Luise Rinser Livres
Luise Rinser était une écrivaine allemande dont les œuvres abordent de profondes questions éthiques et sociales. Son écriture puise souvent dans des expériences personnelles, y compris son emprisonnement pendant la Seconde Guerre mondiale, explorant des thèmes tels que la foi, la responsabilité sociale et la quête de vérité. Rinser était connue pour sa position franche sur les questions politiques et religieuses, ce qui en fait une voix distinctive dans la littérature allemande. Son héritage littéraire réside dans l'urgence de sa prose et son engagement inébranlable envers la condition humaine et la société.







Winterfrühling
- 236pages
- 9 heures de lecture
Ein Bündel weißer Narzissen
Erzählungen
Die chronologische Reihenfolge der Erzählungen ermöglicht einen guten Über blick über die verschiedenen Stadien der künstlerischen Entwicklung Luise Rinsers. Von der poetischen Traumwelt der Kindheitsgeschichte „Die Lilie“ über die drei realistisch hart und desillusionierend geschilderten Frauenschicksale „Anna“, „Elisabeth“ und „Daniela“ führt der Weg bis zur klaren Objektivität der schon klassisch gewordenen Erzählung „Jan Lobel aus Warschau“ und zum Dialog zwischen Bäuerin und Engel in „Ein Bündel weißer Narzissen“, dessen Thematik auf einer reifen und bewußten Ebene an den Glauben der Kindheit anknüpft. Dazwischen liegen die aus der Erschütterung der ersten Nachkriegsjahre heraus entstandenen Erzählungen „Die kleine Frau Marbel“, „Ein alter Mann stirbt“ und „Eine dunkle Geschichte“. Luise Rinser sieht Menschen und Dinge mit einer Nüchternheit, die zuweilen fast grausam wirkt. Und doch gibt ihr eben diese Nüchternheit, verbunden mit ihrem ausgeprägten Sinn für soziale Gegebenheiten, jenen inneren Abstand, der die Grundvoraussetzung für eine künstlerische Gestaltung der Wirklichkeit ist.
Gratwanderung
- 470pages
- 17 heures de lecture
Luise Rinser und Karl Rahner haben 22 Jahre lang Briefe ausgetauscht, die ein Zeugnis ihrer innigen Freundschaft sind, ihres intensiven Gedankenaustausches und ihrer Treue zum einmal gewählten Lebensweg.Ein intimes Tagebuch in Briefen.(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Khomeini und der islamische Gottesstaat
- 228pages
- 8 heures de lecture
Als Luise Rinsers Roman „Mitte des Lebens“ zum ersten Mal erschien, schrieb Die Weltwoche in Zürich: „Dieser Roman, eine Liebesgeschichte teils in Tagebuchform, teils direkt erzählt, ist wahrscheinlich das ausgeformteste und reichste Buch, das die deutsche Literatur heute besitzt. Es schildert die erfüllungslose Liebe eines um zwanzig Jahre älteren Mannes, Dr. Stein, Professor der Medizin, zu der jungen Studentin Nina Buschmann, die im Laufe der Handlung zur Frau heranwächst ... Das Buch ist viel mehr als eine bloße Liebesgeschichte, es ist die Summe der Lebens- und Kunsterfahrungen einer Dichterin, die ihre Zeit durchlitten und durchfochten hat, um sie nun zu sublimieren, Kindheit und Tod, Leidenschaft und Leere des Herzens, Künstlertum und Abstraktion, das ganze Leben schillert reich und vielfältig aus seinen Seiten.“
Mein Lesebuch
- 190pages
- 7 heures de lecture
Eine fromme, fleißige und nicht erfolglose Autorin legt ihre "Tagebuch-Notizen" vor. Luise Rinser, 61, nimmt oft Einladungen an: nach Rußland und nach Polen, zum Jugendtreffen in der Schweiz, zur Schriftsteller Speisung. zum Akademie-Empfang. Außerdem bewirtet und berät sie Mitmenschen in Lebenskrisen -- verirrte Linke (Gudrun Enßlin und Andreas Baader) und verstörte Priester, Eheopfer und durchgebrannte Kinder. Dabei setzt sie nicht zuletzt sich selbst durch Großmut, Mitgefühl und ihr so hochempfindliches Gewissen in Erstaunen. Dem Bundespräsidenten naht sie gleich mit einer "Fürbitte"; dem blassen Knaben, der Flugblätter austeilt. schenkt sie Geld, damit er essen könne; dem Alten an der Drehorgel gönnt sie ein Lächeln und fünf Mark; das Honorar für eine Lesung soll der leidenden Fabrikarbeiterin zugute kommen: den jungen Leuten, die der Drogensucht entronnen sind, spendiert sie Bratwürste. Den Kränkungen ihrer Branche ist die Verfasserin auf solche Art entrückt: "Das Leid meiner Mitmenschen geht mich mehr an als Literaturkritik."
Vom 22. Oktober bis zum 21. Dezember 1944 reichen die Aufzeichnun-gen, die Luise Rinser heimlich in der Zelle eines nationalsozialistischen Frauengefängnisses gemacht hat, während in Berlin ein Prozeß wegen Hochverrats gegen sie lief. Sie beschreibt, was sie beobachtet und am eigenen Leibe erfahren hat. Ihr Bericht ist Anklage, für die jedoch, die das Regime der Gewalt nicht bewußt erlebt haben, ein Dokument.



