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Die letzten Heiden

eine kleine Geschichte der Spätantike

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Die Spätantike wird im allgemeinen historischen Bewußtsein meist als Phase des Niedergangs und der Krise begriffen. Die Agonie des römischen Weltreichs, die Spaltung der Christenheit und die Verheerungen des zivilisierten Europa durch die Völkerwanderung bestimmen unsere Vorstellungen über diese Epoche. Wir sind gewohnt, sie als den Beginn der 'dunklen Zeit' am Übergang von Antike und Mittelalter zu denken. Peter Brown unternimmt es, die Spätantike als eigenständigen geschichtlichen Raum zu rehabilitieren, als ein Zeitalter von großer Ernsthaftigkeit, in dem die geistigen, politischen und religiösen Voraussetzungen für das europäische Mittelalter geschaffen wurden. Die Spätantike brachte Organisations- und Lebensformen hervor, die für Jahrhunderte Gültigkeit besaßen, so z. B. Klöster, die christliche Kirche und den byzantinischen Staat. Eine Verfallszeit? Ulrich Raulff sprach nach der Lektüre enthusiastisch von einem 'schmale(n), aber schlichtweg großartige(n) Buch'.

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Die letzten Heiden, Peter Brown

Langue
Année de publication
1986
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
6,99 €

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3,9
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Titre
Die letzten Heiden
Sous-titre
eine kleine Geschichte der Spätantike
Langue
Allemand
Éditeur
Wagenbach
Publié
1986
Format
souple
Pages
155
ISBN10
3803135281
ISBN13
9783803135285
Séries
Évaluation
3,9 sur 5
Description
Die Spätantike wird im allgemeinen historischen Bewußtsein meist als Phase des Niedergangs und der Krise begriffen. Die Agonie des römischen Weltreichs, die Spaltung der Christenheit und die Verheerungen des zivilisierten Europa durch die Völkerwanderung bestimmen unsere Vorstellungen über diese Epoche. Wir sind gewohnt, sie als den Beginn der 'dunklen Zeit' am Übergang von Antike und Mittelalter zu denken. Peter Brown unternimmt es, die Spätantike als eigenständigen geschichtlichen Raum zu rehabilitieren, als ein Zeitalter von großer Ernsthaftigkeit, in dem die geistigen, politischen und religiösen Voraussetzungen für das europäische Mittelalter geschaffen wurden. Die Spätantike brachte Organisations- und Lebensformen hervor, die für Jahrhunderte Gültigkeit besaßen, so z. B. Klöster, die christliche Kirche und den byzantinischen Staat. Eine Verfallszeit? Ulrich Raulff sprach nach der Lektüre enthusiastisch von einem 'schmale(n), aber schlichtweg großartige(n) Buch'.