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Von der Franco-Diktatur zur Demokratie

Die Tätigkeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Spanien

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Mit einem Vorwort von Niels Annen. Aus dem Spanischen übersetzt von Friedrich Welsch. „Wandel durch Annäherung“ – so könnte man die Politik der SPD auch in Spanien beschreiben. Seit Mitte der sechziger Jahre nahmen die deutschen Sozialdemokaten Abstand von der sterilen Politik einer Isolierung des Franco-Regimes und schufen ihre eigene pragmatische Strategie, um an der Lösung der „Spanischen Frage“ mitwirken zu können. Die Friedrich-Ebert-Stiftung stand im Zentrum dieser Politik und spielte eine wichtige Rolle beim Aufstieg der Sozialisten zur Regierungspartei. Als Außenminister und Bundeskanzler setzte sich Willy Brandt für die Entspannung des Verhältnisses der EWG zur Franco-Regierung ein, um die „Europäisierung Spaniens“ zu beschleunigen. Die gleichzeitige Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung für die antifrankistische Bewegung im Untergrund war echte Pionierarbeit innerhalb der europäischen Linken. Nach Francos Tod gelang es der deutschen Sozialdemokratie, vertrauensvolle Beziehungen sowohl zu den Sozialisten von Felipe González als auch zum reformistischen Lager um König Juan Carlos aufzubauen und damit einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Übergang zur Demokratie zu leisten. Mit einem dokumentarischen Anhang, der den Sachbericht von Dieter Koniecki über seine Sondierungsreise nach Spanien im Jahre 1975 sowie den Beitrag von Hans Apel „Spanien und die EWG“ aus dem Jahre 1967 enthält

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Von der Franco-Diktatur zur Demokratie, Antonio Muñoz Sánchez, Niels Annen

Langue
Année de publication
2013
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État du livre
Bon
Prix
23,49 €

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Titre
Von der Franco-Diktatur zur Demokratie
Sous-titre
Die Tätigkeit der Friedrich-Ebert-Stiftung in Spanien
Langue
Allemand
Éditeur
Dietz
Publié
2013
Format
souple
Pages
287
ISBN10
3801204472
ISBN13
9783801204471
Séries
Description
Mit einem Vorwort von Niels Annen. Aus dem Spanischen übersetzt von Friedrich Welsch. „Wandel durch Annäherung“ – so könnte man die Politik der SPD auch in Spanien beschreiben. Seit Mitte der sechziger Jahre nahmen die deutschen Sozialdemokaten Abstand von der sterilen Politik einer Isolierung des Franco-Regimes und schufen ihre eigene pragmatische Strategie, um an der Lösung der „Spanischen Frage“ mitwirken zu können. Die Friedrich-Ebert-Stiftung stand im Zentrum dieser Politik und spielte eine wichtige Rolle beim Aufstieg der Sozialisten zur Regierungspartei. Als Außenminister und Bundeskanzler setzte sich Willy Brandt für die Entspannung des Verhältnisses der EWG zur Franco-Regierung ein, um die „Europäisierung Spaniens“ zu beschleunigen. Die gleichzeitige Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung für die antifrankistische Bewegung im Untergrund war echte Pionierarbeit innerhalb der europäischen Linken. Nach Francos Tod gelang es der deutschen Sozialdemokratie, vertrauensvolle Beziehungen sowohl zu den Sozialisten von Felipe González als auch zum reformistischen Lager um König Juan Carlos aufzubauen und damit einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Übergang zur Demokratie zu leisten. Mit einem dokumentarischen Anhang, der den Sachbericht von Dieter Koniecki über seine Sondierungsreise nach Spanien im Jahre 1975 sowie den Beitrag von Hans Apel „Spanien und die EWG“ aus dem Jahre 1967 enthält