Heimito von Doderer Livres
Heimito von Doderer, l'un des écrivains autrichiens les plus importants, a presque exclusivement centré son regard littéraire sur Vienne et son atmosphère particulière. Son œuvre explore les liens complexes entre les individus et la société, caractérisée par un style d'écriture riche et élaboré, ainsi que par une profonde perspicacité psychologique. Après son retour de captivité russe, où il passa plusieurs années, il entreprit des études d'histoire. L'écriture de von Doderer se distingue par sa portée épique et sa capacité à saisir l'esprit de son époque.







The Demons. Part Three
- 484pages
- 17 heures de lecture
Heimito von Doderer was one of the twentieth century's most distinguished Austrian novelists. His finest novel is The Demons, a monumental work and itself the 'Götterdämmerung' as it were to earlier novels. The central preoccupation of this masterpiece is the decline of European civilization. He began work on it in 1931, after reading Dostoyevsky's The Devils. Symphonic in construction, it is a panoramic re-creation of Viennese society in all its strata, conjuring the depths as well as the heights of everything we might think of as Vienna. Doderer has Balzacian scope as well as owing much to Proust and Musil. His human comedy is drawn with a humour as vital when ironic as when satirical, and his baroque imagination is well served by his tireless linguistic ingenuity.
The Demons
- 379pages
- 14 heures de lecture
Heimito von Doderer was one of the twentieth century's most distinguished Austrian novelists. His finest novel is The Demons, a monumental work and itself the 'Götterdämmerung' as it were to earlier novels. The central preoccupation of this masterpiece is the decline of European civilization. He began work on it in 1931, after reading Dostoyevsky's The Devils. Symphonic in construction, it is a panoramic re-creation of Viennese society in all its strata, conjuring the depths as well as the heights of everything we might think of as Vienna. Doderer has Balzacian scope as well as owing much to Proust and Musil. His human comedy is drawn with a humour as vital when ironic as when satirical, and his baroque imagination is well served by his tireless linguistic ingenuity.
The Strudlhof Steps
- 864pages
- 31 heures de lecture
The first English translation of an essential Austrian novel about life in early-twentieth-century Vienna, as seen through a wide and varied cast of characters. The Strudlhof Steps is an unsurpassed portrait of Vienna in the early twentieth century, a vast novel crowded with characters ranging from an elegant, alcoholic Prussian aristocrat to an innocent ingenue to “respectable” shopkeepers and tireless sexual adventurers, bohemians, grifters, and honest working-class folk. The greatest character in the book, however, is Vienna, which Heimito von Doderer renders as distinctly as James Joyce does Dublin or Alfred Döblin does Berlin. Interweaving two time periods, 1908 to 1911 and 1923 to 1925, the novel takes the monumental eponymous outdoor double staircase as a governing metaphor for its characters’ intersecting and diverging fates. The Strudlhof Steps is an experimental tour de force with the suspense and surprise of a soap opera. Here Doderer illuminates the darkness of passing years with the dazzling extravagance that is uniquely his.
Ein Dichter schmückt ihren linken Oberschenkel. Aus einer verrückten Laune heraus hat sich Katharina, ein junges hübsches Mädchen, am ganzen Körper tätowieren lassen. In voller Schönheit präsentiert sie sich auf großen und kleinen Rummelplätzen neugierigen Gaffern. Irgendwann lernt sie einen Mann kennen, der sich für sie interessiert, von ihrer Tätowierung aber nichts weiß. Im Dunkel der Nacht läßt sie sich zu einem Rendezvous am nächsten Nachmittag überreden. Sie will ihm ganz gehören. Doch die Vorstellung, sich dem Geliebten nackt zu zeigen, wird für Katharina immer quälender, immer unerträglicher. Und das Schicksal nimmt seinen Lauf - wie so häufig in den Erzählungen der vorliegenden Sammlung, die erstmals die gesamte Kurzprosa Doderers vereint: die Erzählungen der beiden Bände "Die Peinigung der Lederbeutelchen" und "Unter schwarzen Sternen" sowie "Neun andere Geschichten" aus der Jubiläumsausgabe "Meine 19 Lebensläufe". Sie enthält darüber hinaus die zu Doderers Lebzeiten unveröffentlichten "Divertimenti" aus den Jahren 1924 bis 1926. Mit ihnen beschäftigt sich der Herausgeber vornehmlich in seinem Nachwort.
Briefwechsel 1928-1962
- 315pages
- 12 heures de lecture
German
Krachkultur 21/2020
- 200pages
- 7 heures de lecture
Die KRACHKULTUR bringt bahnbrechende Literatur aus der ganzen Welt. Große Autoren und neue Stimmen. Leise und laute. Zu heiklen Themen wie Heimat und Sexismus, und zu den schönen Momenten im Leben, die im Alltag untergehen. Die spannende Literaturzeitschrift für heute. Jedes Heft sorgt für Debatten, von FAZ bis Neues Deutschland. Die Süddeutsche sagt, die KRACHKULTUR tanzt „niemandes Pfeife nach“. FAZ Woche nennt sie „ein kleines Mirakel“. Der Bayerische Rundfunk mahnt: „Nicht versäumen!“ Für das Hamburger Abendblatt ist die Krachkultur gar „Pflichtlektüre für Literaturkenner“. Und Welt kompakt urteilt: „Es gibt in KRACHKULTUR kaum einen Beitrag, sei es Gedicht, Story oder Essay, der sich nicht der Lektüre lohnte.“ Die KRACHKULTUR wird mit Texten die Welt nicht aus den Angeln heben – aber sie rüttelt sie manchmal gehörig durch. Im aktuellen Heft steht ein Interview mit Colson Whitehead, der für Underground Railroad und Die Nickel Boys gleich zweimal den Pulitzer-Preis erhielt. Außerdem geht es um das Frauenbild im Deutschrap, ein Violine spielendes Wunderkind in der DDR, Beethovens Sterbezimmer und einen mehr oder weniger echten Tag im Leben von Bob Dylan. Mit dabei sind Skandalautor Tom Kummer, Pop-Literat Eckhart Nickel, der große englische Lyriker Philip Larkin und Bestseller-Biologe Josef H. Reichholf.
» (...) Einige Erzählungen, einige Aufsätze und Reden – soweit ein Florilegium. Außerdem aber ganze sechsundzwanzig (von 371) Seiten aus dem Roman „Ein Mord, den jeder begeht“, vierunddreißig (von 909) aus dem Roman „Die Strudlhofstiege“, vierundsiebzig (von 1347) aus den „Dämonen“, sechsundsechzig (von 394) aus den „Wasserfällen von Slunj“. Der dies getan hat, nennt die Romane „Die Strudlhofstiege“ und „Die Dämonen“ Doderers „Zentralmassiv“. Glaubt er, das Gebirge ließe sich durch einen Maulwurfshügel hinreichend darstellen? «--Peter Pawlik, Die Zeit
Anlässlich des 100. Geburtstags von Heimito von Doderer veröffentlicht der Verlag C.H. Beck eine Jubiläumskassette mit seinem gesamten erzählerischen Werk. Ein Begleitbuch mit Bildern und Texten bietet eine Einführung in Doderers Leben und Werk und ermöglicht einen umfassenden Zugang zu seinen Romanen und Erzählungen.
"Der Grenzwald" war von Heimito von Doderer als zweiter "Satz" des nach dem Vorbild einer Symphonie in vier Sätzen aufgebauten "Romans No. 7" geplant. Die Einheit dieses vierteiligen Werkes sollte nicht im Inhalt, sondern allein in seinen Formelementen liegen. Wie im ersten "Satz", den "Wasserfällen von Slunj", tritt eine Figur weitgehend in den Mittelpunkt. Es ist der Oberleutnant Zienhammer, Durchschnittsmensch mit einem Schicksal, das in allen Kriegen, so aktuell ist wie in dem, den Heimito von Doderer schildert. Neben Zienhammer steht der Arzt Dr. Alfons Halfon im im Konflikt mit seinem Vater und auf der Suche nach den befremdlichen Todesumständen seiner Mutter. Obwohl "Der Grenzwald" Fragment geblieben ist, ist Doderers Technik, die Dinge als sie selbst wirken zu lassen, bereits durchschaubar; und der Raum, der durch das Motiv des "Grenzwaldes" geschaffen wird, verleiht dem Werk auch in der Gestalt die atmosphärische Dichte, die Doderers Romane stets ausgezeichnet hat.
Die Dämonen
Nach der Chronik des Sektionsrates Geyrenhoff
Das Wien der zwanziger Jahre Einer der bedeutendsten Großstadtromane unseres Jahrhunderts. Im Wien der ausgehenden zwanziger Jahre werden Schicksale aus dem Großbürgertum und Adel, aus dem Arbeiter- und Intellektuellenmilieu zu einem schillernden gesellschaftlichen Gewebe verflochten.
Beck'sche Reihe: Repertorium
Ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen
- 286pages
- 11 heures de lecture
"Repertorium" nannte Heimito von Doderer seine Sammlung von alphabetisch geordneten Stichworten und Aufzeichnungen, die er zu Anfang der vierziger Jahre begann und bis zu seinem Tod im Jahre 1966 weiterführte. Den Leser erwartet aber kein systematisches Doderer-Lexikon, sondern eine Sammlung von "Reizstoffen", die zum Nachdenken, zum Widerspruch und zum Gegendenken provozieren soll.
Die erleuchteten Fenster oder die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal. Ein Umweg
Zwei Romane
- 299pages
- 11 heures de lecture
Die Geschichte von der Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal setzt ein mit dessen Pensionierung. Jetzt, da ein durch Vorschriften und Dienstanweisungen klar umrissenes Leben jäh seinen Sinn zu verlieren droht, stellt sich heraus, daß es gerade die «Dienstpragmatik» war, die den Amtsrat über vierzig Beamtenjahre hin seiner Menschwerdung entgehen ließ. Der Roman «Ein Umweg» spiegelt die Welt des österreichischen Barocks. Auf einer farbenprächtigen Bühne rollt das Zwillingsschicksal zweier ganz verschiedener Männer ab. Beide versuchen, ihrem tragischen Los zu entgehen. Aber es gibt keinen Ausweg, nur einen «Umweg», eine Frist zur Selbsterkenntnis.
Die schönsten Liebesgeschichten aus Österreich
- 367pages
- 13 heures de lecture
Anekdoten, Grotesken und Glossen, deren bodenloser Grimm jeden Kausalzusammenhang auflöst, aber die List des Geschicks dafür um so genauer hervortreten läßt.
Das Erotische ist unser wirksamstes Apperzeptions-Organ: Aber keines unserer Fenster haben wir im Leben so verpinselt wie dieses. Die Jahre 1940 bis 1950 waren für das Werk des großen österreichischen Romanciers ein entscheidender Abschnitt. Während er - im Alter von über vierzig Jahren unfreiwillig zur Wehrmacht beordert - durch halb Europa geschleift wird, gelangt er innerlich ins Quellgebiet seines schönsten Romans.
Frühe Prosa
- 500pages
- 18 heures de lecture
In diesem Band sind Heimito von Doderers Texte aus der Zeit der Kriegsgefangenschaft 1916 bis 1920 und seine Werke aus den zwanziger Jahren zusammengefasst. In den frühen Skizzen und Erzählungen, die das Lagerleben reflektieren, aber auch das ferne Wien poetisch vergegenwärtigen, finden bereits Themenstränge, die sich, Jahrzehnte später, in der "Strudlhofstiege", den "Dämonen" und noch im "Grenzwald" romanhaft auffächern. Auch die Arbeiten aus den zwanziger Jahren deuten alle schon auf Charaktere und Situationen der großen Romane hin. Doderers eigentümliche Beschreibungsart und "dodereske" Stilmittel, aber auch für Doderer zentrale Motive, etwa das der Befreiung und Verstrickung durch die Landschaft und das der Menschwerdung, sind bereits erkennbar.
In diesem Band sind Heimito von Doderers Texte aus der Zeit der Kriegsgefangenschaft 1916 bis 1920 und seine Werke aus den zwanziger Jahren zusammengefasst. In den frühen Skizzen und Erzählungen, die das Lagerleben reflektieren, aber auch das ferne Wien poetisch vergegenwärtigen, finden bereits Themenstränge, die sich, Jahrzehnte später, in der „Strudlhofstiege“, den „Dämonen“ und noch im „Grenzwald“ romanhaft auffächern. Auch die Arbeiten aus den zwanziger Jahren deuten alle schon auf Charaktere und Situationen der großen Romane hin. Doderers eigentümliche Beschreibungsart und „dodereske“ Stilmittel, aber auch für Doderer zentrale Motive, etwa das der Befreiung und Verstrickung durch die Landschaft und das der Menschwerdung, sind bereits erkennbar.
Die Merowinger oder Die totale Familie
- 378pages
- 14 heures de lecture
»La famille c'est moi.« Childerich von Bartenbruch, der schmächtige, doch zu unglaublichen Wutausbrüchen neigende Majoratsherr in Mittelfranken, hält sich - nicht ganz zu Unrecht - für einen Nachfahren der Merowinger. Gleichzeitig verfolgt er hartnäckig die Realisierung seiner Idee von der totalen Familie. Durch eine ungewöhnliche Heirats- und Adoptionspolitik gelingt es ihm, sein eigener Vater, Großvater, Schwiegervater und Schwiegersohn zu werden...
Seraphica / Montefal
- 109pages
- 4 heures de lecture
Mit seinem Anfang der fünfziger Jahre erschienenen Roman Die Strudlhofstiege sicherte sich Heimito von Doderer einen Platz im Kanon der Weltliteratur. Dieser Band präsentiert erstmals zwei frühe Erzählungen aus dem Nachlaß des österreichischen Romanciers. Beide Texte haben Themen aus der mittelalterlichen Welt, für die der Autor ein besonderes Faible hatte. Seraphica schildert das Leben und Wirken des heiligen Franz von Assisi. Auf der Grundlage akribischer Quellenstudien hat Doderer eine ebenso interessante wie eigenwillige Franziskus-Biographie entworfen, die den Vergleich etwa mit Hermann Hesses bekannter Erzählung über den Heiligen aus Assisi nicht zu scheuen braucht. Montefal führt eine verkehrte höfische Ritterwelt vor: Obwohl sein Kampf mit dem Drachen im Wald von Montefal ihn hierzu berechtigen würde, verabsäumt es der spanische Ritter Ruy de Fanez, um die Herzogin Lidoine zu werben. Als ihm ein anderer Ritter das potentielle Liebesglück streitig macht, versinkt Herr Ruy in schwärzester Melancholie. Diese wunderbare Trouvaille ist der durchaus eigenständige Vorläufer eines Höhepunkts Dodererschen Schaffens, des unter Kennern hoch geschätzten Ritterromans Das letzte Abenteuer (1953).
Die Erfahrung der Kriegsgefangenschaft 1916 bis 1920 gilt als das Schlüsselerlebnis, das Heimito von Doderer den Weg ins Schriftstellertum wies. Doderer hatte als Dragoner am Russlandfeldzug teilgenommen, wurde im Juli 1916 bei der Reiterschlacht von Olesza (Ostgalizien) gefangengenommen und zuerst nach Ostasien, dann ins westliche Sibirien deportiert. In den Lagern Krasnaja Rjetschka bei Chabarowsk am Amur, im fernen Osten Russlands, während der Internierung bei Nowo Nikolajewsk, dem heutigen Nowosibirsk, und im Kriegsgefangenenlager von Krasnojarsk entstanden die Texte, die im vorliegenden Band zum ersten Mal veröffentlich werden. Auf abenteuerlichen Wegen gelangte Doderer im Sommer 1920 wieder nach Wien. Vor dem Krieg hatte Doderer das Verlegenheitsstudium der Rechtswissenschaft begonnen. Nach dem Krieg entschied er sich für das Studium der Geschichte und der Psychologie. Ausschlaggebend dafür war die für den Beruf des Schriftstellers am besten geeigneten Studien zu betreiben. In den frühen Skizzen und Erzählungen, die das Lagerleben reflektieren, aber auch das ferne Wien poetisch vergegenwärtigen, finden sich bereits Themenstränge, die sich, Jahrzehnte später, in der „Strudlhofstiege“, den „Dämonen“ und im „Grenzwald“ romanhaft auffächern. Auch Doderers eigentümliche Beschreibungsart und „dodereske“ Stilmittel sind in den Texten aus der Zeit der Gefangenschaft schon im Keim erkennbar.
von Doderer, Heimito. Ein Umweg. Roman. Dritte Auflage. München, Biederstein Verlag, 1950. 12,5 x 19 cm. 276 Seiten. Hardcover/ Gebundene Ausgabe. Im originalen Schutzumschlag. Sehr guter Zustand mit minimalen Gebrauchsspuren. Franz Carl Heimito Ritter von Doderer (* 5. September 1896 in Hadersdorf-Weidlingau, heute in Wien; 23. Dezember 1966 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der Roman Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre (erschienen 1951), sein umfangreichstes Die Dämonen (1956). (Wikipedia)
Die Strudlhofsteige
- 908pages
- 32 heures de lecture
Wien in den Jahren 1910/11 und 1923-25. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a.D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. Ein Großstadtroman mit der Aura des Lebens, »so, wie es ist«. »Man müsste Heimito von Doderers Strudlhofstiege loben und preisen, bis einem die Zunge am Gaumen festklebt, bloß gebricht es an Adjektiven, die dem 1951 erschienen Roman und vor allem seiner Sprache nur annähernd angemessen wären.« -- Profil
Wien in den Jahren 1910/11 und 1923-25. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Amtsrat und Major a.D. Melzer, dessen Leben irgendwie immer an ihm vorbeiläuft, bis er endlich doch zu sich selbst findet. Ein Großstadtroman mit der Aura des Lebens, »so, wie es ist«.»Man müsste Heimito von Doderers Strudlhofstiege loben und preisen, bis einem die Zunge am Gaumen festklebt, bloß gebricht es an Adjektiven, die dem 1951 erschienen Roman und vor allem seiner Sprache nur annähernd angemessen wären.«--Profil
Österreich um die Jahrhundertwende. Die Zeit fließt langsam dahin: Man macht Karriere, man findet eine Geliebte, man geht an seiner Blindheit zugrunde... Doderers letzter vollendeter Roman, eine kunstvolle, klare Komposition. Die Atmosphäre Wiens und der Donaumonarchie in dichtester Fülle.
Die erleuchteten Fenster oder die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal
- 299pages
- 11 heures de lecture
Die Geschichte von der Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal setzt ein mit dessen Pensionierung. Jetzt, wo ein durch Vorschriften und Dienstanweisungen klar umrissenes Leben jäh seinen Sinn zu verlieren droht, stellt sich heraus, dass es gerade die „Dienstpragmatik“ war, die den Amtsrat über vierzig Beamtenjahre hin seiner Menschwerdung entgehen ließ.Der Roman „Ein Umweg“ spiegelt die Welt des österreichischen Barock. Auf einer farbenprächtigen Bühne rollt das Zwillings-Schicksal zweier ganz verschiedener Männer ab. Beide suchen ihrem tragischen Los zu entgehen. Aber es gibt keinen Ausweg, nur einen „Umweg“, eine Frist zur Selbsterkenntnis.
Heimito von Doderer liebte Drachen und prophezeite mit hintersinnigem Charme ihre Wiederkehr. In seinem Ritterroman «Das letzte Abenteuer» erzählt er aufs neue die alte Geschichte vom edlen Helden, der den Drachen tötet und die Königstochter heiratet, doch die Handlung steht völlig auf dem Kopf. Der Kampf verläuft anders als erwartet, ein weiterer Ritter erlegt den Lindwurm, doch beide verschmähen die Dame, so dass ein Lückenbüßer für die Hochzeit gesucht werden muss. Der Ritter Ruy de Fanez aber zieht weiter auf der Suche nach «aventiure», und er findet in seinem letzten Abenteuer den eigentlichen Sinn seiner Existenz.
Ein Mord den jeder begeht
- 319pages
- 12 heures de lecture
Und längst auf der Hochzeitsreise war es, zu Bologna, dass er, nun eigentlich ganz erstmalig, die Beziehung und Ähnlichkeit entdecke, die zwischen Marianne und Louison bestand. Es traf ihn wie ein Pfeil. Der Lebensroman eines jungen Mannes, der in den Wirren eines ungewöhnlichen Schicksals schließlich zur Wahrheit und zu sich selbst findet.
Die Werkkassette ermöglicht einen ausgezeichneten Zugang zu den Romanen und Erzählungen des bedeutenden österreichischen Schriftstellers.
Commentarii 1957-1966. Hrsg. v. Wendelin Schmidt-Dengler
- 567pages
- 20 heures de lecture
Die Strudlhofstiege I-II
- 2volumes
Die Posaunen von Jericho
- 80pages
- 3 heures de lecture
"Die Posaunen von Jericho" von Heimito von Doderer erzählt von einem namenlosen Doktor in Wien, der in moralisch fragwürdige Situationen gerät. Er wird Zeuge eines Übergriffs, erlebt Alkoholexzesse und einen gescheiterten nächtlichen Lärmangriff auf eine alte Dame. Doderer betrachtet dieses Werk als sein Hauptwerk.
Heimito von Doderer
- 112pages
- 4 heures de lecture
German
Demony
- 3volumes
Rozsáhlý román, představující první část nedokončené tetralogie (druhá část Hraniční les zůstala torzem a byla uveřejněna až po autorově smrti), ve kterém osudy podnikatele a jeho syna vytvářejí základy mohutné fresky o mnohapostavách, líčící soumrak rakousko-uherské monarchie. Vyprávění je ironickým svědectvím o zániku jedné společenské epochy. Autor je považován za největšího rakouského epika čtyřicátých až šedesátých let tohoto století.
H. von Doderer (1896–1967) náleží mezi přední rakouské prozaiky 20. století vedle H. Brocha a R. Musila. Svými romány usiloval o ideál „totálního románu“, v němž by neohraničený prostor pro množství nejrůznějších prvků vytvářel novou realitu, obdobnou životní skutečnosti. V „Merovejcích“ předvádí bizarní úsilí svobodného pána Childerika III. von Bartenbruch o vybudování „totální rodiny“, jež má být prostřednictvím sňatkových i jiných machinací soustředěna v jeho osobě. Absurdita i černý humor provázejí tento výsměch každému totalitarismu, jehož směr je vždy egocentrický. Doslov Vladimír Kafka.
Der Grenzwald. Fragment.
- 271pages
- 10 heures de lecture
Der Fall Otto Weininger
Wurzeln des Antifeminismus und des Antisemitismus
- 304pages
- 11 heures de lecture
"... wurde auch Le Riders kulturhistorische Studie ‚Der Fall Weininger' veröffentlicht, die mit mustergültiger Sorgfalt Werk und Wirkungsgeschichte des Wiener Philosophen umfassend darstellt. Le Rider beschränkt sich dabei nicht auf eine individuelle Fallstudie – die sich höchstwahrscheinlich auf die Krankengeschichte beschränken müsste – oder eine dem Wiener genius loci entsprungene Stilblüte. Er sieht vielmehr in Otto Weininger ein ‚diagnostisches Dokument' für die Kulturkrise der Jahrhundertwende." Joachim Riedl, Die Zeit
Grundlagen und Funktion des Romans
- 51pages
- 2 heures de lecture
Detebe - 172: Die Freunde meiner Frau
Zwanzig Geschichten mit einem Vorwort von Heimito von Doderer und Zeichnungen von Kurt Moldovan
- 393pages
- 14 heures de lecture



















































