmend einschränken. Ein Beispiel ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann, der nach der Feststellung, dass weder Deutsche noch Juden ein „Tätervolk“ seien, aus seiner Partei ausgeschlossen wurde. Hohmann wurde als „CDU-Hetzer“ und „Antisemit“ diffamiert. Auch andere Politiker und Intellektuelle wie Phillipp Jenninger und Martin Walser wurden mit der „Faschismus-Keule“ angegriffen. Selbst ausländische Persönlichkeiten wie Norman Finkelstein wurden in Deutschland zum Schweigen gebracht. Gegen viele „unbequeme Geister“ wird sogar das Strafgesetzbuch wegen „Volksverhetzung“ eingesetzt. Der Autor dokumentiert in seinem Werk über 50 Fälle von Meinungsdiktatur und Zensur in einer Gesellschaft, die sich als die „freieste“ in der deutschen Geschichte bezeichnet. Er zeigt, wie Moralwächter die Meinungsfreiheit in ein „politisch korrektes“ Korsett schnüren. Verbote und Tabus sind allgegenwärtig, und viele Bürger wissen, dass sie bestimmte Dinge „besser nicht“ sagen. Eggers plädiert für den Mut, die eigene Meinung frei zu äußern, und warnt davor, dass Antisemitismus-Vorwürfe und die „Faschismus-Keule“ zu Instrumenten der Machtsicherung werden. Sein Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung einer demokratischen Streitkultur.