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Weltlese: Die tapfersten der Söhne

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(Beschreibung des Verlags) In seinem Roman Die tapfersten der Söhne erzählt der australische Autor David Malouf die Geschichte des griechischen Heroen Achill und des Trojanischen Königs Priamos, wie sie im 24. Gesangs der Ilias von Homer überliefert ist. Doch die Erzählung Maloufs führt nur vordergründig in die Antike, denn eigentlich geht es um zutiefst menschliche Themen: Verlust und Trauer, Wut und Ohnmacht, Alter und Würde, Einsamkeit und Lebenssinn sowie das Hinauswachsen über das eigene Ich. Nach dem Tod seines besten Freundes und Vetters Patroklos, greift Achill wieder in den Kampf um die Stadt Troja ein, um seinen Mörder Hektor zu stellen. Nach einem dramatischen Kampf tötet er Hektor, kettet seinen Körper an seinen Streitwagen und schleift ihn 12 Tage lang um das Grab seines Freundes. Schließlich macht sich der Vater Hektors, der alte König Priamos auf den Weg zu Achill, um ihn um die Herausgabe des Leichnams seines Sohnes zu bitten, obwohl alle in der Stadt dieses Vorhaben für selbstmörderisch halten. Begleitet wird Priamos von Somax, einem einfachen Fuhrmann, in dessen Wagen das Lösegeld für Hektor transportiert werden soll. Durch Somax – eine von David Malouf wunderbar erdichtete Figur und Repräsentant des einfachen Volkes – bekommt Priamos zum ersten Mal Kontakt mit einem seiner Untertanen. Durch ihn lernt er erstmals die Welt außerhalb seines Palastes kennen und erfährt von Angesicht zu Angesicht von den Freuden und Kümmernissen seines Volkes. Der Verlust ihrer Söhne verbindet die beiden so unterschiedlichen Männer und es entwickelt sich eine Art Freundschaft. Als sich Priamos und Achill schließlich gegenüber stehen, können beide ihre Rachegefühle überwinden und Mitgefühl für den Verlust des jeweils anderen aufbringen. Priamos darf Hektors Leichnam freikaufen und den Riten entsprechend beerdigen. Maloufs Roman besticht durch seine sparsam eingesetzten Details, durch seine lebhafte Sprache und seinen subtilen Witz.

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Weltlese: Die tapfersten der Söhne, David Malouf

Langue
Année de publication
2012
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(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
3,59 €

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Titre
Weltlese: Die tapfersten der Söhne
Langue
Allemand
Publié
2012
Format
rigide
Pages
160
ISBN10
3763265023
ISBN13
9783763265022
Séries
Description
(Beschreibung des Verlags) In seinem Roman Die tapfersten der Söhne erzählt der australische Autor David Malouf die Geschichte des griechischen Heroen Achill und des Trojanischen Königs Priamos, wie sie im 24. Gesangs der Ilias von Homer überliefert ist. Doch die Erzählung Maloufs führt nur vordergründig in die Antike, denn eigentlich geht es um zutiefst menschliche Themen: Verlust und Trauer, Wut und Ohnmacht, Alter und Würde, Einsamkeit und Lebenssinn sowie das Hinauswachsen über das eigene Ich. Nach dem Tod seines besten Freundes und Vetters Patroklos, greift Achill wieder in den Kampf um die Stadt Troja ein, um seinen Mörder Hektor zu stellen. Nach einem dramatischen Kampf tötet er Hektor, kettet seinen Körper an seinen Streitwagen und schleift ihn 12 Tage lang um das Grab seines Freundes. Schließlich macht sich der Vater Hektors, der alte König Priamos auf den Weg zu Achill, um ihn um die Herausgabe des Leichnams seines Sohnes zu bitten, obwohl alle in der Stadt dieses Vorhaben für selbstmörderisch halten. Begleitet wird Priamos von Somax, einem einfachen Fuhrmann, in dessen Wagen das Lösegeld für Hektor transportiert werden soll. Durch Somax – eine von David Malouf wunderbar erdichtete Figur und Repräsentant des einfachen Volkes – bekommt Priamos zum ersten Mal Kontakt mit einem seiner Untertanen. Durch ihn lernt er erstmals die Welt außerhalb seines Palastes kennen und erfährt von Angesicht zu Angesicht von den Freuden und Kümmernissen seines Volkes. Der Verlust ihrer Söhne verbindet die beiden so unterschiedlichen Männer und es entwickelt sich eine Art Freundschaft. Als sich Priamos und Achill schließlich gegenüber stehen, können beide ihre Rachegefühle überwinden und Mitgefühl für den Verlust des jeweils anderen aufbringen. Priamos darf Hektors Leichnam freikaufen und den Riten entsprechend beerdigen. Maloufs Roman besticht durch seine sparsam eingesetzten Details, durch seine lebhafte Sprache und seinen subtilen Witz.