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Dichterhandschriften

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Handschriften, „Autographen“ haben für den Sammler ihren Preis, für alle Leser und Liebhaber der Literatur aber haben sie den enormen Reiz, direkter als das gedruckte Buch ein lebendiges, persönliches Verhältnis zum Autor, zur Autorin zu schaffen. Obendrein haben sie hohen Erkenntniswert, geben sie doch unmittelbar Einblick in Schaffensprozesse und Produktionsweisen. So heben sie die Grenzen von Raum und Zeit auf: machen Vergangenes gegenwärtig, Fernes nah, Tote lebendig. Dieser großformatige Band bietet Handschriftenfaksimiles von 100 Autorinnen und Autoren deutscher Sprache aus 450 Jahren: vom ersten leidenschaftlichen Impuls der Feder bis zur eigenhändig überarbeiteten Schreibmaschinenabschrift, vom Stammbuch- oder Albumblatt bis zur herausgerissenen Kontobuchseite, von den ersten Notizen bis zur säuberlichen Gedichtreinschrift mit Widmung, vom Romankonzept mit Kritzeleien und Randzeichnungen bis zum Brief an den Freund, an die Geliebte oder einen verehrten, wohl auch beargwöhnten Kollegen, vom Verlagskontrakt bis zum ausgefüllten Formular. Das faksimilierte Blatt (manchmal sind es gleich mehrere) ist vierfarbig und fast immer in Originalgröße reproduziert. Daneben steht jeweils ein kleiner Essay, der über Autor, Anlass und Entstehung berichtet, Zusammenhänge erläutert, kurz: die Handschrift zum Sprechen bringt, sie ihre Geschichte erzählen lässt und sie - wenn nötig - transkribiert.

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Dichterhandschriften, Jochen Meyer

Langue
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1999
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(rigide)
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Langue
Allemand
Éditeur
Reclam
Publié
1999
Format
rigide
Pages
235
ISBN10
3150104521
ISBN13
9783150104521
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
4,75 sur 5
Description
Handschriften, „Autographen“ haben für den Sammler ihren Preis, für alle Leser und Liebhaber der Literatur aber haben sie den enormen Reiz, direkter als das gedruckte Buch ein lebendiges, persönliches Verhältnis zum Autor, zur Autorin zu schaffen. Obendrein haben sie hohen Erkenntniswert, geben sie doch unmittelbar Einblick in Schaffensprozesse und Produktionsweisen. So heben sie die Grenzen von Raum und Zeit auf: machen Vergangenes gegenwärtig, Fernes nah, Tote lebendig. Dieser großformatige Band bietet Handschriftenfaksimiles von 100 Autorinnen und Autoren deutscher Sprache aus 450 Jahren: vom ersten leidenschaftlichen Impuls der Feder bis zur eigenhändig überarbeiteten Schreibmaschinenabschrift, vom Stammbuch- oder Albumblatt bis zur herausgerissenen Kontobuchseite, von den ersten Notizen bis zur säuberlichen Gedichtreinschrift mit Widmung, vom Romankonzept mit Kritzeleien und Randzeichnungen bis zum Brief an den Freund, an die Geliebte oder einen verehrten, wohl auch beargwöhnten Kollegen, vom Verlagskontrakt bis zum ausgefüllten Formular. Das faksimilierte Blatt (manchmal sind es gleich mehrere) ist vierfarbig und fast immer in Originalgröße reproduziert. Daneben steht jeweils ein kleiner Essay, der über Autor, Anlass und Entstehung berichtet, Zusammenhänge erläutert, kurz: die Handschrift zum Sprechen bringt, sie ihre Geschichte erzählen lässt und sie - wenn nötig - transkribiert.