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Afrika

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  • 256pages
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Ein einzigartiges Leseerlebnis – so komisch und unterhaltsam, wie Literatur nur sein kann. Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll: Afrika. Es geht um die Errettung der Eingeborenen aus Heidentum und Sklaverei – doch wer sagt, dass man an guten Taten nicht auch bestens verdienen darf? Österreich wird von Legationsrat Strinetzky vertreten, denn der Botschafter ist verhindert: Franz Liszt hat ihm ein Pianostück gewidmet, er muss üben. Strinetzky hat jedoch ganz andere Probleme. Um die Affäre mit einer Actrice zu finanzieren, hat er beträchtliche Gelder an einen fiktiven Gutachter namens „Doktor Waldbach“ fließen lassen. In Berlin taucht nun auf einmal ein echter Waldbach auf. Der Betrug droht aufzufliegen, Strinetzky muss dringend 5.000 Gulden auftreiben. Und dann beleidigt er noch aus Versehen einen preußischen Offizier, der ihn zum Duell im Grunewald fordert. Mit derlei Sorgen im Nacken irrt der Legationsrat über das diplomatische Parkett, wo sich die internationalen Mächte belauern. Unversehens macht die Not aus Strinetzky einen gerissenen Verhandler – mit weltpolitischen Folgen. Daniel Kehlmanns Roman führt in die Kolonial-Ära, im Blick hat er dabei unsere eigene gewaltvolle Gegenwart.

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Afrika, Daniel Kehlmann

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Afrika
Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
2026
Format
rigide
Pages
256
ISBN13
9783498003883
Séries
Description
Ein einzigartiges Leseerlebnis – so komisch und unterhaltsam, wie Literatur nur sein kann. Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll: Afrika. Es geht um die Errettung der Eingeborenen aus Heidentum und Sklaverei – doch wer sagt, dass man an guten Taten nicht auch bestens verdienen darf? Österreich wird von Legationsrat Strinetzky vertreten, denn der Botschafter ist verhindert: Franz Liszt hat ihm ein Pianostück gewidmet, er muss üben. Strinetzky hat jedoch ganz andere Probleme. Um die Affäre mit einer Actrice zu finanzieren, hat er beträchtliche Gelder an einen fiktiven Gutachter namens „Doktor Waldbach“ fließen lassen. In Berlin taucht nun auf einmal ein echter Waldbach auf. Der Betrug droht aufzufliegen, Strinetzky muss dringend 5.000 Gulden auftreiben. Und dann beleidigt er noch aus Versehen einen preußischen Offizier, der ihn zum Duell im Grunewald fordert. Mit derlei Sorgen im Nacken irrt der Legationsrat über das diplomatische Parkett, wo sich die internationalen Mächte belauern. Unversehens macht die Not aus Strinetzky einen gerissenen Verhandler – mit weltpolitischen Folgen. Daniel Kehlmanns Roman führt in die Kolonial-Ära, im Blick hat er dabei unsere eigene gewaltvolle Gegenwart.