Belle blonde plutôt discrète, Anna Gemini est une tueuse à gages pour subvenir aux besoins de son fils, Carl, adolescent handicapé qu'elle couve comme une poule. Peu après avoir éliminé proprement un ambassadeur norvégien, Anna croise la route de Markus Cheng. Autrichien pur jus malgré ses origines chinoises, Cheng est un détective privé froid comme un poisson. Il est viscéralement attaché à son vieux chien et a perdu sa femme ainsi qu'un bras au cours d'enquêtes précédentes. En revanche, il a gardé un cerveau qui ne cesse de phosphorer. Dans l'ancienne capitale de l'Empire austro-hongrois, il semblerait qu'il ne soit pas le seul dont l'esprit est en fusion. Au coeur de cette enquête tissée de faux-semblants la formule secrète de la première Eau de Cologne 4711 détenue par des moines chartreux. Dans ce roman brillant, ironique et raffiné, Heinrich Steinfest mêle les intrigues comme des filets pour mieux serrer sa proie: l'homme et ce qui lui passe par la tête, avec un anticonformisme réjouissant et un sens aigu de la provocation.
Heinrich Steinfest Livres
Heinrich Steinfest crée des récits captivants qui explorent les complexités de la nature humaine, souvent à travers le prisme du suspense. Son écriture se caractérise par un style aigu et incisif et une perspective sombrement humoristique sur les absurdités de la vie. Les histoires de Steinfest sont connues pour leurs intrigues complexes et leur profondeur thématique, invitant les lecteurs à contempler les ambiguïtés morales et les complexités de la condition humaine.






La 4è de couv. indique : "L'extraordinaire Lilli Steinbeck, aussi élégante et raffinée que son nez est difforme, enquête sur une série d'enlèvements à travers le monde. Seul point commun à toutes ces disparitions : les victimes, des hommes ordinaires, ont séjourné en Grèce et croqué dans une pomme empoisonnée avant de réapparaître mortes aux quatre coins du globe. Assistée d'un détective athénien obèse, Lilli Steinbeck a mis le nez dans un drôle de jeu où le lecteur croisera aussi bien Batman qu'un tueur à gages finlandais et les derniers dodos..."
Der Nibelungen Untergang
- 116pages
- 5 heures de lecture
Die 'Nibelungen' sind ein Breitwand-Stoff, mit allem, was dazugehört: starke Helden, schöne Frauen, scharfe Schwerter, schweres Gold. Deshalb erzählen Heinrich Steinfest und Robert de Rijn die alte Geschichte auch ganz modern als Film, in einem rasanten Storyboard. Das Kopfkino bringt es ans Licht: Blonder Superheld Siegfried? Eher dunkel, eher klein, dafür vom Größenwahn beseelt, eher so der Typ Tom Cruise. Liebliche Maid Kriemhild? Rasende Rächerin viel eher. Finsterling Hagen? Der einzige, der eine Ahnung davon hat, was er tut, auch wenn es Verbrechen sind. Königinnen-Streit in Worms? Eher Zickenkrieg auf der Kirchentreppe. Und Nibelungentreue? Rücksichtslos durchgesetzte Gefolgschaft. Wo muss das alles enden, wo endet es immer, und mit einem Sog, dem sich noch kein Hörer und Leser der Geschichte je entziehen konnte? Im Untergang.
Die Möbel des Teufels
- 432pages
- 16 heures de lecture
Frau Wolf und Cheng ermitteln Nach 44 Jahren kehrt Leo Prager aus dem Südpazifik zurück nach Wien: Dort liegt seine Schwester Eva zur Identifikation in der Gerichtsmedizin - und Leo stellt sich viele Fragen. Wer tötet eine Parlamentsstenografin? Ist der Mord politisch, oder liegt das Motiv in Evas streng gehütetem Privatleben? Dass er bei den Antworten von Chengs Frau Wolf Unterstützung erfährt, ist nichts als reiner Zufall. Aber ein glücklicher. Ein Kriminalroman der ganz besonderen Sorte. Spannend, unwahrscheinlich und sehr sehr realistisch - dabei voller Liebe. Und die führt bekanntlich immer ans Ziel.
Gemälde eines Mordes
- 288pages
- 11 heures de lecture
Der Fälscher, der ein Killer ist Oliver Roschek ist angesehener Wombatforscher und wurde zuletzt in Australien gesehen. Seine Frau Astrid bittet Frau Wolf und Cheng, ihren Mann wieder aufzuspüren. Die beiden Detektive nehmen den lukrativen Auftrag an, obwohl Flugzeuge nicht zu ihren bevorzugten Transportmitteln zählen. Doch in Roscheks Ferienhaus angekommen, fehlt jede Spur von ihm – stattdessen treffen sie auf vier sonderbare Urlauber. Könnte einer von ihnen der Fälscher sein , jener weltweit gesuchte Auftragsmörder? Hat er gar den Wombatforscher auf dem Gewissen? Nicht ausgeschlossen, denkt Cheng, und dann machen die vier ernst. »Ein ganz und gar fantastisches Buch, selten steckte in einem Krimi so viel Weisheit über das Leben.« Brigitte über »Die Möbel des Teufels«
Das schwarze Manuskript
Roman | »Die intelligenteste Literatur unserer Gegenwart« Denis Scheck
- 224pages
- 8 heures de lecture
Wenn einer alles hat und alles aufgibt Ashok Oswald hat diesen Pool bauen lassen, nachdem er im Alter von 45 Jahren zu einem beträchtlichen Vermögen gekommen war. Wie jeden Morgen zieht er seine Bahnen durch das kühle Wasser, doch dieser Morgen ist besonders: Drei Fremde zwingen ihn, sein Ritual zu unterbrechen und das Manuskript herauszugeben, das Peter Bischof ihm vor vielen Jahren anvertraute. Ashok händigt es aus, aber was ist so bedeutsam an diesem Buch, dass sie zu allem bereit scheinen? Um das herauszufinden, gibt Ashok sein altes Leben auf. Ein abgründiger Roman, in dem Literatur und Leben sich aufs Originellste kreuzen. »Steinfest erzählt lustvoll, klug, mitreißend.« SZ »Ungewöhnliche Protagonisten, prachtvolle Stories und eine sehr sorgfältig gewählte Sprache.« FAZ
Eine PR-Agentin wird erschossen, ein Modearzt vergiftet und erschlagen, ein Manager stirbt gewaltsam in der Badewanne (nach dem Akt), ein Gefängniswächter (während des Akts), eine zu junge Ehefrau (nach dem Akt), ein Herausgeber (nach dem Akt) . . . und ein echter Politiker & Kommerzialrat landet tatsächlich hinter Gittern (!).Es geht um Industriespionage und Eifersucht, die militant-religiöse Rettung der Welt und Schnecken im Garten, um ein Hochglanz-Pornomagazin und einen katholischen Haushalt, undurchsichtige Verwandtschaftsverhältnisse und eine durch Haß wüst entschlossene (christl.) Teppich-Knüpferin: Steinfest spart auch in seinem zweiten Roman bei AARACHNE an Verwicklungen und kritischen Rundum-Schlägen nichts aus, was ein Kriminalstück in eine Gesellschaftssatire verwandelt.Man könnte meinen, der Autor sei bei Thomas Bernhard in die Schule gegangen . . . Steinfests Stilprinzip ist die kommentierende Abschweifung, indem er in jeglichem Geschehen stets die Selbstinszenierung des herrschenden Weltgeistes erkennt. Daß sagenhaft schmierige Bösartigkeit, daß Eitelkeit und Dummheit immer wieder den Sieg des Diabolischen verhindern, macht Steinfests Hinterfotzigkeiten zu reinem Vergnügen . . . immer von launisch-absurden Spekulationen getragen, oder von Argumenten, die das Kabaretthafte der Regeln selbst zum Inhalt haben. (DER STANDARD)
Cheng macht Urlaub auf Mallorca, wo er Peter Polnitz trifft, die Synchronstimme eines Weltstars. Ein Jahr später wird Polnitz wegen Mordes verurteilt. Seine Tochter überzeugt Cheng, den Fall zu übernehmen und Polnitz' Unschuld zu beweisen. Cheng lernt Polnitz besser kennen und findet einen neuen Lebenssinn.
Cheng macht Urlaub. Besser gesagt, entfernt er sich räumlich, um fernab von Wien auf andere Gedanken zu kommen. In der Bar seines mallorquinischen Hotels spricht ihn ein Mann an - Peter Polnitz, die Synchronstimme des englischen Weltstars Andrew Wake. Cheng und Polnitz unterhalten sich über Gott und die Welt, gehen aber ohne die Absicht auseinander, sich je wieder zu sehen. Ein Jahr später melden die Nachrichten, Polnitz sei wegen Mordes an Wake zu lebenslanger Haft verurteilt worden - und seine Tochter taucht in Chengs Büro auf: Sie überredet ihn, den Fall zu übernehmen und Polnitz' Unschuld zu beweisen. Am Ende kennt er Polnitz besser, als ihm lieb sein kann - und weiß endlich, was er mit dem Rest seines Lebens anstellen soll.
Randzeichnungen
Nebenwege des Schreibens
KRIMINALISTISCHEN Spürsinn braucht, wer sich dem Phänomen der Randzeichnungen widmet: den geheimnisvollen Nebenwegen des Schreibens und Denkens, den unbewussten Kritzeleien und scheinbar logischen Strich-Werken, die manches literarische Manuskript zu etwas ganz Besonderem machen. Beginnt zu zeichnen, wer noch oder nicht mehr schreiben kann oder mag? Wer könnte solche Fragen mit mehr Sachkenntnis und subversiver Phantasie nachgehen als Heinrich Steinfest, Maler und Schriftsteller, der in seinen literarischen Krimis aus Elementen der Wirklichkeit parallele Welten konstruiert, so absurd wie das Leben. Im vorliegenden Marbacher Magazin liefert Heinrich Steinfest nicht nur zweckdienliche Hinweise zum Thema, sondern erzählt auch die Geschichte des Antiquitätenhändlers Pürglitz, der eine höchst sonderbare Randzeichnung entdeckt.
Sprung ins Leere
Roman | Der SPIEGEL-Bestseller-Autor über die Macht der Kunst und die Täuschung
- 496pages
- 18 heures de lecture
Das Leben als Sprung ins Leere, die Kunst als Täuschung und ZufluchtsortKlara Ingold arbeitet im Kunsthistorischen Museum in Wien. Sie ist beseelt von einer tiefen Liebe zu den Gemälden. Deshalb interessiert sie sich anders als ihre Mutter auch für die künstlerische Hinterlassenschaft ihrer ungeliebten Großmutter Helga, die die Familie 1957 ohne ein Wort verließ – und deren Werke jetzt in einer Lagerhalle wieder entdeckt werden. Darunter findet sich eine Fotografie, die einen vagen Hinweis liefert, wohin sie gegangen sein könnte. Klara Ingolds emotionale Spurensuche führt nach Japan, zu einem Gemälde mit dem Titel »Die blinde Köchin«, das vielleicht ihre Großmutter zeigt.»Heinrich Steinfest erzählt lustvoll, klug, mitreißend.« SZ
Das Scheitern beginnt früh, darin besteht seine Macht. Natürlich, wir lernen, uns gegen die beständige Kraft der Misserfolge zu stemmen. Der eingebildeten wie der tatsächlichen. Weshalb wir auch ein solches Theater um Triumphe, Goldmedaillen oder Intelligenzquotienten machen. Es ist unser Weg, gegen all die Beschränkungen, die uns Gott oder die Natur auferlegt haben, anzukämpfen. Zugleich studieren wir begeistert das vertraute und fremde Unglück, die Fehlschläge und Blamagen. Heinrich Steinfest beschäftigt sich mit der philosophischen Seite des Scheiterns ebenso wie mit der praktischen, dem Scheitern beim Kochen, in der Liebe und der Kunst, erzählt vom spirituellen Scheitern und dem Versuch, einen gewissen Mr. Ku im Tischtennis zu schlagen.
Eigentlich wollte Szirba, ein Auslandswiener in Stuttgart, nur seiner unschuldigen Obsession nachgehen, doch er hat die Rechnung am falschen Ort gemacht. Denn Stuttgart ist weitaus gefährlicher als vermutet: Szirba wird angeschossen und als leicht verletzter Zeuge eines Verbrechens ins Spital eingeliefert. Und muss bald feststellen, dass man ihn lieber tot sehen möchte. Seine Flucht entwickelt sich zum tragisch-komischen Parforceritt durch eine unwirkliche Stadt. Der andere Mann heißt Jooß. Er ist der Killer …
Mariaschwarz
- 315pages
- 12 heures de lecture
Gibt es die perfekte Beziehung? Am ehesten wohl bei jener Symbiose, die ein Wirt und sein Gast eingehen. Wie zwischen Job Grong, dem Wirt, und Vinzent Olander, seinem Gast. Bis zu dem Tag, als Grong ihn vor dem Ertrinken in einem See rettet. Danach ist alles anders. Der See ist ein tiefes Gewässer, das den Namen Mariaschwarz trägt und von dem die Einheimischen meinen, in ihm würde sich nicht nur das Weltall spiegeln, sondern auch ein Ungeheuer beheimatet sein. Als man ein Skelett aus jenem See birgt, ruft das den Wiener Kriminalinspektor Lukastik auf den Plan. Mit famoser Arroganz und gewohnt unkonventionellen Ermittlungsmethoden tritt er in das Leben der Dorfbewohner und stellt Mariaschwarz gewissermaßen auf den Kopf. Doch an manchen Beziehungen gibt es nichts zu rütteln.
In der Welt des Chauffeurs Paul Klee herrschen Übersicht und Präzision. Aber das Leben hält keine Garantie für unendliche Ordnung bereit: Nach einem schweren Autounfall und einer nicht minder schweren Fehlentscheidung beschließt er, ein kleines Hotel ganz nach seinen Vorstellungen zu führen. Und das Glück will es, dass er sich in die Maklerin Inoue verliebt. Also planen sie das Haus gemeinsam, von den Zimmern bis zur Bar, von den Sesseln bis zum Frühstück. Aber Klees ideale Welt zerbricht ein zweites Mal - und er entschließt sich zu einem für ihn sehr überraschenden Schritt ... „Der Chauffeur“ ist Heinrich Steinfests intensivster Roman und die Geschichte eines Mannes, den die Liebe und der Tod einmal zu oft behelligen. Heinrich Steinfest war zweimal für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Heimito-von-Doderer Literaturpreis sowie dem Bayrischen Buchpreis ausgezeichnet.
Die Büglerin
Roman
Tonia Schreiber ist Büglerin. Mit der Hand bügelt sie die Wäsche ihrer vermögenden Heidelberger Kunden. Die Arbeit erledigt sie mit Sorgfalt und Präzision, obgleich sie schlecht bezahlt wird. Denn das Bügeln ist ihre Form der Buße. Sie büßt für eine Tat, die ihr Leben unwiderruflich verändert hat. Ein Leben, das unter den besten Vorzeichen stand: Als Tochter renommierter Botaniker verbrachte sie ihre Kindheit auf einer Segeljacht. Später lebte sie in Wien in der elterlichen, mit Aquarien ausgestatteten Villa und zog gemeinsam mit ihrer Halbschwester ihre Nichte Emilie auf. Bis Emilie auf tragische Weise starb. Und Tonia alles aufgab, ihre Freunde, ihren Reichtum, die Wissenschaft. Sie verließ ihre Heimatstadt Wien und begann zu bügeln. Doch das Leben ist noch nicht ganz fertig mit ihr. Denn der Zufall spielt ihr etwas in die Hände, das Emilies Tod in ein anderes Licht rückt.
Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte – nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...
Eine sibirische Lärche mit Potenzial, eine Verbrecherrepublik unter Tage, ein österreichischer Baron auf den Bäumen und die berühmte feine Nase der Lilli Steinbeck – aus all dem spinnt Heinrich Steinfest gewitzt und gekonnt hochoriginelles Krimigarn. Meisterpolizistin Lilli Steinbeck hat eine Vergangenheit namens Ivo. Eine traurige Vergangenheit, der sie ihre Klingonennase verdankt. Jahre später bekommt diese Vergangenheit plötzlich Gegenwart eingehaucht, als Ivo durch einen rätselhaften Auftrag aus seinem beschaulichen, aber lillilosen Leben als Baumheiler in der württembergischen Provinz gerissen wird. Er soll für ein Pharma-Unternehmen einen Baum aus der sibirischen Tundra holen. Als Helfer stellt man ihm den rotbemützten Knaben Spirou zur Seite, der nicht nur zufällig so heißt wie eine sehr bekannte belgische Comicfigur … Ihr Auftrag führt Ivo und Spirou in eine unterirdische Verbrecherrepublik – und vielleicht brauchte es genau diesen Umweg auf der Suche nach dem Wunderbaum, damit Ivo Lilli noch einmal begegnen könnte.
Amsterdamer Novelle
Literarische Erzählung mit Sprachwitz und Spannung
Ein literarisches Kleinod Die »Amsterdamer Novelle«, knapp, pointiert und rasant, endet, wie sie beginnt, mit einem Foto: Es zeigt den Kölner Roy Paulsen, wo er nicht sein kann, in Amsterdam. Er ist nie dort gewesen, und doch sieht man, wie er mit dem Rad an einer Gracht entlangfährt. Paulsen könnte dieses Bild als kuriose Verwechslungsgeschichte abtun. Genau das aber tut er nicht – Paulsen fährt nach Amsterdam und macht sich auf die Suche nach dem Haus, das hinter dem Radfahrer zu sehen ist. Und gerät in eine tödliche Auseinandersetzung, die sein Leben in eine neue Richtung lenkt – genau auf den Moment des Fotos zu. »Steinfest schreibt die amüsanteste und intelligenteste Literatur unserer Gegenwart.« Denis Scheck
Markus Cheng hat sich in eine Privatidylle zurückgezogen und fühlt sich in keiner Weise davon berührt, als in Wien mehrere Schauspieler ermordet werden, die allesamt »frankiert« wurden: Eine norwegische Briefmarke klebt ihnen auf der Zunge. Cheng hingegen ergibt sich ganz der Aufzucht winzig kleiner Salzkrebse, von denen er einen Batman tauft. Aber wie man so sagt: Die Vergangenheit holt ihn ein und lässt ihn zwischen Madeira und Wien, zwischen Urzeit und Jetztzeit, zwischen Himmel und Hölle alsbald das Gefüge der Welt begreifen.
Eine kluge Buchhändlerin und ihr rätselhafter Gast Ohne sie wäre er gestorben, dünn bekleidet, im Eis der Alpen. Das war wohl auch sein Plan, aber Katharina rettet ihn, bietet ihm Unterschlupf. Auf 1765 Metern Höhe betreibt sie eine Buchhandlung, die nun, im November, geschlossen bleibt. Sie behält den Fremden ohne Namen und Gedächtnis bei sich, vorübergehend. Die beiden lesen zusammen, er kocht für sie, und Stück für Stück beginnt er sich zu erinnern. Heinrich Steinfest ergründet die Wege, die uns Zufall und Schicksal einschlagen lassen. Und stellt die Frage, was mit uns geschieht, wenn eine böse Tat das Leben in eine andere Richtung lenkt.
Kann man ein gewöhnlicher Pariser Bahnhofsspatz sein und gleichzeitig ein deutscher Kommissar namens Blind? Kann es in Belfast ein Hochhaus mit einer geheimen Etage geben, das für Spatz und Kommissar lebenswichtig ist, obwohl dieser Wolkenkratzer nie gebaut wurde? Und vor allem: Kann an einem verborgenen Ort das Wrack eines Flugzeugs der Malaysia Airlines liegen, das doch erst Monate später spurlos verschwinden wird? Steinfests Gratwanderung zwischen Phantastischem und Realität gerät zu einem literarischen Drahtseilakt, der die Lektüre dieses Romans zu einem atemberaubenden Vergnügen macht.
Wer ist die Mörderin, die ihre Opfer porträtiert und anschließend mit ritueller Präzision köpft? Und was hat sie mit dem Wiener Privatdetektiv Cheng zu tun? Denn als er sich selbst porträtiert findet, startet sein Wettlauf gegen die Zeit, und er muss feststellen, dass nicht nur sein Mischlingsrüde Lauscher ein sturer Hund ist ... Der zweite Roman um den einzelgängerischen, sympathischen Detektiv Cheng. Ausgezeichnet mit dem 3. Preis des Deutschen Krimi Preises 2004.
Mit einem Ratsch ist es plötzlich da. Vor Theos Fenster bläht sich im Mondlicht ein grünes Rollo. Tagsüber verschwindet es, aber von nun an entrollt es sich jede Nacht um exakt dieselbe Zeit. Theo ist sich sicher, dass dort, auf der anderen Seite des Rollos, eine eigene Welt existiert. Nach schlaflosen Nächten fasst er sich ein Herz und beschließt, in jene andere Sphäre hinüberzusteigen ... In der Tradition von Hoffmanns »Elixieren des Teufels«, »Carrolls Alice im Wunderland« und Kubricks »Space Odyssee 2001« – der neueste Coup von Heinrich Steinfest.
»Komm, Elias, setz dich dorthin. Ich werde versuchen, ein Feuer zu machen, dann können wir unsere Sachen trocknen, und es wird warm.« »Kannst du das? Feuer machen?« »Ja«, sagte Miriam. Es war ein gutes »Ja«, keine Lüge, sondern Optimismus, was mitunter das Gleiche ist, aber nicht sein muss. In diesem Moment jedenfalls nicht. Zwei kleine Halbwaisen, durchnässt und verfroren, auf der Suche nach Rettung: In einem abgeschiedenen, winterlichen Wald finden sie eine verlassene Hütte. Es mangelt an allem – kein Essen, kein Strom, keine Heizung, nur ein alter Ofen in der Ecke. Doch die 12-jährige Miriam weiß mit traumwandlerischer Sicherheit, was zu tun ist. Und als Elias krank wird, beginnt sie ihm eine ganz besondere Geschichte zu erzählen. Denn eines ist gewiss: Man kann nicht sterben, wenn man wissen möchte, wie es weitergeht ...
Österreich, das Land, das sich als Riese schlafen legte und als Zwerg wieder aufwachte, eingeschlossen in das Innere einer Mozartkugel. Wiener Schnitzel und Schwedenbombe, dramatische Bergkulissen und pompöse Architekturen, Zwölftonmusik und Alpenjodler, Burgtheater und Kasperltheater – Österreich hat viele Seiten, und Heinrich Steinfest kennt sie alle. Der preisgekrönte Krimiautor und leidenschaftliche Österreicher nimmt uns mit auf seine Tauchfahrt in die k. u. k. Seele, weist uns ein in die verborgenen Riten, führt uns zum Heurigen, in die Unterwelten, Schneewelten und Scheinwelten und weiht uns ein in das süße Geheimnis der Mehlspeisen und das dunkle Geheimnis des österreichischen Fußballs. Ein Vademekum für Ihre Reise auf die abgründige »Insel der Seligen«.
Stuttgart, anno 2010: Ein Archäologe wittert die große Chance bei Probebohrungen im Schlossgarten. Einen Durchschnittsbürger macht die Wut über die Mächtigen zum Scharfrichter. Ein Münchner Kommissar kehrt – widerwillig, aber auf der Spur eines heiklen Falles – in seine schwäbische Heimatstadt zurück. Und ein rätselhafter Hund, der eigentlich nur sitzen kann. Sie alle führt das Schicksal mitten in die Bodenlosigkeit eines umkämpften Großprojekts …
Cheng
Sein erster Fall
Markus Cheng ist Privatdetektiv in Wien. Seine Geschäfte gehen schlecht, und zudem wird auch noch sein letzter Klient mit einem Loch im Kopf aufgefunden. In diesem Loch steckt ein Zettel mit einer rätselhaften Botschaft: »Forget St. Kilda«. Und ob Cheng nun will oder nicht – damit steckt er mitten im Schlamassel. Denn eine unbekannte Dame erweist sich als eine knallharte Mordmaschine mit System … Heinrich Steinfests ausgesprochen skurriler Humor und einzigartiger Schreibstil machen diesen Krimi zu etwas ganz Besonderem.
Lorenz Mohn, ein Mann mit perfektem Körper und nicht ganz so perfekter Seele, begreift im vierzigsten Jahr seines Lebens, dass er selbiges radikal ändern muss – und beendet seine Karriere als Pornodarsteller. Inspiriert vom Anblick einer Kollegin, die mit Vermeerscher Ruhe und Würde an einem Pullöverchen häkelt, eröffnet er einen Strickwarenladen. Geldgeberin ist die von Gerüchten umwehte Grande Dame der Wiener Unterwelt. Ihre einzige Bedingung für das zinslose Darlehen: es auf den Tag genau in sieben Jahren zurückzuzahlen oder aber an eben diesem 14. Juli 2015 ein Leben zu retten. Das ist auch der Tag, an dem die NASA-Sonde New Horizons den Planeten Pluto erreichen soll. Ein Zufall? Wohl kaum, wenn man den Namen von Mohns Strickwarengeschäft bedenkt: Plutos Liebe. Ein Sturm bricht los und reißt alle mit sich.
Für den Wiener Chefinspektor Lukastik, Logiker und gläubiger Wittgensteinianer, steht fest: »Rätsel gibt es nicht.« Das meint er selbst noch, als er auf dem Dach eines Wiener Hochhauses im Pool einen toten Mann entdeckt, der offensichtlich kürzlich durch einen Haiangriff ums Leben kam. Mitten in Wien, 28. Stockwerk. Und von einem Hai keine Spur. Nun steht der Wiener Chefinspektor nicht nur vor einem Rätsel, es sind unzählige: Ein Hörgerät taucht auf, zwei Assistenten verschwinden. Und die Haie lauern irgendwo …
Klaus Vavras tägliche Freuden sind es, Croissants zu essen und Frauen am Telefon anzuschweigen. Seine beiden Gewohnheiten bringen ihn in ernste Gefahr: Vavra kann es nämlich nicht unterlassen, die auf einen Geldschein – den er natürlich beim Croissantkauf bekommen hat – gekritzelte Nummer zu wählen und wie gewohnt zu schweigen. Wenige Minuten später stürmt die Polizei seine Wohnung. Und damit beginnt eine ebenso mord- wie wendungsreiche und hoch komische Rallye quer durch Wien.
Der Umfang der Hölle
- 359pages
- 13 heures de lecture
Leo Reisiger wird unverhofft Held des Tages, als er eine Dame vor einer Horde Hooligans rettet. Ihr berühmter Gatte Siem Bobeck lädt ihn zum Dank in sein Schloß im österreichischen Purbach ein. Leo Reisiger nimmt an, und ein Abgrund öffnet sich: Siem Bobeck entpuppt sich als ein genialer Wahnsinniger, der eine aggressionssteigernde Droge erfunden hat und sie nicht nur an seiner Familie testet. Als Reisiger aus der Hölle entlassen wird, sitzt er im Rollstuhl, und Bobeck lebt immer noch. Ein hintergründiger und faszinierender Krimi von Heinrich Steinfest
Privatdetektiv Mott kämpft mit den Abgründen des Verbrechens, von gefälschten Schieles bis zu einer tätowierten Leiche in New York. Durch Erpressung gezwungen, kehrt er in seine Heimat zurück und gerät in gefährliche Situationen, während er von geheimnisvollen Dunkelmännern verfolgt wird.






















