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Wasseramseln sind eine sehr alte Vogelfamilie, deren Ursprung vermutlich in Mittelasien liegt. Sie leben vor allem an klaren, schnellfließenden Gebirgsbächen und sind für ihre scheue, heimliche Art bekannt. Einzigartig unter den Singvögeln Europas schwimmen und tauchen sie auf überraschende Weise und bewegen sich am Grund des Baches. Ihre Anpassungen an das Leben im Wasser sind bemerkenswert, wie die verschließbaren Nasenlöcher und das dichte, pelzartige Gefieder, das sie vor Nässe schützt. Abhängig von ihrem Brutgebiet sind sie Strich-, Stand- oder Zugvögel und bleiben in der Regel ihrem Revier treu. Auch beim Nestbau und der Aufzucht der Jungen zeigen sie große Anpassungsfähigkeit an verfügbare Räume und veränderte Bedingungen. Bis zum frühen 20. Jahrhundert wurden sie fälschlicherweise als Fischräuber verfolgt, was zu einem Rückgang ihrer Population führte. Seitdem stehen sie unter Schutz, doch die industrielle Nutzung und die zunehmende Verunreinigung ihrer Lebensräume setzen ihnen weiterhin zu. Trotz zahlreicher Beobachtungen fehlte bisher eine umfassende Zusammenstellung ihrer Lebensweise, die der Verfasser nun basierend auf jahrzehntelangen Studien präsentiert.
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Die Wasseramsel, Gerhard Creutz
- Langue
- Année de publication
- 1995
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- (rigide),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 10,99 €
Modes de paiement
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- Titre
- Die Wasseramsel
- Sous-titre
- Cinclus cinclus
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Gerhard Creutz
- Éditeur
- Spektrum, Akad. Verl.
- Publié
- 1995
- Format
- rigide
- Pages
- 142
- ISBN10
- 3894322047
- ISBN13
- 9783894322045
- Séries
- Mots clés
- Sciences naturelles, Biologie, Oiseaux, Zoologie
- Description
- Wasseramseln sind eine sehr alte Vogelfamilie, deren Ursprung vermutlich in Mittelasien liegt. Sie leben vor allem an klaren, schnellfließenden Gebirgsbächen und sind für ihre scheue, heimliche Art bekannt. Einzigartig unter den Singvögeln Europas schwimmen und tauchen sie auf überraschende Weise und bewegen sich am Grund des Baches. Ihre Anpassungen an das Leben im Wasser sind bemerkenswert, wie die verschließbaren Nasenlöcher und das dichte, pelzartige Gefieder, das sie vor Nässe schützt. Abhängig von ihrem Brutgebiet sind sie Strich-, Stand- oder Zugvögel und bleiben in der Regel ihrem Revier treu. Auch beim Nestbau und der Aufzucht der Jungen zeigen sie große Anpassungsfähigkeit an verfügbare Räume und veränderte Bedingungen. Bis zum frühen 20. Jahrhundert wurden sie fälschlicherweise als Fischräuber verfolgt, was zu einem Rückgang ihrer Population führte. Seitdem stehen sie unter Schutz, doch die industrielle Nutzung und die zunehmende Verunreinigung ihrer Lebensräume setzen ihnen weiterhin zu. Trotz zahlreicher Beobachtungen fehlte bisher eine umfassende Zusammenstellung ihrer Lebensweise, die der Verfasser nun basierend auf jahrzehntelangen Studien präsentiert.



