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98 Briefe ins englische Exil

die gewaltsame Trennung der jüdischen Familie Levi aus Friesenheim : zum Gedenken an die Deportation Alfred und Brunhilde Levis nach Gurs, Rivesaltes und Auschwitz

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Im Jahr 2004 wurde Richard Levi nach seinem erzwungenen Exil in seine Heimat eingeladen, um als Ehrengast an der Einweihung einer Gedenktafel an der Lessing-Realschule in Freiburg teilzunehmen. Diese Feier war Teil einer Woche des Erinnerns und Begegnens und holte die Zwangsschule für jüdische Kinder aus der Vergessenheit. Seither pflegt die Geschichtswerkstatt den Kontakt zu Levi, und eine Freundschaft entwickelte sich. Während eines Besuchs in Ashford/England vertraute er mir zahlreiche Briefe seiner Eltern und Verwandten an, die aus der Zeit des Exils stammen. Die Veröffentlichung einer Auswahl dieser Briefe gedenkt der Deportierten nach Gurs, der Holocaust-Opfer und der Kindertransport-Kinder. In einer Zeit, in der Zeitzeugen rar werden, sind diese 98 Briefe an Richard Levi wertvolle Quellen, die Zeugnis vom unvergleichlichen Verbrechen der Menschheit ablegen und zur Mahnung gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus dienen. Heidi Beck-Braach transkribierte die Briefe und erstellte ein Orts-, Personen- und Sachregister. Durch ihre Biographie- und Familienforschung sowie die ergänzenden genealogischen Recherchen eröffnete sie einen Einblick in das unwiederbringlich verlorene Landjudentum in Baden.

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98 Briefe ins englische Exil, Heidi Beck-Braach

Langue
Année de publication
2010
Reliure
(rigide)
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Titre
98 Briefe ins englische Exil
Sous-titre
die gewaltsame Trennung der jüdischen Familie Levi aus Friesenheim : zum Gedenken an die Deportation Alfred und Brunhilde Levis nach Gurs, Rivesaltes und Auschwitz
Publié
2010
Format
rigide
Pages
171
ISBN10
3866283415
ISBN13
9783866283411
Séries
Description
Im Jahr 2004 wurde Richard Levi nach seinem erzwungenen Exil in seine Heimat eingeladen, um als Ehrengast an der Einweihung einer Gedenktafel an der Lessing-Realschule in Freiburg teilzunehmen. Diese Feier war Teil einer Woche des Erinnerns und Begegnens und holte die Zwangsschule für jüdische Kinder aus der Vergessenheit. Seither pflegt die Geschichtswerkstatt den Kontakt zu Levi, und eine Freundschaft entwickelte sich. Während eines Besuchs in Ashford/England vertraute er mir zahlreiche Briefe seiner Eltern und Verwandten an, die aus der Zeit des Exils stammen. Die Veröffentlichung einer Auswahl dieser Briefe gedenkt der Deportierten nach Gurs, der Holocaust-Opfer und der Kindertransport-Kinder. In einer Zeit, in der Zeitzeugen rar werden, sind diese 98 Briefe an Richard Levi wertvolle Quellen, die Zeugnis vom unvergleichlichen Verbrechen der Menschheit ablegen und zur Mahnung gegen Rechtsradikalismus und Antisemitismus dienen. Heidi Beck-Braach transkribierte die Briefe und erstellte ein Orts-, Personen- und Sachregister. Durch ihre Biographie- und Familienforschung sowie die ergänzenden genealogischen Recherchen eröffnete sie einen Einblick in das unwiederbringlich verlorene Landjudentum in Baden.