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Grenzenlos vernetzt?

Gewerkschaftliche Positionen zur Netzpolitik

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Die gewerkschaftlichen Vertreter der im weitesten Sinne 'im Netz' tätigen Beschäftigten setzen sich für die Durchsetzung und den Erhalt der Medien- und Informationsfreiheit, gesicherte Einkommen für Medienschaffende sowie eine Medienlandschaft ein, an deren Angeboten alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen teilhaben können. Bei der die Medienbranche seit einigen Jahren umtreibenden Suche nach Wegen, wie die Rechte von Urhebern gewahrt und verbessert werden können, hat die Gewerkschaft ver. di mit dem Positionspapier 'Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts' eine kontroverse Debatte entfacht. Darin wird sich für eine Wahrung der Urheberrechte im Internet eingesetzt und unter anderem die Notwendigkeit betont, Nutzer auf den Schutz des Urheberrechts hinzuweisen, um illegale Nutzungen zu vermeiden. Dies wird auch innerhalb von ver. di kritisch gesehen und damit eine Einschränkung der Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit im Internet und eine Überwachung des Internetdatenverkehrs befürchtet. Andererseits ist gerade ver. di aufgefordert, sich an der gesamtgesellschaftlichen Debatte über die Netzpolitik zu beteiligen, denn in der Tat verändert das Internet die Verbreitung von Informationen nachhaltig und erfordert einen verantwortungsvollen Umgang beim Gebrauch als Arbeitsmittel sowie einen fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligten.

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Grenzenlos vernetzt?, Frank Bsirske, Lothar Schröder, Frank Werneke, Gina Mayer, Achim Meerkamp

Langue
Année de publication
2012
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(rigide),
État du livre
Bon
Prix
3,19 €

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Titre
Grenzenlos vernetzt?
Sous-titre
Gewerkschaftliche Positionen zur Netzpolitik
Langue
Allemand
Éditeur
VSA-Verl.
Publié
2012
Format
rigide
Pages
205
ISBN10
3899654889
ISBN13
9783899654882
Séries
Description
Die gewerkschaftlichen Vertreter der im weitesten Sinne 'im Netz' tätigen Beschäftigten setzen sich für die Durchsetzung und den Erhalt der Medien- und Informationsfreiheit, gesicherte Einkommen für Medienschaffende sowie eine Medienlandschaft ein, an deren Angeboten alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen teilhaben können. Bei der die Medienbranche seit einigen Jahren umtreibenden Suche nach Wegen, wie die Rechte von Urhebern gewahrt und verbessert werden können, hat die Gewerkschaft ver. di mit dem Positionspapier 'Internet und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des Urheberrechts' eine kontroverse Debatte entfacht. Darin wird sich für eine Wahrung der Urheberrechte im Internet eingesetzt und unter anderem die Notwendigkeit betont, Nutzer auf den Schutz des Urheberrechts hinzuweisen, um illegale Nutzungen zu vermeiden. Dies wird auch innerhalb von ver. di kritisch gesehen und damit eine Einschränkung der Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit im Internet und eine Überwachung des Internetdatenverkehrs befürchtet. Andererseits ist gerade ver. di aufgefordert, sich an der gesamtgesellschaftlichen Debatte über die Netzpolitik zu beteiligen, denn in der Tat verändert das Internet die Verbreitung von Informationen nachhaltig und erfordert einen verantwortungsvollen Umgang beim Gebrauch als Arbeitsmittel sowie einen fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligten.