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Wiener Vorlesungen: Glauben, Wissen und Geschlecht in den drei Religionen des Buches

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In ihrem Überblick über drei elementare Bereiche des menschlichen Lebens und somit auch der Weltreligionen Judentum, Islam und Christentum führt die Kulturtheoretikerin Christina von Braun zunächst in die Geschichte der Entstehung der heutigen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ein. Dabei wird offenkundig, wie sehr sich die Rolle der Frau etwa im Islam bis heute verändert hat: So spielten Frauen in präislamischen Zeiten in der Gesellschaft des arabischen Raumes eine wesentlich wichtigere Rolle, als sie das derzeit zumeist tun. Unterschiede finden sich jedoch nicht nur in der Geschlechterordnung der drei monotheistischen Religionen, auch in der Wissensordnung und dem Glauben gehen die Betrachtungsweisen auseinander. In der christlichen Tradition zum Beispiel wurde der medizinische Fortschritt zunächst erschwert, da die Glaubensauffassung das Leiden als Teil der Heilsbotschaft und somit als Mittel zur Überwindung des Körpers betrachtete – im arabischen Raum versuchte man hingegen, den Körper so weit wie möglich zu erhalten, statt ihn zu bestrafen. Eine spannende Beleuchtung der Geschlechterrollen in Judentum, Christentum und Islam

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Wiener Vorlesungen: Glauben, Wissen und Geschlecht in den drei Religionen des Buches, Christina von Braun

Langue
Année de publication
2008
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
6,99 €

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Titre
Wiener Vorlesungen: Glauben, Wissen und Geschlecht in den drei Religionen des Buches
Langue
Allemand
Éditeur
Picus-Verl.
Publié
2008
Format
rigide
Pages
61
ISBN10
3854525397
ISBN13
9783854525394
Séries
Description
In ihrem Überblick über drei elementare Bereiche des menschlichen Lebens und somit auch der Weltreligionen Judentum, Islam und Christentum führt die Kulturtheoretikerin Christina von Braun zunächst in die Geschichte der Entstehung der heutigen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ein. Dabei wird offenkundig, wie sehr sich die Rolle der Frau etwa im Islam bis heute verändert hat: So spielten Frauen in präislamischen Zeiten in der Gesellschaft des arabischen Raumes eine wesentlich wichtigere Rolle, als sie das derzeit zumeist tun. Unterschiede finden sich jedoch nicht nur in der Geschlechterordnung der drei monotheistischen Religionen, auch in der Wissensordnung und dem Glauben gehen die Betrachtungsweisen auseinander. In der christlichen Tradition zum Beispiel wurde der medizinische Fortschritt zunächst erschwert, da die Glaubensauffassung das Leiden als Teil der Heilsbotschaft und somit als Mittel zur Überwindung des Körpers betrachtete – im arabischen Raum versuchte man hingegen, den Körper so weit wie möglich zu erhalten, statt ihn zu bestrafen. Eine spannende Beleuchtung der Geschlechterrollen in Judentum, Christentum und Islam