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Beiträge zur Heil- und Sonderpädagogik: Leiden, Erziehung und Behinderung

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Systematische Analysen der Beziehung zwischen Leiden, Behinderung und Erziehung sind in der (Heil-)Pädagogik bislang rar. Die Antworten auf zentrale Fragen, wie das Verhältnis von Glück, Leiden und Behinderung, bleiben fragmentarisch. Reissel untersucht die Berührungspunkte von Erziehung und Leiden und bietet eine phänomenologische Beschreibung des Leidens sowie eine Diskussion der onto-anthropologischen Implikationen. Heinrich Hanselmann, ein bedeutender Heilpädagoge, wird gewürdigt, da er eine umfassende Verknüpfung von Leidensverständnis und Erziehungstheorie geschaffen hat. Die Studie wird als dicht, facettenreich und lesenswert beschrieben und stellt einen anspruchsvollen, jedoch notwendigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit einem grundlegenden Dilemma der (sonder)pädagogischen Praxis und Theorie dar. Die Lektüre fordert heraus, bereichert jedoch das Nachdenken über Behindertsein. Es ist kein Buch für schnelles Diagonallesen, doch wer sich darauf einlässt, wird die Gedankengänge schätzen und eine positive Wertschätzung von Leiden entwickeln. Ralf Reissel gelingt es, einen konstitutiven Grundbegriff der modernen Heilpädagogik wieder sichtbar zu machen und könnte Impulse für eine Neubelebung der phänomenologischen Heilpädagogik geben.

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Beiträge zur Heil- und Sonderpädagogik: Leiden, Erziehung und Behinderung, Ralf Reissel

Langue
Année de publication
2000,
État du livre
Abîmé
Prix
3,83 €

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Langue
Allemand
Éditeur
Haupt
Publié
2000
Pages
299
ISBN10
3258061866
ISBN13
9783258061863
Séries
Description
Systematische Analysen der Beziehung zwischen Leiden, Behinderung und Erziehung sind in der (Heil-)Pädagogik bislang rar. Die Antworten auf zentrale Fragen, wie das Verhältnis von Glück, Leiden und Behinderung, bleiben fragmentarisch. Reissel untersucht die Berührungspunkte von Erziehung und Leiden und bietet eine phänomenologische Beschreibung des Leidens sowie eine Diskussion der onto-anthropologischen Implikationen. Heinrich Hanselmann, ein bedeutender Heilpädagoge, wird gewürdigt, da er eine umfassende Verknüpfung von Leidensverständnis und Erziehungstheorie geschaffen hat. Die Studie wird als dicht, facettenreich und lesenswert beschrieben und stellt einen anspruchsvollen, jedoch notwendigen Beitrag zur Auseinandersetzung mit einem grundlegenden Dilemma der (sonder)pädagogischen Praxis und Theorie dar. Die Lektüre fordert heraus, bereichert jedoch das Nachdenken über Behindertsein. Es ist kein Buch für schnelles Diagonallesen, doch wer sich darauf einlässt, wird die Gedankengänge schätzen und eine positive Wertschätzung von Leiden entwickeln. Ralf Reissel gelingt es, einen konstitutiven Grundbegriff der modernen Heilpädagogik wieder sichtbar zu machen und könnte Impulse für eine Neubelebung der phänomenologischen Heilpädagogik geben.