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Klaus Theweleit

    7 février 1942

    Klaus Theweleit est un sociologue et écrivain allemand dont les œuvres plongent dans les recoins les plus sombres de la psyché humaine. Son style d'écriture est distinctement personnel et associatif, explorant souvent la nature de la conscience fasciste. Theweleit intègre magistralement le texte à des éléments visuels tels que des illustrations et des œuvres d'art pour créer des expériences de lecture provocatrices et captivantes. Son approche unique de l'analyse des phénomènes sociaux en fait une voix indispensable dans la littérature contemporaine.

    Absolute(ly) Sigmund Freud
    Dani Jakob, von einem Land
    Male Fantasies, Volume 2
    Male Fantasies
    Un plus un
    Fantasmâlgories
    • 2023

      a - e - i - o - u

      Die Erfindung des Vokalalphabets auf See, die Entstehung des Unbewussten und der Blues

      Wer hat es erfunden, das Vokalalphabet? Kam es aus der Donaukultur nach Süden, brachten es die Phönizier auf ihren Handelsrouten mit, oder hat es seine Wurzeln doch in den semitischen Sprachen des Nahen Ostens? War es gar Homer, der es im Alleingang erschuf, als er die Illias und die Odyssee dichtete? Klar ist, dass sich um 800 v. Chr. das Vokalalphabet vom östlichen Mittelmeerraum ausgehend durchsetzt. In vielen Kulturtheorien sind Alphabetisierung und Demokratisierung aufs Engste verknüpft: Die massive Reduktion der nötigen Zeichen bei enormer Ausweitung des mit ihnen Ausdrückbaren stellt in ihnen einen Umschlagpunkt der Geschichte dar. Präzise und angriffslustig zugleich nimmt Klaus Theweleit die Fäden auf. Das Vokalalphabet, so seine spekulative Rekonstruktion, ist eine Erfindung von griechischen Händlern und Piraten, die auf keinen festen Heimathafen mehr zusteuern konnten. Auf stürmischer See trägt der Vokal einfach besser. Die im Versmaß des Hexameters memorierten Epen wurden zum zentralen Mittel der Kommunikation von Zugehörigkeit. »Die Erfindung des Vokalalphabets – auf See« ist eine rasante Reise zu den Ursprüngen der europäischen Kultur.

      a - e - i - o - u
    • 2020

      Pocahontas in Wonderland

      Shakespeare on Tour. Indian Song. Pocahontas 1

      "Pocahontas I" erzählt die Lebensgeschichte der historischen Pocahontas, von ihrer Rettung des Captains bis zu ihrer Heirat mit John Rolfe und der Geburt ihres Sohnes. Zudem wird ihre Bedeutung für die amerikanische Kultur und die Verbindung zu Shakespeares "Der Sturm" beleuchtet. Eine Bildergeschichte über die indigenen Völker rundet das Werk ab.

      Pocahontas in Wonderland
    • 2020

      Warum Cortés wirklich siegte

      Technologiegeschichte der eurasisch-amerikanischen Kolonialismen. Pocahontas 3

      4,5(2)Évaluer

      Die Menschheitsgeschichte der letzten 4 000 Jahre entpuppt sich bei genauem Hinsehen als Geschichte zweier Menschheiten: jene des eurasischen Bereichs (nach 1500 erweitert um Amerika), die den Rest der Welt unterwarf, und jene, die sich der Wucht dieser Landnahme zu beugen hatte. Die stets angeführten Gründe für diese Überlegenheit sind zahlreich; sie reichen von der besseren Waffenausstattung bis zur besseren Widerstandskraft gegen Krankheiten und greifen dennoch zu kurz. In Warum Cortés wirklich siegte geht Klaus Theweleit der Tiefengeschichte der globalen Herrschaft nach, deren Anfang in den Verfahren von Sequenzierung und Segmentierung liegt, welche in Eurasien zum ersten Mal vor 14 000 Jahren mit der Sesshaftwerdung des Menschen und dem Beginn der Haustierzüchtung erprobt wurden. Davon ausgehend nimmt eine ebenso revolutionäre wie martialische Entwicklung über die Geometrisierung und Mathematisierung der Welt bis hin zum heutigen Digitalzeitalter mit dazu passenden »Segment-Ichs« ihren Lauf. Exzessiv, kenntnisreich und präzise legt Theweleit in seinem großen Buch den Quellcode unserer Zivilisation offen – und erlaubt einen Blick in die Abgründe unserer »Erfolgsgeschichte«.

      Warum Cortés wirklich siegte
    • 2020

      »You give me fever«

      • 744pages
      • 27 heures de lecture

      Arno Schmidt. Seelandschaft mit Pocahontas, erwies sich als Text, an dem sich der deutsche Nachkrieg, sein Verhältnis zu »Amerika«, zur Sexualität und zum Umgang mit der sog. Vergangenheit vorzüglich darstellen ließ. Für uns zusätzlich das Vergnügen einer ausgedehnten Kanufahrt - Tour de Dümmer - durch Arno Schmidts literarische Geographien.

      »You give me fever«
    • 2016

      Znany niemiecki eseista i badacz kultury Klaus Theweleit napisał jeden z najbardziej kontrowersyjnych komentarzy do transmitowanych współcześnie na cały świat mordów, nazywanych najczęściej „aktami terroryzmu”. Śmiech morderców poświęcony jest śmiechowi, rechotowi wręcz, towarzyszącemu oprawcom mordującym swoje ofiary. Omawiając rzeczy nie tak dawne (zbrodnie Wehrmachtu czy Waffen SS), jak i całkiem bieżące, takie jak masakra dokonana przez Breivika, egzekucje tzw. Państwa Islamskiego, wydarzenia w redakcji Charlie Ebdo czy Peschawarze, autor pozostaje wierny faktom i słowom – uważnie słucha tego, co oprawcy mają do powiedzenia. Słyszy jednak to czego sami bohaterzy książki powiedzieć nie chcieli – i to być może stanowi o niebywałej sile tej publikacji. Pozwala to Theweleitowi na wysuwanie takich wniosków czy budowanie takich osi symetrii (jak między Breivikiem a islamskimi fundamentalistami), które radykalnie burzą obiegowe opinie, utrwalone przez dyskurs dziennikarski, a tym samym zmuszają do głębszego przemyślenia otaczającego nas świata. Klaus Theweleit (ur. 1942) – niemiecki literaturoznawca, pisarz, filozof, eseista, niezwykle oryginalny badacz współczesnej kultury. Jego pierwszą i do dziś najsłynniejszą książką są Męskie fantazje (wydanie polskie PWN 2015). W swoich pismach stosuje zróżnicowane metody badania kultury, nieświadomości i społeczeństwa, łącząc podejście psychoanalityczne i literaturoznawcze z medioznawstwem, socjologią oraz filozofią podmiotu. Jego późniejsze publikacje dot. m.in. „kompleksu Pocahontas”, a także filozofii muzyki oraz filozofii piłki nożnej.

      Śmiech morderców
    • 2015

      Ce livre, encore inédit en France, est devenu un livre incontournable et unique en son genre. Mêlant allègrement histoire, psychanalyse et gender studies, il nous plonge au coeur de l'âme virile et de sa dérive fasciste, avec de nombreuses illustrations (de l'affiche de propagande à la planche de Comics). Un mélange absolument détonant.

      Fantasmâlgories
    • 2015

      Das Lachen der Täter: Breivik u.a.

      • 245pages
      • 9 heures de lecture
      3,4(3)Évaluer

      Vom Lachen der Killer wird in zahlreichen Fällen erzählt, auch die deutschen Wehrmachtssoldaten sollen einander in englischer Kriegsgefangenschaft ihre Gräueltaten mit großer Heiterkeit berichtet haben. Hinter dem Lachen verbirgt sich aber auch die andere Seite der Tötungslust: die kalte Rationalität der Rede, wenn die Täter ihre Taten öffentlich begründen. So kommt Anders Breiviks Verteidigung vor Gericht dem Text eines Statistikseminars über Einwandererzahlen in Norwegen nahe. Theweleits Essay entlarvt die Begründungssprache als Deckmantel der Tötungslust, denn, so die provokante Kritik des Autors, „begründen“ lässt sich alles, doch glauben sollte man davon eher nichts.

      Das Lachen der Täter: Breivik u.a.
    • 2011

      How does it feel

      Das Bob-Dylan-Lesebuch

      Er ist eine Ikone des Rockzeitalters, ein Symbol des freien Amerika, und seine poetischen Songtexte sind nobelpreisverdächtig: Bob Dylan gilt als Musiker von einzigartigem Rang. Doch Schicksalsschläge und Ruhm gingen bei ihm Hand in Hand. Als Leitfigur der Bürgerrechtsbewegung wurde er bekannt, setzte sich aber bald ab in die Rockszene, bis ein Motorradunfall seine Laufbahn jäh unterbrach. Dylan zog sich zurück – und feierte 1974 ein spektakuläres Comeback. Er wandelte sich zum Christen und überstand dunkle Zeiten. Das Leben Bob Dylans – er wird im Mai 2011 siebzig Jahre alt – wurde immer rätselhafter, sein Werk immer vielschichtiger und erstaunlicher. Seit langem widmen sich Schriftsteller und Künstlerkollegen dem Phänomen Dylan. Dieses Buch lässt sie von Dylans Leben und seiner Musik erzählen, in oft erstmals auf Deutsch veröffentlichten Texten wie einem Romankapitel von Don DeLillo oder einer Reportage von Nat Hentoff, der Dylan in den 60ern begleitete. Zusammengestellt von Klaus Theweleit, einem der eigenständigsten deutschen Denker zwischen Pop und Philosophie, bildet diese Sammlung mit Texten von Sam Shepard, Greil Marcus, Willi Winkler, Diedrich Diederichsen, Dylans erster Lebensgefährtin Suze Rotolo und vielen anderen ein originelles Lesebuch über einen Großen der Popmusik.

      How does it feel