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Krieg ohne Schlacht

Leben in zwei Diktaturen. Mit einem Dossier von Dokumenten des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR

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Heiner Müller, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker der Nachkriegsgeschichte, erzählt in seiner Autobiographie aus seinem Leben. Geboren 1929 in Sachsen, wurde er kurz vor Kriegsende zum Reichsarbeitsdienst und Volkssturm herangezogen, bevor er in amerikanische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Rückkehr begann er wissenschaftlich und journalistisch zu arbeiten, bevor er Ende der 50er-Jahre zum Theater kam. Müller thematisiert in seinem Werk die Auseinandersetzungen mit der allgegenwärtigen Partei- und Staatszensur in der DDR, insbesondere die Ereignisse, die 1961 zu seinem Ausschluss aus dem Schriftstellerverband führten. Er berichtet über seine langjährige Arbeit als Dramatiker und Regisseur, zunächst am Berliner Ensemble und später an der Volksbühne. Seine Schilderungen der Theaterarbeit zwischen Ost und West, der Suche nach Freiheit und den Erfahrungen von Unterdrückung zeichnen ein prägnantes Bild des Kultur- und Geisteslebens während der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Müllers Lebenserinnerungen sorgten für Furore: Sie wurden sowohl abgelehnt als auch bewundert. Ergänzt durch unveröffentlichte Dokumente aus seinem Nachlass, ist dieses Werk nicht nur eine beeindruckende Lebensgeschichte, sondern auch ein unersetzliches Dokument der deutschen Literatur.

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Krieg ohne Schlacht, Heiner Müller

Langue
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2009
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Très bien
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Titre
Krieg ohne Schlacht
Sous-titre
Leben in zwei Diktaturen. Mit einem Dossier von Dokumenten des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR
Langue
Allemand
Publié
2009
Format
souple
ISBN10
3462041002
ISBN13
9783462041002
Séries
Titre original
Krieg ohne Schlacht
Évaluation
3,7 sur 5
Description
Heiner Müller, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker der Nachkriegsgeschichte, erzählt in seiner Autobiographie aus seinem Leben. Geboren 1929 in Sachsen, wurde er kurz vor Kriegsende zum Reichsarbeitsdienst und Volkssturm herangezogen, bevor er in amerikanische Gefangenschaft geriet. Nach seiner Rückkehr begann er wissenschaftlich und journalistisch zu arbeiten, bevor er Ende der 50er-Jahre zum Theater kam. Müller thematisiert in seinem Werk die Auseinandersetzungen mit der allgegenwärtigen Partei- und Staatszensur in der DDR, insbesondere die Ereignisse, die 1961 zu seinem Ausschluss aus dem Schriftstellerverband führten. Er berichtet über seine langjährige Arbeit als Dramatiker und Regisseur, zunächst am Berliner Ensemble und später an der Volksbühne. Seine Schilderungen der Theaterarbeit zwischen Ost und West, der Suche nach Freiheit und den Erfahrungen von Unterdrückung zeichnen ein prägnantes Bild des Kultur- und Geisteslebens während der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Müllers Lebenserinnerungen sorgten für Furore: Sie wurden sowohl abgelehnt als auch bewundert. Ergänzt durch unveröffentlichte Dokumente aus seinem Nachlass, ist dieses Werk nicht nur eine beeindruckende Lebensgeschichte, sondern auch ein unersetzliches Dokument der deutschen Literatur.