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Ehetagebuch

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In Italien, wie in den meisten westlichen Kulturen, war das Jahrzehnt der 1960er Jahre eine dynamische und turbulente Zeit des sozialen Wandels. Dacia Maraini untersucht in dieser Kurzgeschichtensammlung die ärgerlichen, tragischen und oft humorvollen Erfahrungen von Frauen, die im modernen städtischen Italien leben. Mit einem Stil, der so prägnant ist wie der von Samuel Beckett, und einer Liebe zum Absurden, die mit Eugène Ionesco konkurriert, sind Marainis Geschichten sowohl berührend als auch boshaft komisch. Der ironische Blick der Autorin richtet sich auf sexuelle Beziehungen, Arbeitsbedingungen, Frauenthemen und familiäre Dynamiken und beleuchtet das Leben einer ganzen Generation. Mit klassischer existenzieller Angst sind Marainis Charaktere oft zutiefst unzufrieden mit ihren Situationen, aber auch schlecht gerüstet, um echte Veränderungen einzuleiten. Diese feministische Version des Absurden ist köstlich schräg und schrecklich. Die Geschichten haben einen echten Biss.

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Ehetagebuch, Dacia Maraini

Langue
Année de publication
1996
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5,0
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Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1996
Format
souple
ISBN10
3499220644
ISBN13
9783499220647
Séries
Titre original
Mio marito
Évaluation
5 sur 5
Description
In Italien, wie in den meisten westlichen Kulturen, war das Jahrzehnt der 1960er Jahre eine dynamische und turbulente Zeit des sozialen Wandels. Dacia Maraini untersucht in dieser Kurzgeschichtensammlung die ärgerlichen, tragischen und oft humorvollen Erfahrungen von Frauen, die im modernen städtischen Italien leben. Mit einem Stil, der so prägnant ist wie der von Samuel Beckett, und einer Liebe zum Absurden, die mit Eugène Ionesco konkurriert, sind Marainis Geschichten sowohl berührend als auch boshaft komisch. Der ironische Blick der Autorin richtet sich auf sexuelle Beziehungen, Arbeitsbedingungen, Frauenthemen und familiäre Dynamiken und beleuchtet das Leben einer ganzen Generation. Mit klassischer existenzieller Angst sind Marainis Charaktere oft zutiefst unzufrieden mit ihren Situationen, aber auch schlecht gerüstet, um echte Veränderungen einzuleiten. Diese feministische Version des Absurden ist köstlich schräg und schrecklich. Die Geschichten haben einen echten Biss.