Paramètres
- 271pages
- 10 heures de lecture
En savoir plus sur le livre
Namen wie Oradour und Lidice stehen stellvertretend für jene NS-Verbrechen, die im deutsch besetzten Europa als angebliche »Vergeltung« für Widerstandstätigkeiten gerechtfertigt wurden. Der Band bündelt den Forschungsstand zu dieser Repressalienpolitik, die in einigen Ländern genozidale Formen annahm. Vorgestellt werden Ereignisse, Opfer, Täter und Formen der Erinnerung an die deutschen Verbrechen in Belarus, Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Österreich, Polen, Serbien, Tschechien und der Ukraine. Gefragt wird nach dem Zusammenhang der Aktionen mit der jeweiligen Besatzungspraxis, nach den sozialen Dynamiken vor Ort, aber auch danach, welche politischen und administrativen Ebenen beteiligt waren. Es zeigt sich, dass den verübten Verbrechen unterschiedliche Motivationen zugrunde lagen, die teils weltanschaulichen, teils militärischen Zielen folgten. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen Interessen, variierende Ausrichtungen und Veränderungen der Besatzungspolitik, die Akteure sowie die Ziele in den einzelnen Regionen und Ländern werden vergleichend miteinander in Beziehung gesetzt.
Achat du livre
Repressalien und Terror, Oliver von Wrochem
- Langue
- Année de publication
- 2017
- product-detail.submit-box.info.binding
- (souple),
- État du livre
- Très bon
- Prix
- 43,99 €
Modes de paiement
Personne n'a encore évalué .
- Titre
- Repressalien und Terror
- Sous-titre
- »Vergeltungsaktionen« im deutsch besetzten Europa 1939–1945
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Oliver von Wrochem
- Éditeur
- Ferdinand Sch 00f6ningh
- Publié
- 2017
- Format
- souple
- Pages
- 271
- ISBN10
- 3506787217
- ISBN13
- 9783506787217
- Séries
- Mots clés
- Sciences sociales, Thème historique, Thèmes chrétiens, Seconde Guerre mondiale, Europe, Histoire de l'Europe, Histoire du monde, Violence, Théories politiques, Résistance, rébellion, Cruauté, terreur, Crimes de Guerre, Collaboration
- Description
- Namen wie Oradour und Lidice stehen stellvertretend für jene NS-Verbrechen, die im deutsch besetzten Europa als angebliche »Vergeltung« für Widerstandstätigkeiten gerechtfertigt wurden. Der Band bündelt den Forschungsstand zu dieser Repressalienpolitik, die in einigen Ländern genozidale Formen annahm. Vorgestellt werden Ereignisse, Opfer, Täter und Formen der Erinnerung an die deutschen Verbrechen in Belarus, Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Österreich, Polen, Serbien, Tschechien und der Ukraine. Gefragt wird nach dem Zusammenhang der Aktionen mit der jeweiligen Besatzungspraxis, nach den sozialen Dynamiken vor Ort, aber auch danach, welche politischen und administrativen Ebenen beteiligt waren. Es zeigt sich, dass den verübten Verbrechen unterschiedliche Motivationen zugrunde lagen, die teils weltanschaulichen, teils militärischen Zielen folgten. Das Zusammenspiel dieser verschiedenen Interessen, variierende Ausrichtungen und Veränderungen der Besatzungspolitik, die Akteure sowie die Ziele in den einzelnen Regionen und Ländern werden vergleichend miteinander in Beziehung gesetzt.


