Hoël Duret's artistic practice combines fictional stories with real events, forming a visual language based on science fiction, post-apocalyptic cinema, and modernist utopias; the relationship between nature and technology is examined against the background of progressive digitalization. The installation in the entrance hall of Villa Merkel, for instance, presents a jungle quote embedded in a network of cables. As a result, the proliferating plant-technological organism seems to be engaged in an exchange of information--as though man could not but always control everything, including the growth of plants. Hoël Durets uses an algorithm based on climate data published online to control his artificial ecosystem. This data choreographs in real time the lighting, the vaporization, and the soundtrack of the installation. Scientifically measurable parameters of current climate change are thus inscribed into a spatial ensemble oscillating between romanticism and science fiction. This lends the installation a minatory, latently apocalyptic undertone while also reflecting our profound yearning for Arcadia.
Andreas Baur Livres






Le Monde d'Aïcha
- 132pages
- 5 heures de lecture
Hier und Jetzt Aïcha hat einiges erlebt: Als Adoptivkind nach Frankreich gekommen, ist sie dort in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen. Heute lebt sie auf Mallorca und hat sich voller Konsequenz in das Abenteuer Malerei gestürzt. Ihre Bilder sind unmittelbar, unverstellt - sie sind, was die Biografie der Künstlerin anbelangt, geprägt von einer tiefen Authentizität, die die BetrachterInnen zum Eintauchen in ihre Lebensumstände einlädt. Lebensgroß begegnen einem die Figuren auf den großformatigen Bildern jüngeren Datums, die den Dialog mit uns auf Augenhöhe suchen. Aïcha malt sich ihre Geschichte von der Seele. In ihrer Bilderwelt kehrt sie zurück in ihre Kindheit und Jugend, meistert sie die Dinge des alltäglichen Lebens, orchestriert sie die kleinen Geschichten. Und doch ist im Hintergrund stets etwas Bedrohliches, fast eine düstere Stimmung zu erahnen. Der Bildaufbau wirkt dabei klassisch, die Interaktion der Bildgegenstände ist formal völlig souverän konzipiert, die Motive teilen sich bei der Betrachtung unmittelbar mit. Aïcha könnte eine herausragende Akteurin der Art Brut gewesen sein, doch sie malt im Hier und Jetzt, so dass ihre gewaltige Bildsprache ist nicht anders als sensationell zu nennen ist.
Better than de kooning
- 150pages
- 6 heures de lecture
»STONED AGIN« »Better than de Kooning«, this title quoted for a group exhibition sounds like a terrible genre joke, because »nobody can paint better than de Kooning«, so it is an ideal title for a group show exhibition. Peter Saul paints during the mid-1970s a series of pictures of women that parodies the »Woman«-pictures (1950–53) of Willem de Kooning. He meticulously imitates the brush strokes and the impasto in a stylistic mix of Pointillism and Graffiti Art, turns up the colour regulator, and allows the abstract-expressionist painting and the women themselves to blend in a »Daliesque« manner, like soft ice cream (see the text »Un Autre Monde« by Marcus Weber and »Ice Creams, Atom Bomb, I-Screens, Data Bomb« by Esther Leslie in this book). In 2008, Saul paints another version of this cartoon-like, neon avatar and calls his painting »Better than de Kooning« …a relief of US reality. Artists: Tim Berresheim, Jana Euler, Maria Lassnig, Lee Lozano, Michel Majerus, Dieter Krieg, Katrin Plavčak, Jon Rafman, Gunter Reski, Peter Saul, Matthias Schaufler, Jim Shaw, Amy Sillman, Sue WilliamsExhibition: Villa Merkel Galerien der Stadt Esslingen: 12/9–15/11/2015
Paradise handbook
- 176pages
- 7 heures de lecture
Paradise handbook reveals a concise insight into the genesis of the film Paradise, which director Sina Ataeian Dena managed to realize in Iran over a period of many years without filming permission and on a very small budget. The resulting footage was eventually brought out of the country and processed and finished in Berlin-Babelsberg. Paradise celebrated its premiere in 2015 in competition at the Locarno Film Festival and was subsequently awarded various prizes. The book reveals a fascinating view of how the film crew dealt creatively with the massive restrictions on filming in Iran. It breaks down, like a manual, the logistical, strategic, and technical efforts underlying the images and scenes that the team applied to circumvent the plethora of restrictions.
Brave lonesome cowboy
- 255pages
- 9 heures de lecture
Texte von: Sonia Amelio, Andreas Baur/Konrad Bitterli, Margrit Brehm, Edgar O'Hara, Lori Hersberger, Dietmar Koch, Peter Müller, Markus Raab, Kurt Scheel, Elsa Margarita Schwarz, Wolfgang von der Weppen
Recherche - entdeckt!
- 232pages
- 9 heures de lecture
Wohl kaum etwas existiert auf der Welt in größerem Überfluss als Fotografien. Sie sind in unserem Alltag omnipräsent. Bisweilen werden sie von (fast) jedem unter uns selbst produziert, etwa als Erinnerungs- oder Urlaubsbilder. Mehr oder weniger bewusst konsumieren wir sie täglich in großer Zahl als Abbildungen zum Beispiel in Zeitschriften oder im Internet. Die an der 6. Internationalen Foto-Triennale Esslingen 2004 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler verbindet, dass sie nicht das Einzelbild in den Vordergrund rücken. Sie interessieren sich alle für Zusammenhänge in Serien, wenn auch unter verschiedenen Aspekten. Vergleichende Untersuchungen von Bildern aus verschiedenen Archiven wie dem eines Bombenentschärfers, des dänischen Militärs oder einer Firma für Einfamilienhausporträts aus dem Flugzeug kommen zum Zuge. Ebenso Bilder, die einem kriminalistischen Interesse folgen oder solche, die kulturelle Randzonen wie das Bikerleben darstellen. Auch – vielleicht heimlich aufgenommene – Fotos aus Privatsphären sind zu sehen neben Ausblicken in weite, schattenlose Landschaften.
Ulrike Flaig. von Zeitentzerrzonen und Nacht-U-Boten = About time expansion zones and night-A-carriers
- 168pages
- 6 heures de lecture
Die in Berlin lebende Künstlerin Ulrike Flaig (*1962) stellt in ihrer Publikation neueste Arbeiten in einen spannungsreichen Dialog mit älteren Werken. Dabei kreisen ihre Installationen, Video- und Lichtprojektionen sowie Zeichnungen stets um die Themen Zeit, Rhythmus und Identität. Die Künstlerin inszeniert lustvoll die komplexe Durchdringung von alltäglichen Erfahrungen und hoch artifiziellen Symbolwelten, von Spiegelungen und realen Bildern. Bei Flaig stehen sich 'schnelle' und 'langsame' Skulpturen, Video-Live-Produktionen mit Musikern, Fotografien, Notationen, kleine Objekte, aber auch raumgreifende Installationen gegenüber. Es geht um schillernde Erscheinungsformen von spannungsgeladenen Übergängen, die – 'Boten des Unterbewussteins' gleich – zwischen polaren Dingen und Zuständen kreisen. Wie Assoziationsmaschinen verwandeln und durchdringen diese nächtlichen Boten alles und entzerren die Zeit in ihrer Wahrnehmung. Ausstellung: Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar, Esslingen 10.12.2006–11.2.2007
Botschaft des Glaubens. Ein katholischer Katechismus
- 384pages
- 14 heures de lecture



