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Felix Philipp Ingold

    25 juillet 1942
    Überzusetzen
    Letzte Liebe. Roman
    Paris als Exil. Die russische Diaspora 1920 bis 1940
    Geballtes Schweigen
    Morgen soll für übermorgen gelten / Marina Zwetajewa
    Die Zeitinsel
    • Die Zeitinsel

      • 250pages
      • 9 heures de lecture

      Felix Philipp Ingold lässt in „Neun Episoden“ verschiedene Icherzähler eine kleine Mittelmeerinsel erkunden, die durch wechselnde Berichte an Bedeutung gewinnt. Die Insel wird zum Schauplatz tragikomischer Episoden, in denen fiktive und reale Figuren ihre Geschichten erzählen, was die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen lässt.

      Die Zeitinsel
      3,0
    • Marina Zwetajewa gilt als eine der stärksten, formal anspruchsvollsten Autorinnen der europäischen Moderne. Entsprechend schwierig ist ihr Werk zu übersetzen. Kühne Brüche und der Vorrang des Klanglichen erschweren verbindliche Sinnstiftung, provozieren sie aber auch. Erotischer Taumel, Kriegswirren, Emigration, Naturseligkeit, großstädtischer Horror sind nur einige der emotional extrem spannungsreichen semantischen Raume, die ihre zwischen strenger Artistik und ausgelassener Schwärmerei changierende Dichterrede durchmisst. – Felix Philipp Ingold lässt sich in seinen übersetzerischen Annäherungen von der melodischen und rhythmischen Dynamik der Originalgedichte leiten, um vergleichbare Energien in der Zielsprache freizusetzen. In sorgsamem, dabei durchaus eigen- willigem „Nachbau“ der russischen Vorlagen vermag der Dichter-Übersetzer deren offene Sinnpotentiale in höchster Intensität zur Wirkung zu bringen. Die vorliegende Auslese vereint neben zahl- reichen Erstübersetzungen (teils aus dem Nachlass) auch radikale Neufassungen kanonisierter Meisterstücke als emphatische Zeugnisse für den Reichtum an Möglichkeiten, die singuläre Lyrik Marina Zwetajewas heute auch in deutschem Wortlaut nachvollziehend zu lesen.

      Morgen soll für übermorgen gelten / Marina Zwetajewa
      3,0
    • Geballtes Schweigen

      zeitgenössische russische Einzeiler

      • 109pages
      • 4 heures de lecture
      Geballtes Schweigen
    • Felix Philipp Ingold beleuchtet die russische Künstlergemeinschaft in Paris zwischen den Weltkriegen, die ihre Heimat bewahrte und sich nur selten der westlichen Kultur anschloss. In 13 Kapiteln werden Lebensgeschichten und künstlerische Verbindungen von Persönlichkeiten wie Kandinskij und Zwetajewa vorgestellt und Vorurteile entmystifiziert.

      Paris als Exil. Die russische Diaspora 1920 bis 1940
    • Eine Familie zerbricht und die Mitglieder werden durch den Tod gezwungen, ihre Geschichte zu durchwandern. Sie suchen den Punkt, an dem sie aus der Bahn geworfen wurden. Ihre labyrinthischen Wanderungen erinnern an den Mythos von Minotauros, wodurch der Roman auch als mythologisches Gedicht interpretiert werden kann.

      Letzte Liebe. Roman
    • Überzusetzen

      • 323pages
      • 12 heures de lecture

      Felix Philipp Ingold widmete sich neben Poesie und Prosa auch der Kunst der Übersetzung. Er übertrug zahlreiche Autoren der europäischen Moderne ins Deutsche und dokumentierte seine Erfahrungen in Essays. Der Band bietet eine Auswahl an übersetzungskritischen Arbeiten, experimentellen Übersetzungen und ein Verzeichnis seiner Schriften.

      Überzusetzen
    • Mit anderen Worten

      • 77pages
      • 3 heures de lecture

      Felix Philipp Ingolds Prosagedichte verbinden Tradition mit innovativen Ansätzen. Sie zeigen eindrucksvoll, wie präzise Sprache eingesetzt werden kann, wenn man sorgsam mit Wörtern umgeht.

      Mit anderen Worten
    • Märzember

      Sprüche und Gedichte

      • 250pages
      • 9 heures de lecture
      Märzember
    • EinZweiDreiZeiler

      Moderne minimalistische Dichtung aus Rußland

      • 160pages
      • 6 heures de lecture
      EinZweiDreiZeiler
    • Denken im Abseits

      Privatphilosophien der Moderne

      • 400pages
      • 14 heures de lecture

      Felix Philipp Ingold präsentiert in seiner neuen Essaysammlung eine Galerie von Einzelportraits moderner europäischer „Privatphilosophen“, für die Philosophie kein akademischer schulbildender Beruf war, sondern intensives, sezessionistisches, eigensinniges, oft auch einsames Reflektieren und Schreiben. In aller Regel arbeitet sich die professionelle Philosophie am Denken vorgängiger Philosophen ab, dessen Falsifizierung und Überbietung ihren „Fortschritt“ ausmachen, und so bewahrt, transportiert und kanonisiert denn auch die akademische wie die populäre Philosophiegeschichte vorzugsweise ganzheitliche Ideengebäude, die als geschlossene Systeme gelten sollen, während privates Denken und private Denker in aller Regel unberücksicht bleiben. Betroffen von solcher Missachtung sind „selbstdenkende“ Dichter, Künstler, Wissenschaftler, die keiner Schul- oder Systemphilosophie verpflichtet sind, sondern philosophierend sich Gedanken machen über die Welt, über den Sinn des Lebens und über sich selbst. Vorgestellt werden knapp zwei Dutzend bekannte wie unbekannte (oder vergessene) „Privatdenker“ des 20. Jahrhunderts – von Fritz Mauthner bis Manlio Sgalambro –, an deren Beispiel die Problem- und Formenvielfalt selbsttätigen Philosophierens repräsentativ vor Augen geführt wird.

      Denken im Abseits
    • Die Blindgängerin

      Erzählung

      • 209pages
      • 8 heures de lecture

      Der Erzähler begleitet den Journalisten Simon Goldin, der zu Beginn von Glasnost und Perestroika in die UdSSR reist, um Lebenszeugnisse deutscher Kommunisten der 1930er Jahre zu finden. Seine blinde Übersetzerin Theodora Minzenberg unterstützt ihn dabei. In Archiven entdecken sie den Feuilletonisten Raimar Rilke, der aus sentimentalen Gründen in die stalinistische Sowjetunion emigriert ist. Als unbedarfter Nachfolger des Dichters Rainer Maria Rilke, der bereits um 1900 in denselben Orten tätig war, wird Raimar Rilke Opfer einer absurden und tragischen „Säuberungsaktion“. In einer dreifachen zeitlichen Überblendung – 1900, 1930, 1990 – entfaltet sich ein ingenieuses Wechselspiel der Identitäten, das Privates und Zeitgeschichtliches, Fiktives und Dokumentarisches miteinander verknüpft. Die Erzählung, ergänzt durch eine eigenständige Bilderstrecke, findet in Basel ihr offenes Ende. Felix Philipp Ingolds Prosastil vereint kolloquiale Eleganz mit poetischer Wucht und erweitert unser Sensorium auf unterschiedliche Wahrnehmungssphären. Die „Blindgängerin“ eröffnet dem Sehenden neue Perspektiven, während die grelle Düsternis der „Fake-History“ blinde Flecken im heutigen Bewusstsein sichtbar macht. Ein fulminantes Spiel mit der Plurivalenz von Fakt und Fantasie.

      Die Blindgängerin
    • Noch ein Leben für John Potocki

      • 535pages
      • 19 heures de lecture

      Jan Nepomucem Graf Potocki (1761–1815) galt zu Lebzeiten als einer der reichsten Männer Europas. Er bereiste die ganze Welt und hinterließ einen Meilenstein der europäischen Literaturgeschichte, ›Die Handschrift von Saragossa‹. Felix Philipp Ingold folgt den Spuren des legendenumrankten polnischen Adligen und nähert sich spielerisch, verspielt, spielend seiner Biografie. Malta, London, Afrika, Asien, Petersburg, Begegnungen mit Schachautomaten, einem sprechenden Affen, rauschende Feste, wo immer er auftritt – und ein Lebensende, das sich auf mehrerlei Arten ereignet haben könnte. In jedem Fall: Ein Leben, das zum Roman geworden ist.

      Noch ein Leben für John Potocki
    • Körperblicke

      • 230pages
      • 9 heures de lecture

      „Bildbetrachtung ist keine optische Einbahnstrasse − das , Bild- sehen‘ impliziert den Akt des An- und Hineinsehens ebenso wie das Aus- und Heraussehen des Bildwerks.“ Felix Philipp Ingold eröffnet mit diesem Postulat einen literarischen Parcours zum Sehen und Gesehenwerden, der die Leserinnen und Leser zu Fragen und Phänomenen der Bildbetrachtung führt. Ausgehend von Rainer Maria Rilkes oft zitiertem Satz „... denn da ist keine Stelle, die dich nicht sieht...“ (aus Archaischer Torso Apollos), entwickelt der Autor am Leitfaden von bildnerischen Werken der Kunstgeschichte seit der Antike bis zur klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst sowie über Sprach- werke der europäischen Moderne eine erhellende und eindrucksvolle Untersuchung. Begleitet wird Ingolds Bildbetrachtung mit Exkursen in die Sprachkunst und die Philosophie, die die Vielfältigkeit phänomenologischer Literatur zur Kunst und zur Wahrnehmungstheorie neu erschließt. „Jedes Bild hat seine eigene Physiognomie, einen eigenen „Blick“, der den Betrachter zum , Zurückschauen‘ einlädt − das gilt keineswegs bloß für Portraits oder Selbstbildnisse, sondern für künstlerische Bilder generell.“

      Körperblicke
    • Russische Wege

      Geschichte - Kultur - Weltbild

      • 569pages
      • 20 heures de lecture

      Der Autor unternimmt einen umfassenden Durchgang durch die Kulturgeschichte des Zarenreichs, beleuchtet dabei die typischen russischen Wegvorstellungen, die vom persönlichen Lebensweg bis zum historischen Verlauf reichen. Felix Philipp Ingold, ein bekannter Sozialhistoriker, nutzt russische Wege als Leitfaden für eine über 1000 Jahre umfassende Zivilisations- und Geistesgeschichte Russlands. Zu Beginn wird die geografische und kulturelle Dimension des „russischen Raums“ thematisiert, der durch einen Prozess innerer Kolonisierung entstanden ist und das Zarenreich zum größten Staatsgebiet der Erde formte. Diese Geographie hat die Geschichts- und Wirtschaftsentwicklung sowie das nationale Selbstverständnis und die Staatsstruktur maßgeblich beeinflusst. Die Darstellung der russischen Verkehrswege – Land- und Wasserstraßen, Pilger- und Handelsrouten – erfolgt in ihrer historischen Entwicklung und geographischen Spezifik. Es wird auf die anhaltende „Wegmisere“ und deren Ursachen eingegangen, ebenso auf die legendäre Trojka, nomadisierende Landstreicher und die Einführung der Eisenbahn. Zudem wird die symbolische Bedeutung des Weges in der russischen Kultur behandelt, etwa als Lebenslauf oder Fortschrittsweg. Die Darstellung wird durch Text- und Bildbeispiele sowie zwei Exkurse zur russischen Naturpoesie und Landschaftsmalerei ergänzt.

      Russische Wege
    • Neue Rundschau

      Lesarten der Moderne

      • 186pages
      • 7 heures de lecture
      Neue Rundschau
    • Tagesform. Gedichte auf Zeit

      • 89pages
      • 4 heures de lecture

      Ingold präsentiert in seinem neuen Gedichtband die Doppelfunktion der lyrischen Sprache meisterhaft. Er deckt verborgene Subtexte auf und dekonstruiert den Schein der Oberfläche, während seine Gedichte leicht und verspielt bleiben. Sie kombinieren linguistische Raffinesse mit humorvollen Elementen und respektieren die Vielfalt moderner Poesie.

      Tagesform. Gedichte auf Zeit