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Edition Converso: Trauben schwarz wie Blut

Roman

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In den 1920-30er Jahren kämpft das ländliche Sizilien ums Überleben, während viele Arbeiter und Bauern in die Emigration gezwungen werden. Zurück bleibt ein erstarrtes Land, beherrscht von Feudalbesitzern und der Mafia. In diesem Kontext beschreibt der Roman von 1953 die Mechanismen und Strukturen der Mafia, die Sizilien fest im Griff halten. Casimiro Badalamenti, ein Mafioso niedrigen Ranges und Weinbauern, muss nach einer blutigen Tat seine Heimat verlassen. Er zieht zu Concetta, einer gefallenen Frau, und beginnt eine ungleiche Beziehung mit ihr. Trotz seiner Kälte und der Weigerung, Kinder zu zeugen, bringt Concetta vier Kinder zur Welt, die er kurz nach der Geburt an andere Familien abgibt. Casimiro, besessen von Macht, heiratet schließlich Concetta und reißt die Kinder von ihren Familien zurück. Er behandelt Nicola, den ältesten Sohn, wie einen Sklaven, was zu einem Aufstand und einem Fluchtversuch führt. Casimiro reagiert brutal und fesselt Nicola, während sich Rosaria, die Zweitälteste, in Nicola verliebt, was zu dramatischen Folgen führt. Die darauf folgende Katastrophe spiegelt biblische Grausamkeiten wider und wird mit der Intensität einer griechischen Tragödie erzählt. Livia De Stefani zeigt in ihrer dichten Sprache die archaische Brutalität patriarchaler Strukturen und lässt dabei auch eine Form von Weiblichkeit sichtbar werden, die bis in die Gegenwart nachhallt.

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Edition Converso: Trauben schwarz wie Blut, Livia De Stefani, Klaudia Ruschkowski

Langue
Année de publication
2025
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
5,19 €

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Titre
Edition Converso: Trauben schwarz wie Blut
Sous-titre
Roman
Langue
Allemand
Publié
2025
Format
rigide
Pages
224
ISBN10
3949558446
ISBN13
9783949558443
Séries
Description
In den 1920-30er Jahren kämpft das ländliche Sizilien ums Überleben, während viele Arbeiter und Bauern in die Emigration gezwungen werden. Zurück bleibt ein erstarrtes Land, beherrscht von Feudalbesitzern und der Mafia. In diesem Kontext beschreibt der Roman von 1953 die Mechanismen und Strukturen der Mafia, die Sizilien fest im Griff halten. Casimiro Badalamenti, ein Mafioso niedrigen Ranges und Weinbauern, muss nach einer blutigen Tat seine Heimat verlassen. Er zieht zu Concetta, einer gefallenen Frau, und beginnt eine ungleiche Beziehung mit ihr. Trotz seiner Kälte und der Weigerung, Kinder zu zeugen, bringt Concetta vier Kinder zur Welt, die er kurz nach der Geburt an andere Familien abgibt. Casimiro, besessen von Macht, heiratet schließlich Concetta und reißt die Kinder von ihren Familien zurück. Er behandelt Nicola, den ältesten Sohn, wie einen Sklaven, was zu einem Aufstand und einem Fluchtversuch führt. Casimiro reagiert brutal und fesselt Nicola, während sich Rosaria, die Zweitälteste, in Nicola verliebt, was zu dramatischen Folgen führt. Die darauf folgende Katastrophe spiegelt biblische Grausamkeiten wider und wird mit der Intensität einer griechischen Tragödie erzählt. Livia De Stefani zeigt in ihrer dichten Sprache die archaische Brutalität patriarchaler Strukturen und lässt dabei auch eine Form von Weiblichkeit sichtbar werden, die bis in die Gegenwart nachhallt.