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Juni in Sizilien

Reiseerinnerungen

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"Palermo öffnet sich ohne Glanz" , so stellt Christine Wolter fest, als sie in den siebziger Jahren Sizilien besucht. Aufgeschlossen für die Schönheit der Insel, verschließt sie sich nicht dem Unschönen. Ohne den Anspruch, umfassend über Land, Leute, Historie geben zu können, schildert sie die quirlige, bisweilen erschreckend-heftige, verzweifelt-eifrige Lebensweise, die auch eine Sache des Auskommens mit der Armut ist. Dieses Land ist sich gleich geblieben seit Jahrhunderten. "Es ist so öde, daß es den Augen weh tut, ewig die gleiche Dürre, die Mühe der Bauern. Es ist dasselbe Leben, ob die Anjou regieren, die auf die Normannenkönige folgten, ob es die Spanier sind, die Bourbonen, ob die sizilianischen Adligen oder die reich gewordenen Pächter, immer bleibt das Elend der Bauern, ihr Hunger nach einem Stückchen Land.""Sizilien", sagt ihr ein Sizilianer, "gibt eine große Freiheit - denen, die hier nicht leben."

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Juni in Sizilien, Christine Wolter

Langue
Année de publication
1991
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Titre
Juni in Sizilien
Sous-titre
Reiseerinnerungen
Langue
Allemand
Publié
1991
Format
souple
Pages
192
ISBN10
3746600235
ISBN13
9783746600239
Séries
Description
"Palermo öffnet sich ohne Glanz" , so stellt Christine Wolter fest, als sie in den siebziger Jahren Sizilien besucht. Aufgeschlossen für die Schönheit der Insel, verschließt sie sich nicht dem Unschönen. Ohne den Anspruch, umfassend über Land, Leute, Historie geben zu können, schildert sie die quirlige, bisweilen erschreckend-heftige, verzweifelt-eifrige Lebensweise, die auch eine Sache des Auskommens mit der Armut ist. Dieses Land ist sich gleich geblieben seit Jahrhunderten. "Es ist so öde, daß es den Augen weh tut, ewig die gleiche Dürre, die Mühe der Bauern. Es ist dasselbe Leben, ob die Anjou regieren, die auf die Normannenkönige folgten, ob es die Spanier sind, die Bourbonen, ob die sizilianischen Adligen oder die reich gewordenen Pächter, immer bleibt das Elend der Bauern, ihr Hunger nach einem Stückchen Land.""Sizilien", sagt ihr ein Sizilianer, "gibt eine große Freiheit - denen, die hier nicht leben."