When the apprentices of a Paris printing shop in the 1730's held a series of mock trials and then hanged all the cats they could lay their hands on, why did they find it so hilariously funny that they choked with laughter when they reenacted it in pantomime some twenty times? Why in the 18th century version of "Little Red Riding Hood" did the wolf eat the child at the end? What did the anonymous townsman of Montpelier have in mind when he kept an exhaustive dossier on all the activities of his native city? These are some of the provocative questions Robert Darnton attempts to answer in this dazzling series of essays that probe the ways of thought in what we like to call "The Age of Enlightenment."
France et Culture Séries
Cette série plonge dans la riche tapisserie de la culture française, explorant son art, sa littérature, son histoire et sa cuisine. Découvrez les traditions uniques, les mouvements intellectuels et les changements sociétaux qui ont façonné la nation. Chaque volume offre une exploration captivante de différentes facettes du patrimoine français. Découvrez ce qui rend la culture française si fascinante et influente à l'échelle mondiale.





The Forbidden Best-sellers of Pre-revolutionary France
- 468pages
- 17 heures de lecture
Robert Darnton's work is one of the main reasons that cultural history has become an exciting study central to our understanding of the past.
À la veille de la Révolution, 25 000 collections des 17 volumes de l’Encyclopédie étaient déjà vendues à travers l’Europe. Robert Darnton, dans ce « grand livre sur l’Encyclopédie » (Roger Chartier) raconte l’histoire de ce succès. Il y révèle un aspect peu connu de l’histoire de la France au siècle des Lumières. « La plus grande entreprise de tous les temps » n’y est pas considérée sous l’angle des idées philosophiques qu’elle contient, mais comme la plus grande affaire commerciale du XVIIIe siècle. L’histoire de la fabrication, du mode de vente et de distribution de ce best-seller amène de la sorte à une connaissance réelle des la vie des Français au travail.
Literaten im Untergrund
- 218pages
- 8 heures de lecture
Robert Darnton führt den Leser in die dunkle, auch von der Wissenschaft bislang nicht ausgeleuchtete Welt der Raubdrucker, Hinterstubenverleger, Schmuggler und Polizeispitzel, die sich als literarischer Untergrund hinter der Fassade der Aufklärung gebildet hatte: Nicht die Enzyklopädie und die heute bekannten philosophischen Werke - das ist die sensationelle Entdeckung Darntons - waren die verbreiteten und wirksamen Bücher, sondern eine ganz andere Literatur. Während auf der offiziellen Seite die Zensur, eine monopolistische Zunft und die Polizei die Buchindustrie beschützten, begann eine weit verzweigte literarische Unterwelt eine illegale Literatur zu verbreiten, die Leser überall in Frankreich mit aufrührerischen Ideen und Ideologien versorgte. Aus naheliegenden Gründen verwischten die Hauptfiguren dieser Subkultur ihre Spuren, so daß Robert Darntons Arbeit sich wie eine detektivische Spurensicherung liest.
Poesie und Polizei
Öffentliche Meinung und Kommunikationsnetzwerke im Paris des 18. Jahrhunderts
- 170pages
- 6 heures de lecture
Die gern geführte Rede, daß wir soeben in das Informationszeitalter eingetreten seien, verkennt, daß »Informationszeitalter« auch in der Vergangenheit schon existiert haben. Nur die Formen und die Medien der Verbreitung von Informationen waren andere. Im Paris des 18. Jahrhunderts bestanden in erster Linie mündliche Kommunikationssysteme, und Informationen verbargen sich oft in poetischen Texten, die der gewöhnliche Pariser in öffentlichen Gärten rezitierte und auf den Straßen sang. Diese Poesie war politisch so wirkungsvoll, daß man versuchte, sie der polizeilichen Kontrolle zu unterstellen. Darnton beschreibt, wie die Polizei im Paris des Jahres 1749 die Herkunft solcher Gedichte zurückverfolgt, und macht dabei deutlich, wie Kommunikationssysteme funktionieren und wie sich Neuigkeiten auch durch Medien, die heute vergessen sind, ausbreiten können.