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Die Befreiung des Wohnens

Ein Architekturphänomen der 20er und 30er Jahre

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Im Jahr 1929 veröffentlichte Sigfried Giedion seine Schrift „Befreites Wohnen“, als die klassische moderne Architektur ihren kreativen Höhepunkt erreichte. Zwischen 1927 und 1932 revolutionierten in Europa geplante und realisierte Projekte die Bautechnik, das räumliche Denken, die Bauästhetik und konventionelle Wohnkonzepte. Le Corbusier, Theo van Doesburg, Mies van der Rohe und andere Avantgardisten experimentierten mit dem Neuen Bauen, dessen innovative Kraft und gestalterische Qualität heute bewundert werden. Das Buch thematisiert das kulturelle Phänomen der „Befreiung“ und nutzt zeitgenössische Textzitate sowie illustrierende Abbildungen, die die dynamische Begeisterung der Architekten, Künstler und Schriftsteller jener Zeit widerspiegeln. Die „Befreiung“ sollte durch eine bauliche Öffnung des traditionellen Hauses und durch die Sensibilisierung der Bewohner erreicht werden. Ziel war es, eine neue Architektur und einen „Neuen Menschen“ zu schaffen, was sich in innovativen Entwürfen wie Stelzenhäusern, versenkbaren Glaswänden und Duschinstallationen auf Dächern manifestierte. Das Buch beleuchtet die Villen und Einzelhäuser dieser Architektengeneration, von bekannten Beispielen bis hin zu einer Vielzahl seltener oder unbekannter Entwürfe, und zeigt spannende Bezüge zu Lebensutopien, Kunsttheorien und der zeittypischen Rationalität auf.

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Die Befreiung des Wohnens, Andreas K. Vetter

Langue
Année de publication
2000
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
53,99 €

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Titre
Die Befreiung des Wohnens
Sous-titre
Ein Architekturphänomen der 20er und 30er Jahre
Langue
Allemand
Éditeur
Wasmuth
Publié
2000
Format
rigide
Pages
392
ISBN10
3803001919
ISBN13
9783803001917
Séries
Description
Im Jahr 1929 veröffentlichte Sigfried Giedion seine Schrift „Befreites Wohnen“, als die klassische moderne Architektur ihren kreativen Höhepunkt erreichte. Zwischen 1927 und 1932 revolutionierten in Europa geplante und realisierte Projekte die Bautechnik, das räumliche Denken, die Bauästhetik und konventionelle Wohnkonzepte. Le Corbusier, Theo van Doesburg, Mies van der Rohe und andere Avantgardisten experimentierten mit dem Neuen Bauen, dessen innovative Kraft und gestalterische Qualität heute bewundert werden. Das Buch thematisiert das kulturelle Phänomen der „Befreiung“ und nutzt zeitgenössische Textzitate sowie illustrierende Abbildungen, die die dynamische Begeisterung der Architekten, Künstler und Schriftsteller jener Zeit widerspiegeln. Die „Befreiung“ sollte durch eine bauliche Öffnung des traditionellen Hauses und durch die Sensibilisierung der Bewohner erreicht werden. Ziel war es, eine neue Architektur und einen „Neuen Menschen“ zu schaffen, was sich in innovativen Entwürfen wie Stelzenhäusern, versenkbaren Glaswänden und Duschinstallationen auf Dächern manifestierte. Das Buch beleuchtet die Villen und Einzelhäuser dieser Architektengeneration, von bekannten Beispielen bis hin zu einer Vielzahl seltener oder unbekannter Entwürfe, und zeigt spannende Bezüge zu Lebensutopien, Kunsttheorien und der zeittypischen Rationalität auf.