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Endlösung

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Die 316 Karten in diesem Werk zeigen die zeitliche Abfolge der Zerstörung wichtiger jüdischer Gemeinden in Europa sowie Widerstandsaktionen, Flucht- und Rettungswege und das Schicksal von Individuen. Ziel war es, jede Phase von Hitlers Krieg gegen das jüdische Volk zu rekonstruieren. Die Karten dokumentieren die Eroberung von Gebieten, in denen seit Jahrhunderten Juden lebten, die ersten willkürlichen Tötungen, Zwangsvertreibungen, die Errichtung von Gettos und den beabsichtigten Hungertod von Zehntausenden – allein in Warschau verhungerten monatlich mindestens 4000 Menschen. Sie zeigen Festnahmen, Deportationen, die Planung und Funktion der Todeslager, das System der Zwangsarbeit und Exekutionen bis zur Befreiung. Der Atlas beschreibt nicht nur die Morde an Juden, sondern auch das Leid polnischer Zivilisten, Opfer der Euthanasieprogramme, sowie das Schicksal von Serben, Tschechen, Zigeunern, Italienern, Griechen und anderen. Die Exekution aller Bewohner des französischen Dorfes Oradour-sur-Glane und das systematische Töten von Kommunisten, Homosexuellen, russischen Kriegsgefangenen, spanischen Republikanern und Zeugen Jehovas werden ebenfalls thematisiert. Diese Schicksale sollen nicht vergessen werden. Martin Gilbert ist Fellow am Merton College in Oxford und Autor mehrerer bedeutender Werke zur jüdischen Geschichte.

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Endlösung, Martin Gilbert

Langue
Année de publication
1995
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Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1995
Format
souple
Pages
296
ISBN10
3499136708
ISBN13
9783499136702
Séries
Titre original
Atlas of the holocaust
Description
Die 316 Karten in diesem Werk zeigen die zeitliche Abfolge der Zerstörung wichtiger jüdischer Gemeinden in Europa sowie Widerstandsaktionen, Flucht- und Rettungswege und das Schicksal von Individuen. Ziel war es, jede Phase von Hitlers Krieg gegen das jüdische Volk zu rekonstruieren. Die Karten dokumentieren die Eroberung von Gebieten, in denen seit Jahrhunderten Juden lebten, die ersten willkürlichen Tötungen, Zwangsvertreibungen, die Errichtung von Gettos und den beabsichtigten Hungertod von Zehntausenden – allein in Warschau verhungerten monatlich mindestens 4000 Menschen. Sie zeigen Festnahmen, Deportationen, die Planung und Funktion der Todeslager, das System der Zwangsarbeit und Exekutionen bis zur Befreiung. Der Atlas beschreibt nicht nur die Morde an Juden, sondern auch das Leid polnischer Zivilisten, Opfer der Euthanasieprogramme, sowie das Schicksal von Serben, Tschechen, Zigeunern, Italienern, Griechen und anderen. Die Exekution aller Bewohner des französischen Dorfes Oradour-sur-Glane und das systematische Töten von Kommunisten, Homosexuellen, russischen Kriegsgefangenen, spanischen Republikanern und Zeugen Jehovas werden ebenfalls thematisiert. Diese Schicksale sollen nicht vergessen werden. Martin Gilbert ist Fellow am Merton College in Oxford und Autor mehrerer bedeutender Werke zur jüdischen Geschichte.