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Sinclairs Selbstporträt ist fast heiter, doch zwischen den Zeilen spricht ein tapferer, unbestechlicher Mensch. Er selbst gesteht im Geleitwort der amerikanischen Ausgabe, dass er lange Zeit Aufforderungen erhielt, seine Lebensgeschichte zu schreiben, dies jedoch für die Aufgabe eines alten Mannes hielt. Nach einer Phase harter Arbeit fühlt er sich nun alt und sehnt sich nach einer leichten Beschäftigung. Er vergleicht sich mit einem Veteranen, der jungen Menschen von seinen Ängsten und Qualen erzählt, die sie nicht mehr nachvollziehen können. Die neue Generation verlangt Unterhaltung, weshalb er sich einen heiteren Stil wünscht. Dennoch gibt es auf dieser Seite viele ernsthafte Bücher von ihm, und das Werk „Schalle Laterais“ ist weniger leicht und heiter. Dieser Widerspruch zwischen Stil und Inhalt verleiht dem Buch seinen besonderen Reiz. Es zeigt einen Menschen, der die Abgründe der Schwachen kennt und trotz seiner Kämpfe die vielen anderen würdigt, die ohne Ruhm und Dank denselben Kampf führen. Sinclairs Hingabe und Ermutigung spiegeln wider, wie Menschen lernen, sich anzupassen und zu verstehen. Er steht für die Kunst und die Menschheit ein.
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Auf Vorposten: Erinnerungen, Upton Sinclair, Balder Olden
- Langue
- Année de publication
- 1989
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- (rigide),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 5,59 €
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- Titre
- Auf Vorposten: Erinnerungen
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Upton Sinclair, Balder Olden
- Éditeur
- Neuer Malik-Verl.
- Publié
- 1989
- Format
- rigide
- ISBN10
- 3890180469
- ISBN13
- 9783890180465
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Études littéraires, Littérature américaine, Souvenirs, Écrivains
- Description
- Sinclairs Selbstporträt ist fast heiter, doch zwischen den Zeilen spricht ein tapferer, unbestechlicher Mensch. Er selbst gesteht im Geleitwort der amerikanischen Ausgabe, dass er lange Zeit Aufforderungen erhielt, seine Lebensgeschichte zu schreiben, dies jedoch für die Aufgabe eines alten Mannes hielt. Nach einer Phase harter Arbeit fühlt er sich nun alt und sehnt sich nach einer leichten Beschäftigung. Er vergleicht sich mit einem Veteranen, der jungen Menschen von seinen Ängsten und Qualen erzählt, die sie nicht mehr nachvollziehen können. Die neue Generation verlangt Unterhaltung, weshalb er sich einen heiteren Stil wünscht. Dennoch gibt es auf dieser Seite viele ernsthafte Bücher von ihm, und das Werk „Schalle Laterais“ ist weniger leicht und heiter. Dieser Widerspruch zwischen Stil und Inhalt verleiht dem Buch seinen besonderen Reiz. Es zeigt einen Menschen, der die Abgründe der Schwachen kennt und trotz seiner Kämpfe die vielen anderen würdigt, die ohne Ruhm und Dank denselben Kampf führen. Sinclairs Hingabe und Ermutigung spiegeln wider, wie Menschen lernen, sich anzupassen und zu verstehen. Er steht für die Kunst und die Menschheit ein.



