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ZOO - Durch die Tür

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Pfingsten – drei freie Tage für Astrid und ihren fünfjährigen Sohn Kai. Was könnten sie alles unternehmen: Zu den Eltern nach Leipzig fahren, die Freundin Lisa besuchen, vielleicht kann sich auch Knuth von seiner Familie abseilen. Oder es hat jemand Astrid geschrieben und lädt sie ein. Sie kann auch mit Kai in den ZOO gehen und es sich zu Hause gemütlich machen. Soll sie ins Theater gehen und sich in der Arbeit Vorlauf für die nächste Woche schaffen? Ach ja, der Maler wollte ja auch noch kommen. Es werden drei lange Tage für Astrid, die ihr zeigen, dass sie eine Menge ungelöster Probleme mit sich herumträgt. LESEPROBE: Im Zug war es warm. Zusammengerechnet kaum zehn Menschen, die in den Abteilen saßen. Sie suchte sich eins, in dem man rauchen konnte. Rauchte gierig. Sie hatte sich auf die Fahrt gefreut. Durch die taufeuchten Wiesen und Felder. Durch Wald, mit einem Anflug von Grün. Maiengrün. Die Scheiben beschlugen von ihrem Atem, so kalt war es noch. Sie lehnte sich erschöpft zurück. Sie fühlte sich plötzlich zu alt für solche Verrücktheiten, wie sie es jetzt nannte. Bloß um mit Knuth ein paar Stunden zu verbringen, fast kein Schlaf. Umständlichkeiten. Mit siebzehn mochte das ein Abenteuer sein. Mit dreißig nicht. Sie war ärgerlich, dass sie sich auf den gestrigen Abend eingelassen hatte. Dumme Göre. Nichts dazugelernt.

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ZOO - Durch die Tür, Joachim John

Langue
Année de publication
2001
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
4,79 €

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Titre
ZOO - Durch die Tür
Langue
Allemand
Éditeur
Obotrit
Publié
2001
Format
rigide
Séries
Mots clés
Description
Pfingsten – drei freie Tage für Astrid und ihren fünfjährigen Sohn Kai. Was könnten sie alles unternehmen: Zu den Eltern nach Leipzig fahren, die Freundin Lisa besuchen, vielleicht kann sich auch Knuth von seiner Familie abseilen. Oder es hat jemand Astrid geschrieben und lädt sie ein. Sie kann auch mit Kai in den ZOO gehen und es sich zu Hause gemütlich machen. Soll sie ins Theater gehen und sich in der Arbeit Vorlauf für die nächste Woche schaffen? Ach ja, der Maler wollte ja auch noch kommen. Es werden drei lange Tage für Astrid, die ihr zeigen, dass sie eine Menge ungelöster Probleme mit sich herumträgt. LESEPROBE: Im Zug war es warm. Zusammengerechnet kaum zehn Menschen, die in den Abteilen saßen. Sie suchte sich eins, in dem man rauchen konnte. Rauchte gierig. Sie hatte sich auf die Fahrt gefreut. Durch die taufeuchten Wiesen und Felder. Durch Wald, mit einem Anflug von Grün. Maiengrün. Die Scheiben beschlugen von ihrem Atem, so kalt war es noch. Sie lehnte sich erschöpft zurück. Sie fühlte sich plötzlich zu alt für solche Verrücktheiten, wie sie es jetzt nannte. Bloß um mit Knuth ein paar Stunden zu verbringen, fast kein Schlaf. Umständlichkeiten. Mit siebzehn mochte das ein Abenteuer sein. Mit dreißig nicht. Sie war ärgerlich, dass sie sich auf den gestrigen Abend eingelassen hatte. Dumme Göre. Nichts dazugelernt.