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Kognitive Hermeneutik

Textinterpretation ist als Erfahrungswissenschaft möglich ; mit einem Ergänzungsband auf CD

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Das Buch präsentiert eine neuartige Literatur- und Interpretationstheorie, die Elemente traditioneller Hermeneutiken integriert. Es wird aufgezeigt, dass die Interpretation literarischer Texte nach allgemeinen erfahrungswissenschaftlichen Prinzipien organisiert ist und als besondere Form wissenschaftlicher Erklärung verstanden werden kann. Die Methode der Basis-Interpretation führt den Textbestand auf die textprägenden Autorinstanzen Textkonzept, Literaturprogramm und Überzeugungssystem zurück. Autorbezogene Formen der Textarbeit werden rehabilitiert. Eine zentrale Unterscheidung wird zwischen wissenschaftlichem (kognitivem), nichtwissenschaftlichem (aneignendem) und pseudowissenschaftlichem (projektiv-aneignendem) Textzugang getroffen, was zu vielfältigen kritischen Konsequenzen führt. Dieser theoretische Ansatz steht im Konflikt mit vorherrschenden Literaturtheorien und Methoden, insbesondere mit subjektivistischer Hermeneutik, wissenschaftlicher Antihermeneutik und poststrukturalistischer Antihermeneutik. Aufgrund des innovativen Theoriekonzepts der kognitiven Hermeneutik und des hohen Konfliktpotenzials ist eine intensive öffentliche Diskussion zu erwarten. Ein Ergänzungsband auf CD mit rund 600 Seiten enthält ausgelagerte Buchteile sowie zusätzliche Anmerkungen und kritische Kommentare zu relevanten Fachtexten der Hermeneutikdebatte.

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Kognitive Hermeneutik, Peter Tepe

Langue
Année de publication
2007
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
18,70 €

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Titre
Kognitive Hermeneutik
Sous-titre
Textinterpretation ist als Erfahrungswissenschaft möglich ; mit einem Ergänzungsband auf CD
Langue
Allemand
Auteurs
Peter Tepe
Publié
2007
Format
souple
Pages
353
ISBN10
382603709X
ISBN13
9783826037092
Séries
Description
Das Buch präsentiert eine neuartige Literatur- und Interpretationstheorie, die Elemente traditioneller Hermeneutiken integriert. Es wird aufgezeigt, dass die Interpretation literarischer Texte nach allgemeinen erfahrungswissenschaftlichen Prinzipien organisiert ist und als besondere Form wissenschaftlicher Erklärung verstanden werden kann. Die Methode der Basis-Interpretation führt den Textbestand auf die textprägenden Autorinstanzen Textkonzept, Literaturprogramm und Überzeugungssystem zurück. Autorbezogene Formen der Textarbeit werden rehabilitiert. Eine zentrale Unterscheidung wird zwischen wissenschaftlichem (kognitivem), nichtwissenschaftlichem (aneignendem) und pseudowissenschaftlichem (projektiv-aneignendem) Textzugang getroffen, was zu vielfältigen kritischen Konsequenzen führt. Dieser theoretische Ansatz steht im Konflikt mit vorherrschenden Literaturtheorien und Methoden, insbesondere mit subjektivistischer Hermeneutik, wissenschaftlicher Antihermeneutik und poststrukturalistischer Antihermeneutik. Aufgrund des innovativen Theoriekonzepts der kognitiven Hermeneutik und des hohen Konfliktpotenzials ist eine intensive öffentliche Diskussion zu erwarten. Ein Ergänzungsband auf CD mit rund 600 Seiten enthält ausgelagerte Buchteile sowie zusätzliche Anmerkungen und kritische Kommentare zu relevanten Fachtexten der Hermeneutikdebatte.