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Geschichte der DDR

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Im Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet, im November 1989 – einen Monat nach dem 40. Jahrestag – fiel die Mauer, und das Ende des ostdeutschen Staates war eingeleitet. Der renommierte Mannheimer Historiker Hermann Weber zeichnet in dieser souveränen Gesamtdarstellung die Geschichte der DDR von den Anfängen bis zu ihrem Ende nach. Deutlich erkennbar wird dabei, daß die Entwicklung dieses Staates in zwei sehr unterschiedlichen Phasen verlaufen ist. Bis 1961 bestimmten ideologische Normen und programmistische Zielsetzungen die Politik: die Umgestaltung der Herrschaftsstrukturen und der Gesellschaft nach dem sowjetischen Modell. Danach wirkte die gesellschaftliche und politische Realität, der Widerspruch zwischen moderner Industriegesellschaft und veralteten Führungsmethoden immer stärker auf die Politik ein. Im Sog der Veränderungen der Ostblockstaaten und der Politik der Perestroika in der Sowjetunion geriet auch das diktatorische System der DDR in die existentielle Krise und erwies sich als nicht reformierbar.

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Geschichte der DDR, Hermann Weber

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1999
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Langue
Allemand
Publié
1999
Format
souple
Pages
398
ISBN10
3423307315
ISBN13
9783423307314
Séries
Évaluation
3,2 sur 5
Description
Im Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet, im November 1989 – einen Monat nach dem 40. Jahrestag – fiel die Mauer, und das Ende des ostdeutschen Staates war eingeleitet. Der renommierte Mannheimer Historiker Hermann Weber zeichnet in dieser souveränen Gesamtdarstellung die Geschichte der DDR von den Anfängen bis zu ihrem Ende nach. Deutlich erkennbar wird dabei, daß die Entwicklung dieses Staates in zwei sehr unterschiedlichen Phasen verlaufen ist. Bis 1961 bestimmten ideologische Normen und programmistische Zielsetzungen die Politik: die Umgestaltung der Herrschaftsstrukturen und der Gesellschaft nach dem sowjetischen Modell. Danach wirkte die gesellschaftliche und politische Realität, der Widerspruch zwischen moderner Industriegesellschaft und veralteten Führungsmethoden immer stärker auf die Politik ein. Im Sog der Veränderungen der Ostblockstaaten und der Politik der Perestroika in der Sowjetunion geriet auch das diktatorische System der DDR in die existentielle Krise und erwies sich als nicht reformierbar.