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Der schöne Hauptmann

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Athen im Herbst 1960: Ein junger Offizier klagt vor dem obersten Verwaltungsgericht, weil ihm das Militär die anstehende Beförderung verweigert. Mit seinem Fall wird ein älterer Richter betraut, der sofort nach der ersten persönlichen Begegnung von der Schönheit und dem selbstbewussten Auftreten des jungen Mannes fasziniert ist. Der schöne Hauptmann dagegen bewundert den Richter für seine Bildung und schenkt ihm grenzenloses Vertrauen. Zischen den beiden so ungleichen Männern entwickelt sich eine besondere Beziehung, die sich zu einem persönlichen Drama steigert, als der Hauptmann zwar vor Gericht siegt, aber dennoch nicht befördert wird, ohne dass es dafür eine Begründung gibt. Sein Prozess zieht sich über Jahre hin. Während der Hauptmann vergeblich gegen die Willkür der militärischen Obrigkeit ankämpft und in den verstaubten Korridoren des Gerichts allmählich zerbricht, erreicht der Richter die höchste Stufe seiner Karriere. Doch das Schicksal des schönen Hauptmanns wird für den Richter schließlich zum Prüfstein seines eigenen Gewissens. Menis Koumandareas erzählt die Geschichte des Hauptmanns und seines Richters stilistisch meisterhaft und mit subtiler Spannung. Sein Roman zeigt, wie prekär die Treue zu einem totalitär geprägten Staat ist, in dessen politischem Klima die Jugend vergeht, ohne gelebt zu haben, und die Ausbruchsversuche des Erwachsenen in Liebesbeziehungen und Illusionen scheitern.

Nous avons un total de du titreDer schöne Hauptmann (2001 ).

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Der schöne Hauptmann, Menis Koumandareas, Luna Gertrud Steiner

Langue
Année de publication
2001
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(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
4,39 €

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Titre
Der schöne Hauptmann
Langue
Allemand
Publié
2001
Format
rigide
Pages
230
ISBN10
3627000870
ISBN13
9783627000875
Séries
Description
Athen im Herbst 1960: Ein junger Offizier klagt vor dem obersten Verwaltungsgericht, weil ihm das Militär die anstehende Beförderung verweigert. Mit seinem Fall wird ein älterer Richter betraut, der sofort nach der ersten persönlichen Begegnung von der Schönheit und dem selbstbewussten Auftreten des jungen Mannes fasziniert ist. Der schöne Hauptmann dagegen bewundert den Richter für seine Bildung und schenkt ihm grenzenloses Vertrauen. Zischen den beiden so ungleichen Männern entwickelt sich eine besondere Beziehung, die sich zu einem persönlichen Drama steigert, als der Hauptmann zwar vor Gericht siegt, aber dennoch nicht befördert wird, ohne dass es dafür eine Begründung gibt. Sein Prozess zieht sich über Jahre hin. Während der Hauptmann vergeblich gegen die Willkür der militärischen Obrigkeit ankämpft und in den verstaubten Korridoren des Gerichts allmählich zerbricht, erreicht der Richter die höchste Stufe seiner Karriere. Doch das Schicksal des schönen Hauptmanns wird für den Richter schließlich zum Prüfstein seines eigenen Gewissens. Menis Koumandareas erzählt die Geschichte des Hauptmanns und seines Richters stilistisch meisterhaft und mit subtiler Spannung. Sein Roman zeigt, wie prekär die Treue zu einem totalitär geprägten Staat ist, in dessen politischem Klima die Jugend vergeht, ohne gelebt zu haben, und die Ausbruchsversuche des Erwachsenen in Liebesbeziehungen und Illusionen scheitern.